Verwunderliches iTunes

Da haben doch Pauli und ich gestern ein Weihnachtsvideo von Volker Rosin im iTMS runtergelutscht. Als wir anschließend noch bei den Liedern von Volker Rosin guckten, staunte ich nicht schlecht, als ich bemerkte, daß „110“ oder auch „Flitze Flattermann“ mit „explicit“ gekennzeichnet sind. Herr scheiß Hirn vom Himmel und laß es die Dumpfbacken vom Klassifizieren von Songs bei Apple abbekommen, kann sicherlich nicht schaden. BTW: Wer es vielleich nicht weiß: Volker Rosin ist der Pop-Papst der Kindermusik! 😉

Mövenscheiße

Da waren wir doch vor ein paar Tagen auf der Westerländer Promenade. Sandra und Pauline saßen im Strandkorb und ich philosophierte darüber, nach einem Milchkaffee, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, daß eine Möve einem in den Milchkaffeebecher scheißt und als Zusatz, daß man es nicht merkt und von dem Scheißkaffee probiert. Kurz nachdem ich meine Erörterungen dazu beendet hatte, gab es eine Mövenscheißattacke, die Sandras weiße Hose an /dev/null auslieferte sowie in Streuwirkung ordentlich die Jacken und Hosen der anderen beteiligten erwischte.

Doch nun zurück zum Problem: Der Durchmesser des Milchkaffeebechers beträgt sagen wir 10 cm, zur Vereinfachung nehmen wir an, daß der Becher sich konstant an einem Punkt im Areal befindet. Das Areal, die Westerländer Strandpromenade wird auf 10 m x 100 m begrenzt. In diesesm geschlossenen System befinden sich 25 Möven, die nicht aus dem geschlossenen System entweichen – es kommen auch keine neuen hinzu – der Vereinfachung wegen. Sie bewegen sich nicht vorhersehbar im System mit einer Fluggeschwindigkeit von 5 m/sec., die konstant bleibt.

Wie groß ist P(Scheißkaffee)?

P(Scheißkaffee schmeckt nicht) = 1, das ist unbestritten. Ich habe Dr. Norbert Poschadel angemailt, einen bekannten deutschen Mathematiker, den ich noch aus der Schulzeit kenne, mal sehen, was er zum Problem meint. 😉

Microsoft Software Report

Da will ich doch mal wieder ein wenig Resteverwertung machen, denn für Frank Möcke (c’t) und auch Alexander Neumann (iX Developer Channel) war die nachfolgende Rezension nicht interessant, nun ja, man kann nicht immer Glück haben. 😉

MS Software Report

Unterschleißheim 2009
Microsoft Press
Ulrich Schlüter (Herausgeber)
584 Seiten
29,90€
ISBN 978-3-86645-644-0

Microsoft Software Report
Ihr Wegweiser durch die Microsoft-Welt

Das Microsoft-Imperium ist groß und so verwundert es nicht, dass kaum jemand die vielen verschiedenen Softwarekomponenten des Konzerns aus Redmond kennt bzw. ihre genauen Eigenschaften aufzählen kann. Hier setzt der Microsoft Software Report an. Ulrich Schlüter hat zusammen mit etlichen Microsoft-Experten, meist MVPs, ein Nachschlagewerk geschaffen, das zusammen mit der beigelegten DVD Licht ins Dunkle des Microsoft Softwarekosmos bringt.

Der Microsoft Software Report richtet sich vor allem an Systemadministratoren, IT-Verantwortliche und IT-Berater und -Trainer, weist aber auch Redakteure aus dem IT-Umfeld auf, wenn gleich letztere sicherlich ihre Informationen aus unabhängigeren Quellen beziehen sollten. Die genannten können sich gezielt über eine Redmonder Software informieren. Eingeleitet wird ein Abschnitt über eine Software mit der Produktübersicht, wo schnell Informationen über das Produkt erhältlich sind, die ggfls. bei einem IT-Berater Eingang in ein Angebot finden, gefolgt von ausführlichen Beschreibungen der Produktfeatures. Weitere Informationen finden sich am Ende der Produktbeschreibung, wo auch auf weiterführende Themen innerhalb der DVD oder unter www.microsoft.com hingewiesen werden.

Untergliedert ist das Werk in 2 Bereiche. Der Teil über produktübergreifende Themen enthält eine Reihe von Aufsätzen allgemeiner Natur rund um IT, z. B. Aktuelle Herausforderungen an eine moderne Informationstechnologie, Mobilität und Windows oder Software-plus-Service. Den weit aus größeren Teil nimmt die Auflistung aller Microsoft Produkte in alphabetischer Reihenfolge ein. Abgeschlossen wird das Werk durch einen ausführliches Stichwortverzeichnis.

Wer sich einen Überblick über die Angebotspalette von Microsoft verschaffen möchte, der wird mit dem vorliegenden Werk voll auf befriedigt. Gerade auch die DVD schafft Mehrwert mit den vielen Verweisen, wo ein gedrucktes Buch schnell an Aktualität verliert. Auch wer kein Verfechter Microsofts ist, schadet ein Blick in den Software Report nichts, kann so doch leicht eruiert werden, ob die favorisierte Open Source Lösung wirklich alle Aspekte der kommerziellen Variante abdeckt.