Den Ton setzte Sachsen-Anhalts AfD-Landeschef Martin Reichardt mit einer Rede, die als derb zu bezeichnen eine grobe Untertreibung wäre. Sie muss hier dennoch dokumentiert werden. „Vater Staat”, sagte Reichardt, sei heute „ein nach Dope stinkender, fauler Asi, der sein Geld für Nichtstun von der Friedrich-Ebert-Stiftung bekommt, um regelmäßig mit seinen Freunden vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu saufen und die Internationale zu lallen“, begann er. Und „Mutter Sprache“ sei ein „intersektionales feministisches Flittchen”, das sich selbst als „fotzig“ und „atzig“ bezeichne; mit verschmierten Lippen, „weil Vater Staat sie dreimal täglich durchgendert“.
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Hinrichtungen nehmen zu

Amnesty dokumentiert 2707 Fälle im vergangenen Jahr, so viele wie seit 1981 nicht mehr
Die Organisation teilte mit, im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl um 78 Prozent angestiegen. Die dramatische Zunahme gehe vor allem auf wenige Staaten zurück, „die die Todesstrafe gezielt als Instrument der Einschüchterung einsetzen, allen voran China, Iran und Saudi-Arabien“. Tatsächlich dürfte die Zahl der Hinrichtungen deutlich höher liegen als im Bericht dokumentiert. „Nicht erfasst sind Exekutionen in China, wo entsprechende Daten als Staatsgeheimnis gelten“, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. „Jährlich werden in China Schätzungen von Amnesty International zufolge tausende Personen und damit die meisten Menschen weltweit hingerichtet.“
HAZ, today
