Die EU lässt Selenskyj nicht allein

 Mette Fredriksen, dänische Ministerpräsidentin: Russland muss selbst für die Zerstörung in der Ukraine und in Europa bezahlen.

Staats- und Regierungschefs stärken dem ukrainischen Präsidenten im Streit mit Trump den Rücken.

Der Staatschef der Ukraine reagierte frustriert und mit harscher Kritik an der US-Führung, als er zum EU-Gipfel nach Brüssel kam. „Können Sie sich vorstellen, dass gestern tausend Drohnen in der Ukraine waren? Tausend! Aber die amerikanische Seite sagte, es sei schwierig, mit Selenskyj zu sprechen. Mit Putin sei es natürlich weniger schwierig“, meinte Selenskyj ironisch.

Bei ihrem Treffen am Freitag stellten sich die Staats- und Regierungschefs demonstrativ hinter den ukrainischen Präsidenten. „Das ist nicht die richtige Sprache“, entgegnete der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten auf Trumps Kritik an Selenskyj. „Er ist auch derjenige, der am Verhandlungstisch mit Putin Frieden wird schließen müssen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte nach dem Gipfel: „Wir sind alle sehr besorgt über die Lage in der Ukraine.“Er sehe kein Interesse in Russland, den Krieg zu beenden – im Gegenteil. „Es wird weiter eskaliert.“

HAZ, this weekend
Ukrainische Flagge

CNN-Recherche: KI-Fehler löste beinahe US-Militäroperation aus

Ein US-Militäranalyst ließ einen Chatbot die Ladung eines chinesischen Schiffs bewerten. Die KI lag völlig daneben. US-Soldaten bereiteten sich bereits auf das Entern vor, als der Fehler endlich auffiel.

Ein Analyst des Kommandos für Spezialoperationen hatte mit einem Chatbot gearbeitet. Welches Modell verwendet wurde, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob es sich um ein kommerzielles oder ein eigens für die Armee entwickeltes Modell handelte. Laut einem von CNN zitierten ehemaligen hochrangigen US-Beamten, der mit den von Militär- und Geheimdienstanalysten genutzten KI-Systemen vertraut ist, handelt es sich bei den internen Systemen aber größtenteils um »Kopien des kommerziellen Zeugs mit etwas Lippenstift drauf«.

Jedenfalls identifizierte der Chatbot die Ladung falsch. Was das Schiff tatsächlich transportierte, konnte CNN nicht herausfinden. Doch laut einer der Quellen war der Bericht »vollkommen falsch« – und er hätte »beinahe einen Krieg ausgelöst«.

SPON
Ukrainische Flagge

Vor KI-Katastrophen schützt nur Kooperation

Ein Social-Media-Post eines Ex-KI-Entwicklers hat eine Welle existenzieller Angst losgetreten – diesmal wohl zu Recht. Nötig ist jetzt das, was Donald Trump und seine Anhänger besonders verachten.

Wenn man sich aktuelle Wortmeldungen von Leuten aus KI-Konzernen durchliest, kann man folgenden Eindruck bekommen: Mehrere riesige Teams arbeiten derzeit mit gigantischen Summen in einem ständigen Wettbewerb an der Vernichtung der Menschheit . Übertrieben? Vielleicht. Extrem gefährlich? Auf jeden Fall.

»Wir glauben wirklich ernsthaft, dass KI alle Menschen töten könnte! Ich persönlich glaube, die Chance ist größer als zehn Prozent innerhalb des nächsten Jahrzehnts.« Der Mann ist bei Anthropic für »Alignment« zuständig, also für die Frage, wie man die Ziele einer KI mit den Zielen der Menschen in Einklang bringt und hält.

Das heißt: Von »Alignment« kann im Moment keine Rede sein. Die Agenten tun Dinge, die sie nicht tun sollen, und sie manipulieren, verschleiern und tricksen augenscheinlich, um ihre Ziele zu erreichen (wie auch immer die eigentlich aussehen mögen).

KI-Regulierung, das Abbremsen der Klimakatastrophe und internationale Abkommen etwa gegen Biowaffen haben etwas gemeinsam: All das sind Menschheitsprobleme, Menschheitsrisiken. Und Menschheitsprobleme lassen sich nur lösen, wenn die Menschheit kooperiert. »Koordination«, wie Jason Wolfe von OpenAI das nennt, ist unerlässlich.

Es ist nicht zu erwarten, dass Donald Trump mit seinen 80 Jahren noch Vernunft und Kooperationsbereitschaft entdeckt. Man sollte sich aber auch nicht fatalistisch der Vorstellung hingeben, dass Vernunft und Kooperationsbereitschaft mit Trump final am Ende sind. Die Welt muss dringend wieder näher zusammenfinden – wegen des KI-Wettrüstens nun noch schneller. Im Interesse wirklich ausnahmslos aller Menschen.

SPON

Anthropic-Chef Dario Armodei mit einem Blogbeitrag.

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9/11 – We Will Remember You

9/11 Tribute Song - We Will Remember You

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9/11 Tribute Song – We Will Remember You

Tagesschau vom 11. September 2001

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Tagesschau vom 11. September 2001
Ukrainische Flagge

Klare Worte

Man habe nun mit »einer sehr klaren Warnung an Russland« die richtigen Konsequenzen gezogen, sagte Merz bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhagen. »Jeder, der uns angreift, muss wissen: Wir sind fest ?entschlossen, unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie, unsere offene Gesellschaft, auch die Integrität unseres Territoriums zu verteidigen.«

SPON

Das gilt natürlich auch für die gen Osten speichelleckenden Faschisten im staatlichen Innenverhältnis.
Ukrainische Flagge

Totalitärer Nazi-Sprech

Den Ton setzte Sachsen-Anhalts AfD-Landeschef Martin Reichardt mit einer Rede, die als derb zu bezeichnen eine grobe Untertreibung wäre. Sie muss hier dennoch dokumentiert werden. „Vater Staat”, sagte Reichardt, sei heute „ein nach Dope stinkender, fauler Asi, der sein Geld für Nichtstun von der Friedrich-Ebert-Stiftung bekommt, um regelmäßig mit seinen Freunden vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu saufen und die Internationale zu lallen“, begann er. Und „Mutter Sprache“ sei ein „intersektionales feministisches Flittchen”, das sich selbst als „fotzig“ und „atzig“ bezeichne; mit verschmierten Lippen, „weil Vater Staat sie dreimal täglich durchgendert“.

RND
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Verleumdungskampagne gegen Politiker vor Wahlen – gesteuert von Russland?

Stefan Politze (SPD), Vorsitzender der Landtagsfraktion: Wer Kandidatinnen und Kandidaten mit erfundenen Vorwürfen überzieht, manipuliert freie Wahlen und unsere Demokratie.

Mord, Missbrauch, Korruption: Der Verfassungsschutz berichtet von manipulierten Vorwürfen – auch in Niedersachsen vor der Kommunalwahl. Betroffen sind bislang CDU, SPD, Linke, FDP und Grüne.

Nach Angaben der Deutschen Welle (DW) zeigt ein Faktencheck, wie gefälschte Inhalte auf Social-Media-Kanälen gezielt Kandidatinnen und Kandidaten vor Wahlen in vier Bundesländern verleumden. „Wir haben beobachtet, dass die Desinformationskampagne zuletzt an Fahrt aufgenommen hat, sowohl quantitativ als auch hinsichtlich der Narrative“, sagte Joscha Weber, Leiter von DW Faktencheck. „Auffällig ist, dass die Verleumdungen immer heftiger werden: Mord, sexueller Missbrauch oder Korruption werden den unterschiedlichsten Kandidaten vorgeworfen, um sie zu diskreditieren.“

Das Ausmaß ist alarmierend“, sagte Politze. Von AfD und BSW gebe es keine Fakes. „Dass putinhörige Politiker nicht betroffen sind, ist kein Zufall“, sagte Politze. Dass falsche Posts laut DW bei Meldung besonders lange bei Elon Musks X stehen blieben, spreche ebenfalls Bände. Weder Russland noch die Big-Tech-Konzerne aus den USA hätten ein Interesse an einem starken Europa, welches sich ihren Plänen entgegenstelle, sagte Politze.

HAZ, today
Ukrainische Flagge

Vorgestern vor 65 Jahren wurde der antiimperialistische Schutzwall hochgezogen

Brandenburger Tor mit Mauer davor
Fotorechte bei Friedhelm Poschadel

Erinnerung Bernauer Straße an den fliehenden DDR-Grenzer nach Westberlin.
Erinnerung bei der Bernauer Straße.

Roter großer Aufsteller zur Berliner Mauer mit Todesstreifenabbildung. Daneben ein Stück Mauer mit Graffities.
Ein Mauersegment und Erinnerung an den Todesstreifen.

Die sog. Berliner Mauer war vieles wie das Sinnbild der deutschen Teilung, die Manifestierung der Welt in zwei Machtbereiche, den Warschauer Pakt (Legacy), NATO und den Rest, der Eiserne Vorhang, die Grenze des westlichen Konsums und weiterer Technik .
Schwarz-Weiß-Bild: Walter Ulbrich stehend in der Mitte, links und rechts sitzen je ein SED-Politiker.
Walter Ulbricht während der Pressekonferenz am 15. Juni 1961, Bundesarchiv, Bild 183-83911-0002 / CC-BY-SA 3.0

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"

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Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das vom 13.August 1961 bis zum 9.November 1989 bestand, um West-Berlin vom Gebiet der DDR hermetisch abzuriegeln. Sie trennte nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-Berlins zwischen dem Ostteil („Hauptstadt der DDR“) und dem Westteil der Stadt, sondern umschloss alle drei Sektoren des Westteils vollständig und unterbrach damit auch seine Verbindungen zum sonstigen Umland, das im DDR-Bezirk Potsdam lag. Die Mauer verlief dabei zumeist einige Meter hinter der eigentlichen Grenze. Von der Berliner Mauer ist die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Westdeutschland(alte Bundesrepublik Deutschland) und der DDR zu unterscheiden.

Die Mauer wurde auf Geheiß der SED-Führung unter Schutz und Überwachung durch Volkspolizisten, Soldaten der Nationalen Volksarmee und zum Teil Angehörigen der Kampfgruppen von Bauarbeitern errichtet – entgegen den Beteuerungen des Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht, auf einer internationalen Pressekonferenz am 15. Juni 1961 im großen Festsaal des Hauses der Ministerien in Ost-Berlin.[38] Die Journalistin Annamarie Doherrvon der Frankfurter Rundschau hatte dort damals die Frage gestellt:

„Ich möchte eine Zusatzfrage stellen. Doherr, Frankfurter Rundschau: Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?“

Walter Ulbricht antwortete:[39][40]

„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Mir ist nicht bekannt, dass [eine] solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Wir sind für vertragliche Regelung der Beziehungen zwischen Westberlin und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik. Das ist der einfachste und normalste Weg zur Regelung dieser Fragen.

Die Staatsgrenze verläuft, wie bekannt, z. B. an der Elbe usw. Und das Territorium Westberlins gehört zum Territorium der Deutschen Demokratischen Republik. In gewissem Sinne gibt es selbstverständlich staatliche Grenzfragen auch zwischen Westberlin und der Deutschen Demokratischen Republik, wenn die Neutralisierung Westberlins erfolgt. Aber es besteht ein Unterschied zwischen den Regelungen, die für die Staatsgrenze mit Westdeutschland gelten, und den Regelungen, die für Berlin getroffen werden.“

– Dokumente zur Deutschlandpolitik IV/6 (1961), 925 ff.

Ulbricht war damit der Erste, der den Begriff „Mauer“ in diesem Bezug öffentlich verwendete – zwei Monate, bevor sie überhaupt stand. Über den Bau der Mauer war zu jenem Zeitpunkt jedoch noch nicht entschieden.

Wikipedia

„Ein Zeitzeuge erinnert sich: So war der Mauerbau 1961 in Berlin.“ (Vorwärts)“

Der legendäre und so nie genau gesagte Satz „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.“ bei der ersten und einzigen friedlichen Revolution in Deutschland, die zur Absetzung der Terrordiktatur führte, bleibt in Erinnerung. Es bleibt zu hoffen, dass Willy Brandt Weitsicht bewies, denn andere, die blühende Landschaften sahen, taten das wohl alleine.

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+++ Trumps Armee hat keine Munition mehr: Gibt deutsche Lösung +++

Wie von SPON berichtet, geht der US-Armee von Oberbefehlshaber Trump die Munition aus. Aus extrem gut unterrichteten deutschen Quellen geht hervor, dass Kraus-Maffei die Amerikaner beliefern kann. Sie wollten 300% US-Aufschlag nehmen. In den Verhandlungen, so wurde kolportiert, waren sie dann bei 500-800%. Final soll die US-Adminstration 1000% Aufschlag abgesegnet haben.
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Erinnerungskultur – „Seid Menschen!“

Kriegerdenkmal in Pinneberg beim Bahnhof.
Banner am Gelönder beim Denkmal mit der Aufschrift: ERINNERM aber wie?
QR-Code zur Schulseite des Projektes ‚Seid Mensch!‘.
„Seid Menschen!“ – JBS setzt ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit

Die Pinneberger Klasse EFG hat sich in einem fächerverbindenden Projekts im Musik- und Geschichtsunterricht mit Erinnerungskultur am Beispiel der NS-Stele am Pinneberger Bahnhof auseinandergesetzt. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Erinnern heute sichtbar, verständlich und lebendig gestaltet werden kann.

Die NS-Stele am Pinneberger Bahnhof wurde 1934 eingeweiht und erinnert an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs, wurde jedoch auch von den Nationalsozialisten instrumentalisiert (das Schwert und die Heldenrethorik). Ein neues Mahnmal, das als künstlerischer Kommentar zu dieser Stele dient, wird derzeit geplant und soll 2026 realisiert werden

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