

Q3–Statistik 2026


Das dritte Quartal ist um und so gibt es wieder Zugriffszahlen – neudeutsch auch gerne Nedia Data genannt.
Die Zahlen sind solide und ein leichter Trnd nach oben ist zu bemerken. Sie sind – verglichen mit anderen Zeiten – allerdings eher „einfach“. Was aber nichts ausmacht, da die Zahlen nur dem eigenen Ego frönen und auch keine Werbung (es gibt keine) als Monetarisierungsgrundlage dienen, denn dieses Blog war, ist und wird werbefrei sein.
An dieser Stelle seien meine 2-3 Leser gegrüßt (die aus Down Under schon eingerechnet). Mögen sie mir gewogen bleiben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
KI-Forscherin Timnit Gebru erhält Right-Livelihood-Auszeichnung
„Weil sie die bestehende Machtkonzentration im Bereich Künstlicher Intelligenz herausfordert und eine digitale Technologie vorantreibt, die auf Gerechtigkeit, gelebter Erfahrung und menschlicher Selbstbestimmung beruht.“
“For challenging concentrated power in artificial intelligence and pioneering digital technology rooted in justice, lived experience and human agency.”
Unter anderem wurde Timnit Gebru aus den USA für ihren Einsatz gegen die Machtkonzentration im Bereich künstlicher Intelligenz mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Kurzurlaubsimpressionen











Der Osten
Erst nach der deutschen Wiedervereinigung habe ich zu spüren bekommen, was Rechtsextremismus ist. Und erst seitdem weiß ich, was »No-go-Areas« und »natio-nal befreite Zonen« sind. Es gibt also tatsächlich Regionen in meinem eigenen Land, die ich nur unter Gefahr für meine körperliche Unversehrtheit betreten kann, weil ich nicht weiß bin – und diese Regionen liegen allesamt in Ostdeutschland. Tatsache ist auch, dass eine rechtspopulistische Partei, die AfD, dort besonders erfolgreich ist. Das zu schreiben bedeutet keineswegs zu ignorieren, dass es im Osten Deutschlands auch viele Menschen gibt, die sich gegen Extremismus engagie-ren. Im Gegenteil, diese Menschen sind meine Hoffnung.
Belohnung ohne Ende

Wie kaum ein anderes Videonetzwerk kennt Tiktok die Interessen seiner Nutzerinnen und Nutzer. Das wiederum verleitet zum stundenlangen Scrollen. Welche Technik steckt hinter dem Empfehlungsalgorithmus?
Nicht ohne Grund wird das beliebte Kurzvideonetzwerk aus China häufig als „Slot-Machine“bezeichnet. Das Durchwischen von Videos hat einen ähnlichen Effekt wie das Ziehen des Hebels beim „einarmigen Banditen“. Man weiß nicht genau, was als Nächstes auf dem Bildschirm erscheint – aber allein die Chance, dass es ein Glücksgefühl auslösen könnte, verleitet zum Weiterswipen.
Im Februar kam die EU-Kommission zum Befund, dass Tiktok ein „süchtig machendes Design“habe und damit gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstoße. Die ständige „Belohnung“der Nutzer mit neuen Inhalten wecke den Drang, weiter zu scrollen und versetze das Gehirn in einen „Autopilot-Modus“.
In dem Unternehmenspapier, über das die „New York Times“berichtete, klingt das etwas anders: Hier gibt das Unternehmen als wichtigste Ziele an, Nutzer so lange wie möglich auf der Plattform zu halten und die täglich aktive Nutzungsdauer zu steigern.
HAZ, this weekend

Wollen wir nicht besser sein?
Ich will, dass Berlins nächste Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp heißt. Gleichzeitig will ich, dass die Ängste jüdischer Menschen wie meine ernst genommen werden. Ich kann nicht glauben, dass das zu viel verlangt sein soll
Gleichzeitig will auch ich in dieser Stadt sicher sein. Deswegen bin ich nicht in Sektlaune, wenn die Berliner Linke die Wahl gewinnt. Sooft die Partei das auch betont, sie hat keinen konsequenten Stand im Umgang mit Antisemitismus. Schon gar nicht in ihren eigenen Reihen. Mich als linke Jüdin zwingt das zu einer Entscheidung, die ich gar nicht treffen müssen will. Für eine Partei, deren politische Visionen für eine gerechte Stadt ich am überzeugendsten finde. Oder gegen sie, weil ich ihr in einer zentralen Frage nicht vertraue.
„Kann ein Rapper über die Zukunft der Wahl entscheiden“, fragte die taz, nachdem auf einer Wahlkampfbühne der Neuköllner Linken der Rapper Dahabflex von „Death to the IDF“ und einer „Intifada wie die PFLP“ träumte. Für mich ist nicht entscheidend, was irgendein Musiker da gesungen hat. Für mich zählt, dass die Veranstalter*innen nicht eingeschritten sind. Mehr noch: dass sie den Auftritt mitsamt diesen Zeilen verteidigt haben. Zur Erinnerung, was sich hinter diesen Worten verbirgt: Selbstmordattentate auf Bushaltestellen und Märkte, Flugzeugentführungen, der 7. Oktober. Es war nicht der einzige Vorfall dieser Art.
Videoandacht 371 am 27.9.2026 · 17. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
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Videoandacht 371 am 27.9.2026 · 17. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt


So ziemlich im Lot






Stolperstein-Initiator über Eklat in Heidenau: »Dass die CDU da mitmacht, ist bitter«
Im sächsischen Heidenau hat der Stadtrat mit den Stimmen von AfD und CDU beschlossen, dass keine Stolpersteine für Naziopfer mehr verlegt werden dürfen. Gedenkstein-Künstler Gunter Demnig wirft den Politikern Verlogenheit vor.
Und natürlich nur zufällig in einem der fünf neuen Ost-Gauen Länder. Ein echter Schelm, wer Böses dabei denkt!


