Videoandacht 344 am 26.3.2026 · Abschied von Pastor Jochim Hartung · Friesenkapelle, Sylt
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Videoandacht 344 am 26.3.2026 · Abschied von Pastor Jochim Hartung · Friesenkapelle, Sylt
Auf die Frage von Pastor Rainer Chinnow in Corona-Zeiten und Kontaktverbot, ob Pastor Hartung sich das wirklich antun wolle: YouTube-Videoandacht, Kameras, Kabel, Mikrophone und vor allem leere Kirche, antworte er in seiner zugewandten, lebensfrohen Art:
Schlimmer als eine leere Kirche, ist eine Kirche ohne Wort.
Wenn Ihr an mich denkt an diesem Tag, dann dürft Ihr traurig sein., aber wißt auch, dass ich diesen Tag mit Freuden erwartet habe, denn Gott, mein himmlischer Vater, hat mich aus meinem irdischen, vergänglichen Zuhause zu sich in sein Zuhause gerufen, denn e ist das Sterben einem Übergang vergleichbar.
In seinem himmlischen Vaterhaus gibt es keine Zeit, keine Krankheit, keine Schmerzen. In dieser irdischen Welt bin ich gerne gewesen habe mich gefreut an der reichen Natur der Schöpfung kund ich bin dankbar für die Liebe und Hilfe, die ich erfahren durfte, von vielen Menschen, durch die ich Gottes Nähe erfahren habe.
Gott schenke uns allen die gewisse Hoffnung, dass der Tod nicht der Schlusspunkt ist hinter unserem Leben, sondern ein Doppelpunkt, denn das schönste haben wir noch vor uns – darauf freue ich mich!
»Es ist wie ein Gottesdienst. Besser als ein Gottesdienst. Besser als Sex«
Rock, Protest, Bossmove: Bruce Springsteen startet seine US-Tour in Minneapolis, der von ICE-Einsätzen traumatisierten Stadt. Die Erwartungen sind riesig, die Show endet mit einer Erleuchtung. Aus Minneapolis berichtet Jonas Leppin
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Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis (Official Lyric Video)
Steve Jobs war einer der größten amerikanischen Innovatoren mutig genug, um anders zu denken, verwegen genug, um zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, es tatsächlich zu tun.
So steht das Barack Obama Zitat plakativ auf der Rückseite der seitenstarken Biographie von Steven Paul Jobs, die es aus dem Stand auf Platz 1 der Amazon-Buchliste geschafft hat.
Ein Frühpost zu Apple noch bei blogall, bei der Plattform hatte ich 2004 begonnen. Leider schlitterten diese Anfang 2006 in die Insolvenz und ich zu WordPress.
Bei Apple gab es immer wieder sogenannte Kipp-Punkte in der Unternehmensgeschichte, die über Sieg oder Untergang oder einfach auch nur über gut oder böse entscheidenden Anteile hatte.
Einer davon war der 20.12.1996. Der Tag als die Sites von Apple und NeXT „gleichgeschaltet“ wurden. Wer damals die Animation auf der Apple-Seite (natürlich mit einem Netscape Navigator auf einem Mac) sah, wußte sofort: Alle Karten auf Sieg!
NextStep braucht all das mit, was Apples Mac OS Classic nicht hatte (und all die Versuche – BeOS inkludiert – nie hinbekamen): Preemtives Multistasking, ein echter UNIX-Unterbau, Speicherschutz (das Klassikerthema unter Mac OS Classic mit Kooperativen Mulitasking). Und vielleicht das allerwichtigste, was weder Jobs noch Gates im Xerox PARC gesehen und verstanden hatten: Objektorientierung!
Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass die Rückkehr von Jobs samt seines modernen UNIX-Systems Apple rettet, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In der Jobs typischen Art, hat der den (durchaus glücklosen) Apple CEO nach nur einem halben Jahr aus dem Konzern gedrängt und Apple wieder zum dem gemacht, für das das Unternehemen einst stand: Einen Trendsetter, der aus dem Stand angestammte Bereiche aufgreift und sich nach kurzer Zeit zur Leitfigur in dem Segement macht. Lange hatte Apple von Ursprung und den Erfolgen gelebt, aber auf die Straße nur Mittelmaß und schlechtes gebracht. Eine Ausnahme bildet der Apple MessagePad Newton. Gerade als der Newton den Break Even erreicht, wurde er gekillt, weil die Hardwarevoraussetzungen damals nicht für die Software gegeben waren und Steve Jobs das Baby, welches nicht seins war, den Garaus machte.
Am legendären 24.01.1984 wurde der bedeutendste Werbespot zum Super Bowl präsentiert. Darin wird „Macintosh“ (immer ohne Artikel) angekündigt. Kein einziger Hinweise darauf, dass es ein Computer ist und was dieser kann, nur das Ridley Scott Video. Dabei war das Board of Directors bei Apple echt angepißt ob der teuren Werbezeit zum Super Bowl und wollten das ganze nicht. Nur weil nur 1/3 der Sendezeit verkauft werden konnte, kam der Spot, denn Apple „saß“ auf der Restminute. Der Rest ist sehr legendär und in die Geschichte eingegangen.
An dieser Stelle sei auf „Beifang“ von Lisa Brennan-Jobs verwiesen. Ein sehr intimes, ehrliches und überaus bewegendes Buch (Link1, Link2). Das Mädchen, nachdem die LISA (der erste, gefloppte GUI-Rechner Apples) benannt war oder war es anders herum? Sie löst es in ihrem Buch nicht zu früh auf.
Mitunter sind es aber auch ganz zwischenmenschliche Töne, die, gemessen an Steve Jobs wohl narzisstischem Habitus, auch böse Schläge bedeuten konnten. Etwa der Hawaii-Urlaub, der mitten im Halbjahr zur High School Zeit Lisas stattfand. Der Karottensalat war nicht gut genug und die Kellnerin brach schließlich in Tränen aus. „Wenn er es auf jemanden anderen abgesehen hatte, war man nirgends sicherer als in seiner Nähe.“ Oder wie Lisa auch beschreibt: „Ich begann zu verstehen, dass in meinem Vater zwei Seiten miteinander im Wettstreit lagen: die eine achtsam und so empfindlich wie ein Nerv eines Zahns, die andere unsensibel, stumpf und emotionslos.“
Aus der Rezension der iX.
Eine Sache am Rande. Durch meine kleine Petition, wurde ich nicht als Entwickler beim Apple Developer Program rausgeschmissenes – dafür bin ich zu unbedeutend. Ich bekomme nur keine einzige Mail mehr von der Firma seit der Zeit. Ob der Chefkoch mir das übel nahm?
Abschließend die Empfehlung: Nicht nur Apple Jünger, sondern auch dem Lifestyle Unternehmen eher kritisch eingestellte Menschen werden diese über 700 Seiten sicherlich gerne lesen und einen Einblick in die Person Steve Jobs bekommen, der für immer mit außergewöhnlichen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts verknüpft sein wird. Zukünftige Generationen werden vielleicht sagen: „Ja Apple, das ist die Firma, die den PC erfunden hat (Apple II), den MP3-Spieler (iPod), das Smartphone (iPhone) und den modernen Fernseher (iTV).“ Nichts davon ist wahr, aber die generelle Aussage stimmt: Apple ist ein Lifestyle Unternehmen, das Trends setzt und Innovationen schafft, die es zuvor nicht gab.
„Tu einfach das Richtige“, habe Steve Jobs seinem Nachfolger aufgetragen. „Frag nie, was ich tun würde.“ Und auch wenn Cook betont, dass er diesem Rat des Apple-Mitbegründers gefolgt sei, wird in dem Interview doch deutlich, wie sehr er sich dem Erbe von Jobs verpflichtet fühlt. Dieser sei eine Person gewesen, „wie sie einmal in tausend Jahren vorkommt“, sagt er. Und seine größte Erfindung sei nicht ein Produkt gewesen, sondern Apple selbst.
Und wer denkt, dass Apple vor macOS kein UNIX hatte, der irrt. Denn wie sehr viele – auch Microsoft – hatte Apple Ende der 80iger begonnen, A/UX rauszubringen. Ein klassisches POSIX-konformes UNIX. Damals auf System V Basis und nicht BSD wie NeXTstep bzw. macOS.
Hier einmal mehr tagesaktuell die ersten Quartalsstatistiken dieses noch jungen Jahres – gerne auch hochtrabend Mediadaten genannt. Auch im ersten Quartal 2026 mögen mir meine 2-3 Leser weiterhin gewogen bleiben. Insbesondere natürlich die fleißigen Leser aus Down Under, die von dieser Stelle auch gegrüßt seien.
Milliardenverlust mit „Geisterstrom“: Werden die Windräder ausgebremst?
Niedersachsen liefert so viel Öko-Energieleistung wie kein anderes Bundesland – doch ein großer Teil davon kommt gar nicht im Netz an. Neue Pläne des Bundes könnten das Problem weiter verschärfen.
HAZ, today
MEINUNG •Energiepolitik der Union
So vergeigt Katherina Reiche ein Zukunftsprojekt
Eine Kolumne von Christian Stöcker
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verhindert, dass Deutschland zügig ein modernes Stromnetz bekommt – und schadet so dem Standort. Ein Upgrade könnte Deutschland jetzt besonders helfen.
Die Wirtschaftsblätter raten zu mehr Netzausbau
Der britische »Economist« ergänzt : »Analysten zufolge ist es möglich, ein kostengünstiges Stromnetz zu betreiben, in dem der meiste Strom von Erneuerbaren im Zusammenspiel mit Batterien kommt.« Wenn Wind, Sonne und gespeicherter Strom nicht reichen, müsse vorerst weiterhin Erdgas die Lücke füllen, so das wirtschaftsliberale Blatt, denn: »Neue Kernkraftwerke bleiben untragbar teuer.« Letzteres wollen Leute wie Markus Söder aus einem unbekannten Grund nicht akzeptieren.
Für E.on und RWE ist Katherina Reiches Strategie – langsamer Netzausbau, viel Kontrolle für die Netzbetreiber, Bremsen anderer Investitions- und Bautätigkeit – sehr attraktiv. Dezentrale Stromerzeugung, etwa mit Fotovoltaik-Dachanlagen, dezentrale Batteriespeicher, schnellerer Netzausbau, Smartmeter – all das macht ein Stromnetz flexibler, resilienter und mittelfristig billiger. Aber für in zentralen Strukturen denkende und handelnde Großkonzerne ist es eine wenig attraktive Lösung. Und es schafft neue Wettbewerber.
Es sieht aus, als wolle Katherina Reiche die Fehler der Vergangenheit wiederholen. Einmal mehr könnte uns Netz-Aversion der Union teuer zu stehen kommen.
Die Wut wächst, auch abseits der Küsten: Der bislang größte »No Kings«-Protesttag hat in allen 50 US-Bundesstaaten gegen Donald Trump mobilisiert. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Rocktstar Bruce Springsteen.
In allen 50 Bundesstaaten protestierten am Samstag nach Aussage der Organisatoren insgesamt mindestens acht Millionen Menschen bei mehr als 3300 Demonstrationen, von großen Städten bis zu kleinen Ortschaften.
Hier [Saint Paul, Minnesota] spielte Rockstar und Trump-Kritiker Bruce Springsteen vor Zehntausenden Demonstranten seinen Protestsong »Streets of Minneapolis«, den er für Pretti und Good geschrieben hatte
Plakat No Kings since 1776 („Keine Könige seit 1776“)mit der US-Flagge an einem Laternenmast (Portland (Oregon), Juni 2025) (Bildausschnitt) • Another Believer • CC BY-SA 4.0
Bruce Springsteen - Streets Of Minneapolis (Official Lyric Video)
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Videoandacht 343 am 29.3.2026 · Palmsonntag · Friesenkapelle, Sylt
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