Es sei an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und einen koordinierten Ausstieg der europäischen Wirtschaft aus der US-Cloud-Infrastruktur einzuleiten. bereits zweimal vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) Übereinkünfte zum EU-US-Datentransfer zu Fall gebracht.
Wie ist die Faktenlage: Cambridge Analytica soll versucht haben, Brexit-Votum zu beeinflussen und Cambridge Analytics soll vom russischen Geheimdienst unterwandert worden sein.
Cambridge Analytica spielte eine kontroverse Rolle im Brexit-Referendum. Die Firma arbeitete indirekt mit der Kampagne „Vote Leave“ und der kanadischen Datenfirma AggregateIQ zusammen, die als Tochterfirma von Cambridge Analytica galt. Whistleblower Christopher Wylie behauptete, ohne diese Unterstützung wäre das Brexit-Votum nicht möglich gewesen[1][3][6].
Zudem gibt es Hinweise, dass Cambridge Analytica Daten mit russischen Stellen teilte. Ein Mitarbeiter arbeitete an russisch geförderten Projekten, was potenziellen Zugang russischer Geheimdienste zu Facebook-Daten ermöglichte[2][8]. Beweise für direkte russische Einflussnahme bleiben jedoch unklar[10].
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz. Die hier genutzte Anwendung Perplexity kommt aber aus dem Formenkreis der LLM.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-System irren und fabulieren gerne. Auch Perplexity, wenn gleich ich damit durchaus gute Erfahrungen gemacht habe. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
Wie ich bei Heise jetzt las, will Apple nach eigenen Bekundungen darauf verzichten, die stark umstrittenen CSAM-Scanner (Scanner, die nach kinderpornographischen Material suchen) auf den Geräten der Kunden einzuführen, um deren Geräte zu durchsuchen, wie Wired vermeldete.
Damit ist meine kleine Petition neben den vielen anderen Leuchtturmpetionen nicht sinnlos gewesen, sondern hat einen, wenn sicher auch bescheidenen, Anteil dazu beigetragen, dass Apple nun eingelenkt ist und einen – so hoffe ich – in der Zukunft sinnvollen Weg gehen wird.
Zur Erinnerung:
Edward Snowden hat Apples Pläne zur Einführung einer lokalen Prüfung auf Missbrauchsmaterial in iCloud-Fotos erneut scharf kritisiert: Der Hersteller schaffe damit ein Überwachungssystem, bei dem “iPhones sich selbst durchsuchen können” und zwar nach beliebigen Inhalten, die Apple vorgibt – auf eigene oder auf fremde Anweisung. Apple schaffe damit eine neue Welt, in der iPhones gegen ihre Besitzer arbeiten.
Ich werde mich bei Tim Cook bedanken, dem ich letztes Jahr am 23.12.2021 die Petionsliste der Unterzeichner zukommen lies. Dann endet die Petition, da das angestrebte Ziel erreicht wurde. Es ist Übriges eine klassische Win-Win-Situation für Apple und Kunden, denn auch Apple gewinnt dadurch an Anerkennung im Privacy Bereich aka Datenschutz. Das war lange eine Domäne Apples, die sie fast verspielt hätten. Hiermit können sie wieder in die Königsklasse aufsteigen, wenn sie sich an ihre Worte halten werden. Doch das wird erst die Zukunft zeigen.
Apple tritt bei zwei für iOS 15 geplanten Kinderschutzfunktionen, die auf massive Kritik gestoßen sind, auf die Bremse: Man wolle über die „kommenden Monate“ nun erst „Input sammeln“ und „Verbesserungen vornehmen“ und sich deshalb mit der Umsetzung mehr Zeit lassen, wie der iPhone-Konzern am Freitag mitteilte.
Apple plant aber weiterhin an den Funktionen festzuhalten. Räumt aber auch ein, dass der Scanner aktuell Falschalarme auslösen kann, in dem er explizit getäuscht wird.
Deshalb weiter unterschreiben:
Stoppt Apples Pläne iPhone, iPad mit CSAM-Scans zu überwachen.
Nach drei Tagen sind es 375 Unterstützer und Unterstützerinnen. Ganz herzlichen Dank dafür, auch für das Teilen der Petition. Der Graph hat auch seine Linearität etwas verloren denn dann hätten wir heute mit Ende des dritten Tages:
f(3) = 108 + 108 + 108 = 324
Also 51 Unterstützende weniger als es tatsächlich sind. Das ist gut zu sehen, dass der Graph in Richtung exponentielles Wachstum ansteigt. So was wie: f(x) = x^2
Auf jeden Fall besten Dank für die Unterstützung und bleibt meiner kleinen Petition gewogen.
Worum geht es? Apple will lokal auf iPhone, iPad (und zukünftigen Geräten) nach Mißbrauchsfotos (also Kinderpornomaterial) scannen. Hört sich erst mal gut an. Kinderschänder sind ja in deutschen Gefängnissen auf der Gefangenhierarchiestufe ganz, ganz unten angesiedelt. Ein Vorhaben, bei dem mehr dieser Verbrecher dingfest gemacht werden, hört sich also gut an.
Was aber ist „schief“ in der Sichtweise? Zunächst gibt es Strafverfolgung für Täter. Werden Fotos, die in Cloudsysteme geladen werden eh schon gescannt, um eben diese Mißbrauchtfotos zu finden.
Es ist eben die Büchse der Pandora, die Apple öffnen will. Apple, ein Unternehmen, das nicht böse („Don’t be evil“, wie der Konkurrent sagt, es aber immer schon war) sein möchte, Inklusion im eigenen Unternehmen lebt, Datenschutz und Privatsphäre seiner Kunden, Mitarbeiter wie Lieferanten immer hoch gehalten hat. Doch jetzt?
Sehr trefflich folgende Formulierung:
Edward Snowden hat Apples Pläne zur Einführung einer lokalen Prüfung auf Missbrauchsmaterial in iCloud-Fotos erneut scharf kritisiert: Der Hersteller schaffe damit ein Überwachungssystem, bei dem „iPhones sich selbst durchsuchen können“ und zwar nach beliebigen Inhalten, die Apple vorgibt – auf eigene oder auf fremde Anweisung. Apple schaffe damit eine neue Welt, in der iPhones gegen ihre Besitzer arbeiten.
Wer jetzt aus dem Android-Lager feixt, der hat nicht zu Ende gedacht. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis die von Apple geöffnete Büchse der Pandora auch auf Android und andere Linux-Derivate überschwappt. Orwell hätte Tränen der Genugtuung in den Augen, endlich wäre „1984“ da. Und man erinnert sich, wie Macintosh (immer ohne Artikel) mit einem keinen Spot beim Super Bowl der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Facebook hat bereis mehrere Male seine Maske runtergenommen und zutage kam immer eine häßliche Fratze. Monetarisietung von Nutzerdaten an Gesetzen zum Datenschutz vorbei einzig noch mehr Umsatz und so Gewinn zu erzeugen.
Bleibt zu hoffen, dass das australische Bemühen weltweit Schule macht.
Die Plattform selbst hat den Anspruch, die Welt zu vernetzen, die Welt mit Informationen zu versorgen. Wenn aber die Politik notwendige Regeln aufstellt, dann ist es damit plötzlich vorbei und sowohl die Interessen der NutzerInnen als auch die Meinungs- und Pressefreiheit sind für Facebook auf einmal egal.
Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), HAZ@this weekend
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