Das iPhone Standardwerk zu Apples neuem iOS 15

amac-buch iPhone Handbuch

Zunächst einmal der AB-Vergleich des iPhone Handbuchs aus 2020 und 2021

2020er Version
– 12 Kapitel + Index
– 256 Seiten
– Klappentext vorne und hinten mit Gesternsteuerung
– 21,95 €

2021er Version
– 12 Kapitel + Index
– 262 Seiten
– Klappentext vorne und hinten mit Gesternsteuerung
– 21,95 €

Sehr schön also, dass das iPhone Handbuch von Anton Ochsenkühn im Preis gleich geblieben ist bei ungefähr gleichem Umfang.

Wie immer seit einigen Ausgaben gibt es die Video-Tutorials (mit 4 Stunden gebalteter Information), die alleine es schon wert sind, dieses Buch anzuschaffen. Denn wie es so schön heißt: Ein Bild ersetzt 1000 Worte. Beim Vergleichspaar Video zu Bild kommt hier eine Potenz mehr ins Spiel.

Gerade Informationen wie diese mag ich an Ochsenkühns Standardwerk zum iPhone: Wie man neuere iPhones (XS, XR, 11, 11 Pro und folgende) mittels eSIM in den Dual-SIM-Modus versetzen kann, um nur ein Phone für geschäftliche und private Zwecke nutzen zu müssen. Man kann so auch über die eSIM mobiles Internet im Ausland nutzen. In diesem Kapitel wird klar erklärtz, wie eine eSIM hinzugefügt wird, welche Zwecke sie erfüllen soll, konfigurieren, welche Kontakte welche SIM “nutzen” sollen und wie genau beim Telefonieren welche SIM ausgewählt werden soll. Das sind Hilfestellungen, die wenn man sie dann mal braucht, goldwert sein können.

Ansonsten ist ein iPhone ein solches Gadget, das nie Probleme bereitet, wo immer alles sonnenklar ist und man als Kunde von Apple immer das sichere Gefühl hat, ein Produkt zu besitzen, dass als Handschmeichler, Statussymbol und cool zu nutzendes Internet Communicator and Phone Device bestens zu nutzen ist. Schmarren! Nicht wirklich, denn auch mit einem iPhone kann man Problem haben. Die einfachen: Der Browser (ja, es gibt mehr als nur Safari) geht nicht mehr, die Controls lassen sich nicht mehr bedienen. Bei Mail sucht man, findest jetzt aber nicht mehr. Alles ganz gewöhnliche Fehler, die sich mit einem Schlanken “shutdown -r now” behben lassen.

Auch Anton Ochsenkühn weiß als Praktiker aus langjähriger Erfahrung, dass es mal “klemmen” kann. Im Kapitel “Energie und Probleme” werden neben den Energieoptimierungsstrategien wichtige Dinge wie Neustart erzwingen, das “shutdown -r now” von oben, dargelegt. Auch der Hinweis auf aufmüpfige Apps, die Strom fessen und darauf ein kill -9 zu fahren, fehlt nicht.

Ansonsten beinhaltet da iPhone Handbuch alles zum allgemeinen Umgang mit dem iPhone. Und das auch immer wieder mit Videoerklärungen. Apple-only-Themen wie Einrichten von Apple Pay, die Apple TV App, AirDrop, AirPrint, AirPlay, Handoff werden mundgerecht dargelegt. Allerdings erfährt man auch profanes wie das Einkürzen von Sprachmemos oder sicherheisrelevantes wie 2FA (Zweifaktorauthentifizierung).

Das iPhone Handbuch mit dem sehr umfangreichen Videoerklärmaterial eignet sich sehr gut, um in iOS 15 reinzukommen, egal ob als Novize, als Anwender oder Power User.

Das neue macOS-Standardwerk: Sehr informativ mittels Premium Videobuch ein deutliches Mehr an Information

Das amac-Buch macOS-Standardwerk

anac-buch Verlag 2021
Anton Ochsenkühn
560 Seiten
34,95 €
ISBN 978-3954310869

Das Standardwerk zu Apples Haus-UNIX-System für die Macs nun für das 12er System. Hier erst einmal der AB-Vergleich:

macOS Big Sur
1,4 kg
550 Seiten
13 Kapitel, Anhang und Index

macOS Monterey
1,4 kg
560 Seiten
13 Kapitel, Anhang und Index

Die allgemeinen Specs sind also nahezu gleich geblieben. Und noch etwas: Auch der Preis ist gleich geblieben für dieses Standardwerk zum Mac.

Ich habe Monterey schon eine Weile vorab im Betatest begleitet dank eines Enterprise Developer Accounts in der Firma. Privat kann auch ich – wie Apple auch – nur davon abraten, einen produktiv genutzten Mac mit einer macOS-Beta zu betanken. Allerdings muss ich sagen, dass Monterey sich in den Betas gut gab und wenig zickte.

Eine Funktion, die ich sehr lieben gelernt habe, ist die, wenn ich z.B. vom iPhone Bilder per AirDrop übertrage, dann liegen die im Download als *.HEIC-Bilder vor. Wenn ich die aber dann im Web nuten will, musste ich immer erst Preview (oder andre Apps) nutzen, um das Bildformat zu ändern. Nun hilft Rechtsklick (nach Apple Talk: Sekundärklick) und ich nutze Schnellaktion -> Bild konvertieren. Dann kann ich das Bildformat ändern, die Größe und ob Mediadata in der Kopie vorhanden sein sollen. Einzig, dass bei meinem 12.0.1 dieser Dialog englisch gehalten ist (Convert Image, Image Size, Preserve Metadata), ist noch etwas komisch, denn ist keine Beta von macOS Monterey.

Zum UNIX-Bändiger von Anton Ochsenkühn kann ich sagen: Sehr gut geschrieben, alleine schon die Druckversion mit vielen roten Zahl-Kullern, die auf etwas hinweisen, bekommt der Leser eine recht plastische Vorstellung vom Sachverhalt. Geadelt wird dieses, wenn die Premium Videos (mit dem 2D-Barcode, den man einfach mit dem Smartphone scannt) ins Spiel kommen, denn ein Video sagt noch deutlich mehr als das beste Bild.

Der Aufbau des Buches geht von der Installation an über das Kennenlernen des Systems, die Apple typischen Programme und das Arbeiten mit Programmen bis hin zu Benutzer einrichten, Systemeinstellungen und dem wichtigen Kapitel zu Troubleshooting und Fitnesstraining. Dieses hat 19 Seiten Länge und gibt Tipps, wie zickige Programme wieder zur Mitarbeit bewegt werden (u.a. in den Library-Ordnern Preferences löschen). Das Kapitel geht aber auch auf Wiederherstellungsfunktionen und Eigenheimen von Mac mit T-Chip, das Festplattendienstprogramm und UNIX-Wartungsskripte.

Am Anfang des Buches geht Anton Ochensenkühn auf die neuen Apple Silicon-Prozessor-Macs ein. Hier erwähnt er auch, dass Apples Boot Camp Assistent, um auf Intel-Macs Windows nativ laufen lassen zu können, natürlich auf Silicon-Maschinen nicht geht. Um Kompatibilität auf den Silicon-Maschinen zu erreichen, läuft dort für native- Intel-Apps Rosetta 2. Ihre Vorgängerin kennen vielleicht einige noch, die bot ihre Dienste beim Umstieg von PowerPC auf Intel damals vor mehr als 10 Jahren an.

Im Anhang finden sich Informationen, wie man macOS neu installiert oder wie man mittels Migrationsassistenten vom Mac oder PC die Daten überspielt (natürlich geht auch ein Time Machine-Backup tadellos). Wenn nun der alte Mac verkauft werden soll, finden sich nur Angaben, wie denn nun die eigenen Daten sicher und vollständig vom Rechner gelöscht werden können.

Eine klare Kaufempfehlung. Das Standardwerk ist im Preis stabil im Vergleich zur Vorgängerversion geblieben, bietet auf sehr hohem Niveau sowohl eine Einführung von macOS Monterey für den Mac-Neuling, holt aber gleichtuet auch den versierten Nutzer ab, der sich eventuell für das Mac-Fitnessprogramm interessiert, um mit Wartungsskripten den Mac etwas performanter zu machen. Die oft in die Kapitel eingestreuten Videos machen Sachverhalte anschaulich und sofort nachvollziehbar. Alleine deshalb ist dieses Apple-UNIX-Buch so gut.

Praktisches Helferlein, vielseitig und immer wieder Neues damit zu entdecken

anac-buch Verlag 2021
Simone Ochsenkühn
88 Seiten
6,50 €
ISBN 978-3954310906

Die kleine macOS Monterey Tastenkürzel-Fibel ist klein, praktisch und hat immer wieder Dinge, die ich auch nach Jahren der Nutzung des Mac nicht immer weiß.

Praktisches Beispiel: Es kommt vor, dass ich die Ellipse (die drei Punkte als ein Zeichen) oder den schwarzen Kreis benötige. Klar, ich kann mit gedrückter Option-Taste jede Taste auf der Tastatur anklicken, um das gesuchte Zeichen zu finden. Nicht gut. Besser ich packe mir über Systemeinstellungen -> Tastatur -> Eingabequellen die Tastatur oben ins Menü (die netten Menulets). Dann sehe ich sofort, wenn ich Options drücke, dass meine Tasten die Punkt- und “ü”-Taste sind.

Mitunter sind es auch nicht die voluminösen Dinge, wie etwa die die vielen Arten einen Screenshot zu erzeugen. Dass ich im Kalender mit CMD + T auf den heutigen Tag springe, ist so ein Aha-Erlebnis. Kannte ich nicht, ist aber sehr gut zu gebrauchen. Aus diesem Grund liegt die kleine Fibel von Simone Ochenskühn immer griffbereit neben dem Mac. Eines ist sicher, es gibt an sehr vielen Stellen Abläufe, die sich mit Tastenkürzel geschickt verschlanken lassen, als mit Mausakrobatik dasselbe zu machen.

Die Möglichkeit, eigene Tastenkürzel zu erstellen, ist schön. Selber habe ich sie noch nie genutzt, aber wenn ich es möchte, finde ich im Kapitel “Eigene Tastenkürzel definieren” einen guten Ratgeber dazu.

Wer einen neuen Mac mit M1-Prozessor (oder neuer hat) wird natürlich auch explizit für diese Maschinen mit Tastenkürzeln bedient.

Wie bereits gesagt, die Tastenkürzel-Fibel liegt immer in Griffweite des Macs, denn es ist ja so. Durchlesen, stöbern, staunen – alles prima. Allerdings prägen sich die Kürzel erst beim echten Machen ein. Wenn es dann zu einem Aha-Erlebnis kommt, bleiben sie um so schneller präsent und werden genutzt.

Komplett Gänsehaut

Cover Komplett Gänsehaut

2021 Kiepenheuer&Witsch
Sophie Passmann
172 Seiten
ISBN 978-3462053616
19,00 €

Wer liest schon lange Bücher (die IT-Urgesteine Kernighan und Ritchie haben es bei ihrer C-Bibel in den 70igern schon so angemerkt)? Bei „Komplett Gänsehaut“ hört die Seitennummerierung bei Seite 172 auf. Dafür, und das fällt sofort zu Beginn auf, sitzen die Sätze. Sie peitschen stakattohaft Bilder und Assoziationen ins Gedächtnis. Hinzu kommt ein mitunter unverhohlener Zynismus, was aber sehr erfrischend und authentisch wirkt.

Der Klappentext (aus 1. Kapitel Seite 12) aggregiert „Komplett Gänsehaut“ sehr gut:

„Wäre das hier eine gute Geschichte, würde all dieser Kram passieren, der im echten Leben immer höchstens fast passiert. Ich würde immer mal wieder rauchend an Bars stehen, dabei sehr jung aussehen, bestimmt würde ich auch an Seen gestanden und auf Bürgersteigen gesessen, an irgendeinem Punkt würde ich mit einer halben Flasche Grauburgunder durch meinen komplett bescheuerten Stadtteil laufen, die Herleitung dieser, naja, sagen wir mal Anekdote wäre natürlich frech und ein wenig absurd, so wie das Leben mit siebenundzwanzig eben frech und absurd zu sein hat, was für eine Scheiße.“

Sophie Paßmann ist für die gute alte Tante SPD eine fulminante Kanzlerkandidatin. Irgendwann, in der Zukunft vielleicht. Es mag sein, dass Sophie bei dem Gedanken noch komplette Gänsehaut bekommt. Immerhin ist sie erst 27 Jahre jung (welch Zufall bei ihrem Buch). Die Baerbock ist schließlich 40 Jahre alt und man sagt, dass sie sehr jung als Kanzlerkandidatin ist. Immerhin hat sie Eskapaden des Establishment schnell verstanden, gelebte Dirty Pattern sich zu eigen zu machen (die sehr viel zu spät deklarierten Einkünfte etwa). Doch zurück zu Sophie. Ob sie mit all den alten weißen Männern (ja, auch hier kennt sie sich aus) im Parlament, im Kabinett sitzen möchte, weiß ich nicht. Sie hat auf jeden Fall den Schneid und wird es gut meistern, so es so kommen wird.

Bis Sophie in die hohe Politik geht, möchte ich, dass sie noch einige Bücher schreibt, die ebenso einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, wie die bisherigen. Das kann sie nämlich!

Auf jeden Fall schreibt Sophie auffallend erfrischend. Den Grauburgunder mit reingedrücktem Korken möge sie gegen den nagelschonenden Dornfelder mit Schraubverschluss tauschen. Ansonsten paßt es.

Das Klassikerhandbuch zum iPhone

iPhone-Buchcover

Das iPhone Handbuch zu Version iOS 14 ist mittlerweile ein Klassiker.

Ich fange mal ganz vorne und ganz hinten an: Klappentexte für die Gestensteuerung von Home-Button-Geräten (ja, werden auch noch gebaut und verkauft) ganz hinten im Buch und vorne im Buch jene Gestensteuerungen für die Face-ID-Geräte, denn beide Geräteklassen unterscheiden sich etwas in der Gestenbedienung. Und als Anwender habe ich nicht unbedingt alles immer “auf Tasche”.

Zum Formfaktor “Premium Videobuch” ist sicher auch schon einiges gesagt worden. Für mich ganz klar: Ich habe eine Handbuch und zusätzliche (ohne Aufpreis) bekomme ich ein Videotutorial gratis dazu. Einfach an den Stellen im Buch den QR-Code mit dem iPhone scannen und auf der Website das entsprechende Video schauen.

So ein iPhone ist ja immer ganz praktisch und ich persönlich habe wenig Probleme damit. Wenn aber, dann ist das 12. Kapitel “Energie und Probleme” überaus hilfreich. Klar, es gibt das Internet mit der nahezu unbegrenzten Vielzahl an Infos, aber genau hier liegt das Problem. Wenn ich ein entsprechendes Problem mit dem iPhone habe, kann ich am Anfang vielleicht gar nicht genau benennen, was das Problem aus macht, so dass eine Suchanfrage durch zigfachen Ballast überflutet wird.

Der Klassiker ist hier das Erzwingen eines Neustarts des iPhones, wenn es auf keine Eingaben mehr reagiert (S. 244 des besagten Kapitels). Dort werden auch wissenswerte Dinge zum Wiederherstellungsmodus genannt.

Das iPhone 12 Pro hat ein wirklich ausgezeichnetes Kameramodul für ein Smartphone. Es fällt mir immer auf, wie viel Licht das Modul einfängt, wenn ich selber die Umgebung im Schummerlicht deutlich dunkler wahrnehme. Das Kapitel “Kamera und Fotos” hatte dann auch für mich noch etwas Neues parat. Ich wußte nicht, dass sich die Kamera an drei Stellen aufrufen läßt. Die Stelle im Kontrollzentrum war mir immer verborgen geblieben. Ob ich sie jemals nutzen werde, sei dahingestellt. Das Beispiel zeigt aber, dass auch der langjährige iPhone-Nutzer, der sich selber gerne als versierten Nutzer sieht, noch viel aus dem Buch von Anton Ochenskühn ziehen kann.

Die vielen Beispiele, sehr ausführlich bebildert, wo nötig mit roten Zahlpunkten versehen, wo dann im Fließtext die Aktionen genannt sind. Darüber hinaus noch an vielen Stellen die Videotutorials, so dass eigentlich keine Frage mehr offen bleiben sollte. Wer mehr aus seinem iPhone holen möchte, der kann mit diesem Klassikerhandbuch zum iPhone viel lernen – der Lesespaß ist auch garantiert, denn Anton Ochsenkühn schreibt kurzweilig, kommt auf den Punkt und der Leser spürt etwas von der Begeisterung des Autors.

Spitzentitel zum aktuellen iPadOS

iPad-Buchcover

iPad sind und waren der Renner. Vielleicht hat es nicht jeder mehr so präsent, dass das iPad (2010) die Antwort von Apple auf die sogenannten Netbooks war. Von einigen liebevoll auch als “KannNix” tituliert. Apple hatte sich Zeit gelassen, denn die Netbooks gab es seit 2007. Kleine Nebenanekdote: Steve Jobs entschied damals, das Telefon vor den Tablet-PCs herauszubringen. Doch zurück zu den Netbooks. Diese sind seit 9 bis 10 Jahren Geschichte. Das iPad gibt es weiterhin und es ist erfolgreich.

Wir haben seit kurzem das neue iPad Air. Man ist das ein Bolide. Die Vergleiche von Apple, dass ein iPad es mit eine ausgewachsenen Notebook aufnehmen könne, hielt ich immer für übertrieben, denn unser in die Jahre gekommen iPad 3 ist schon recht betagt und altersschwach, nun muss ich sehen, dass das mitnichten eine Marketingaussage ist.

Auf dem iPad Air mehrer PDFs mit dem Apple Pencil unterschreiben, diese zu einem Dokument zusammenfügen und absenden, ist wirklich kinderleicht (GoodNotes App).

Für alle die Themen rund um das iPad ist Anton Ochsenkühn die richtige Anlaufstelle. Auch Dinge wie Splitt View (wie mach ich das noch mal, wenn ich das noch nie machte) oder die neuen Widgets. Die Ansicht rechts heißt übrigens Heute-Ansicht. Das über 6 Minuten lange Video (Premium Video Buch) zeigt hier alles Wesentliche.

Alle relevanten Einstellungen, alles rund um die Kommunikation (Mail, Nachrichten, FaceTime), surfen mit Safari, die verschieden Stores von Apple und noch viel mehr. Auf 214 Seiten zeigt Anton Ochenskühn in 11 Kapiteln die Dinge, die iPadOS ausmachen und den einen oder andern guten Trick.

Ich hatte einmal im Büro folgenden Umstand, ich wollte etwas präsentieren. Für das iPad mini wollte die “Orientierungssperre” setzen – also, dass beim Drehen von Hochkant zu Querformat sich nicht die der Bildschirm dreht. Ich kannte leider die Gestensteuerung des iPad nicht sonderlich gut. So z.B. auch nicht, dass bei der Fünffigergeste es zwei Stufen gibt mit dem Ergebnis Home-Screen bzw. App-Switcher. Bei mir gab es immer nur Home-Screen. Hätte ich einen Blick auf die Gestensterungsseite (ganz vorne im Buch bzw. ganz hinten) geworfen, hätte ich das sicherlich recht leicht gewußt bzw. hinbekommen.

Wichtig für mich ist auch das Kapitel “Energie und Troubleshooting” – immerhin 12 Seiten oder knapp 6% des Buches widmen sich diesem Thema. Etwa bei dem Punkt “Update über einen Computer” erwähnt Anton Ochsenkühn, dass das über iTunes erfolgt. Wer aber macOS Catalina oder macOS Big Sur hat, findet den Bereich zum iPhone in der Finder-Seitenleiste.

Das iPad Handbuch ist ein gelungen Werk zur Nutzung von iPadOS mit dem iPad. Die eingestreuten Videotutorials werten das ganze nochmals auf.