„Es war so unglaublich still“

Der Reaktorunfall in Tschernobyl vor 40 Jahren machte Anatolii Gubariev zum Liquidator: Er erinnert sich daran, wie er unter hoher Strahlung die Schäden beseitigte. Heute kämpft er gegen Krebs und mahnt, die Katastrophe nicht zu vergessen.

Tschernobyl hat mein Leben in ein Davor und ein Danach geteilt. Ich habe Schreckliches erlebt, aber ich entschied, mich vor allem der Hilfe für meine Kameraden, deren Angehörige und andere Betroffene zu verschreiben. Zumal viele meiner Kameraden nicht die Anerkennung und Wertschätzung bekommen haben, die sie verdient hätten. Mir ist es aber auch unglaublich wichtig, öffentlich über meine Erlebnisse zu berichten. Denn wir dürfen Tschernobyl nicht vergessen. Sobald wir es vergessen, kann sich eine solche Katastrophe wiederholen.

HAZ, this weekend
Ukrainische Flagge

Tschernobyl: 40 Jahre her

Schwarz-Weißfotos des havarierten AKW in Tschernobyl 1986.
Reaktor Nr. 4, einige Monate nach der Explosion im AKW Tschernobyl, damalige UdSSR, heutige Ukraine • IAEA ImagebankCC BY-SA 2.0

 

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 um 01:23 Uhr Ortszeit (entspricht 23:23 Uhr MESZ am Vortag) im Reaktor Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der 1970 gegründeten ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall(INES 7) eingeordnet. Es ist der folgenschwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie

Wikipedia.de
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Null Promille am Steuer

Andreas Philippi (SPD), Niedersachsens Gesundheitsminister: Berauscht oder betrunken am Straßenverkehr teilzunehmen, muss ein gesellschaftliches Tabu sein.

Vorstoß aus Niedersachsen: Null Promille am Steuer, Alkohol erst ab 18 Jahren

Gesundheitsminister Philippi will mehr Sicherheit im Verkehr und besseren Gesundheitsschutz für Jugendliche. Der SPD-Politiker wehrt sich schon länger gegen das „begleitete Trinken“ ab 14.

HAZ, today
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Unhappy Social Media

Aus dem World Happiness Report: Die meisten Menschen würden sagen, dass es ihnen besser ginge, wenn die Social-Media-Kanäle nicht existieren würden.

Weniger Social-Media, mehr Glück
Von Irene Habich
In Australien gilt bereits ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, andere Länder denken darüber nach. Der World Happiness Report hat neue Argumente für einen Bann geliefert.

HAZ, this weekend

Das kommt irgendwie bekannt vor. Unter anderem wurde das Thema in Digitales Unbehagen von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer angesprochen. Bislang interessierte sich nur kaum jemand für dieses „Randthema“.
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Zitat am Morgen

Umstrittener Kurswechsel

US-Richter stoppt Impfvorgaben der Trump-Regierung

Robert F. Kennedy Jr. gilt als Impfskeptiker – und will als US-Gesundheitsminister weniger Immunisierungen bei Kindern erlauben. Damit ist er nun vor Gericht gescheitert. Der Richter wurde in seiner Begründung ungewohnt deutlich.

Die Trump-Regierung habe das traditionelle Verfahren für Impf-Empfehlungen »missachtet und damit die Redlichkeit ihres Handelns untergraben«, erklärte Murphy, der von Trumps Vorgänger Joe Biden ernannt worden war. Er gab damit Klagen von Ärzteverbänden statt.

SPON
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Zitat zum Mittag

Zwei Zitate zu medizinischen Symptomen und Social Media.

… und plötzlich sind alle dafür

Während eine Expertenkommission noch debattiert, wächst der politische Druck für eine Social-Media-Altersgrenze. Die CDU will nun auf ihrem Parteitag darüber reden, Kanzler Merz ist ebenso dafür wie die SPD. Aber: Ist das eigentlich sinnvoll?

HAZ, today
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Noch ein Zitat

Alexandra Geese (Grüne), EU-Abgeordnete: Suchtmechanis-men werden erbarmungslos genutzt, um die Werbeeinnahmen der Plattform zu erhöhen.

EU-Kommission sagt Tiktok den Kampf an

Online-Plattform setzt gezielt Suchtreize, die insbesondere Kinder und Jugendliche abhängig machen können. Nun reagiert die EU. Dem Konzern drohen empfindliche Strafen.

HAZ, this weekend

Wie es Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer schon sehr lange sagt. Vielleicht wird die EU die ihr eigenen z.T. sehr scharfen Schwerter einmal einsetzen. Den jungen Menschen ist das auf jeden Fall zu wünschen, nur glauben mag ich es nicht, da die EU bisher immer eingeknickt ist.

Zu Spitzer siehe auch hier oder hier. Auch nicht ganz unerwähnt soll folgendes bleiben.
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Gestern so ins Auge gesprungen

Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, dunkelhäutige Frau mit fliegendem Zopf zur Seite, linke Hand hochgereckt und in somnerluchen lässigem Rosakleid.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, dunkelhäutige Frau in schulterlosem lässigen Rosakleid und rosa Ärmeln.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet dunkelhäutige Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, gleiche Frauenabbildung wie vorangegangens Bild.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, gleichr Frauenabbildung wie auf erdten Bild: Frau mot fliegendem Zoof und linker Hand hochgereckt.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, hellhäutige blonde Frau in rosa Kleid.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, hellhöutige silberblonde Frsu mit Hose, Blazer und Top in Rosa.
Außenwerbeplakat 'Checkst du!' rosa von Kajes mit abgebildetet Frau zum Brustkrebsmonat Oktober, gleiche Frauenabbildung wie auf erdten Bild: silberblinde Frau mit Hose imund Blazer in rosa.
Das ist mal eine Strecke mit OOH-Kampagne (Außenwerbung). Katjes, klassische Süßigkeiten. Diese 7 Werbeplakate sind an einem Standort, nicht alle nebeneinander, aber doch sehr viele an einem Ort präsent.

Katjes hat das Rosa im Erscheinungsbild, das auch der weltweite Brustkrebsmonat „Pinktober“ inne hat. Katjes macht auf das Thema Brustkrebs plakativ aufmerksam. Die dargestellten Frauen sind alle KI-generiert, da die betraute Agentur argumentiert, man wolle keine betroffenen Frauen öffentlich darstellen.
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