Wie die Zeit vergeht! Nun sind es schon 30 Jahre, 30 Jahre des wichtigsten IT-Channels Hannover, Niedersachsens, Deutschlands, Europas, der Welt, des Universums.
In der EU geht die Angst um, dass der US-Präsident die Tech-Konzerne als Waffe einsetzt. Behörden und Firmen könnten von jetzt auf gleich lahmgelegt sein. Und doch ist die Furcht, auf europäische Lösungen umzusteigen, noch größer
Die US-Konzerne reagieren längst auf Europas Sorgen. Microsoft, Amazon und Google betreiben inzwischen große Rechenzentren auf dem Kontinent und bewerben diese als sichere Lösungen – Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) eröffnete erst im Januar eine Amazon-Niederlassung in Brandenburg.
Kritiker sprechen von einer Scheinlösung. Denn der US Cloud Act verpflichtet amerikanische Anbieter, Daten auf Anordnung von Gerichten oder Behörden herauszugeben – auch dann, wenn die Server in Europa stehen. Geese rät zur Vorsicht: „Politiker können behaupten, sie hätten für digitale Souveränität gesorgt – ohne einen Finger zu rühren.“ Das sei bequem. Aber echte Souveränität gebe es nur mit echten europäischen Lösungen.
Kurz vor halb 10 Uhr dachte ich: „Huch, an was hat sich denn Perplexity verschluckt?“
Ich hatte eine Frage einggetatzelt und wollte eine Antwort, doch da kam nix mehr. Hatte ich noch nie, doch es sollte nicht lange dauern, da wußte ich den Grund.
Ich kenne noch den Marketing-Talk des Hyperscaler: Sollte eine Region Probleme machen, kann in einem Hot Swap Roll Over auf eine andere geografische Region gewechselt werden. Es wurde mininmalinvasive Verwerfungen in den Raum gestellt, die sich nahezu nicht in Schicht 7 bemerkbar machen. Gut, soweit zur Theorie, das gerade erlebte sieht anders aus. SPON berichtet auch bereits, so dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das nerdige Tekkie-Thema auch in den Nachrichten des Oberschichten-TVs behandelt wird.
Europäische Regelwerke wie die DSGVO bieten – unabhängig davon, ob der Anbieter aus den USA oder der EU stammt – wirksame Instrumente zur Wahrung von digitaler Souveränität. Letztlich bedeutet digitale Souveränität nämlich, in Kenntnis von Sach- und Rechtslage, eine souveräne Entscheidung zu treffen. Gerade im Cloud-Bereich mag das keine einfache Aufgabe sein, aber eine lösbare.
Was haben Sie heute eigentlich geleistet? Und was tragen Sie überhaupt zum Erfolg des Unternehmens bei? Entschuldigen Sie, wenn ich so direkt frage, aber wir müssen laut zahlreichen Sonntagsreden zur Lage der Wirtschaft jetzt endlich wieder zurück zur Leistungskultur. Das sagt unter anderen SAP-CEO Christian „Leistung, Leistung, Leistung!“ Klein und führt das L-Wort bei Interviews mit einer solchen Penetranz im Munde, dass man sich unwillkürlich fragt, ob SAP vor seiner Ägide das tiefenentspannte Landschulheim zur klappernden Mühle am rauschenden Bach gewesen ist. […] Es ist eben leichter, die Geschichte zu wiederholen, als aus ihr zu lernen. Und so muss jetzt der Schweinezyklus der Leistungskultur neu aufgeführt werden, damit die Chefetage ihre Selbstwirksamkeit empfindet. Da wünsche ich uns ein dickes Fell, bis auch ganz oben wieder durchgesickert ist, dass solche Programme so einiges mit der Leistung eines Unternehmens anstellen. Außer sie zu verbessern.
Es ist leider sehr erschreckend, mit was für Luschen und Vertuschen wir es bei Gesundheitssoftwarebuden zu tun haben. Hier erwarte ich von den Datenschutzbehörden ein entschiedenstes Durchgreifen bei maximalen Strafen. Das bekannte Pain Pattern „Lernen mit Schmerzen“ kann hier dann wertvolle Hilfe leisten.
Warnock und sein PARC–Kollege Charles Geschke gründeten 1982 Adobe und machten sich mit der kommerziellen Weiterentwicklung von Interpress unter dem Namen PostScript einen Namen. Das begründete den Erfolg und überhaupt erst das Entstehen des DPT-Marktes, der eine geraume Zeit die Domäne Apples war und dem Unternehmen half, das Ausschleichens des Apple II (der Apple III floppte ähnlich gut wie die Lisa) sehr gut abfedern zu können.
Es ist und bleibt für immer spannend, dass Rank Xerox mit seinem Forschungsinstitut sehr entscheidende Erfindungen des IT-Umfelds erschaffen hat, die in der Rückschau bahnbrechend sind. Geniale Köpfe haben dort gearbeitet und sich wie Warnock und Geschke dann damit selbständig gemacht und Erfindungen zum Weltruhm geführt. Rank Xerox hat nie wirklich Kapital hieraus geschlagen, sondern andere, die kurz den Vorhang lüften durften und dann in Fenstermanagersysteme machten – eines leidlich brauchbar, das andere ein Rohrkrepierer.
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