Unhappy Social Media

Aus dem World Happiness Report: Die meisten Menschen würden sagen, dass es ihnen besser ginge, wenn die Social-Media-Kanäle nicht existieren würden.

Weniger Social-Media, mehr Glück
Von Irene Habich
In Australien gilt bereits ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, andere Länder denken darüber nach. Der World Happiness Report hat neue Argumente für einen Bann geliefert.

HAZ, this weekend

Das kommt irgendwie bekannt vor. Unter anderem wurde das Thema in Digitales Unbehagen von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer angesprochen. Bislang interessierte sich nur kaum jemand für dieses „Randthema“.
Ukrainische Flagge

50 Jahre jung und kein bisschen leise

Fotomontage vor altem Apple-Regenbogen mit Ron Wayne, Steve Wozniak und Steve Jobs, unten steht 'Uräpfel'.
Fotocredits: Ron Wayne, 2009 Macworld Expo San Francisco, Aljawd CC BY-SA 3.0 (Bildausschnitt) • Steve Wozniak (eigenes Bild), Apps World Berlin 2015 • Statue von Jobs im Graphisoft Park, Budapest, Derzsi Elekes AndorCC BY-SA 3.0 (freigestellt)

 

Steve Jobs war einer der größten amerikanischen Innovatoren mutig genug, um anders zu denken, verwegen genug, um zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, es tatsächlich zu tun.

Barack Obama

So steht das Barack Obama Zitat plakativ auf der Rückseite der seitenstarken Biographie von Steven Paul Jobs, die es aus dem Stand auf Platz 1 der Amazon-Buchliste geschafft hat.

Die berühmten Worte zu Design, der Namensgebung der Company oder der von vielen wenig beachtete späte Sieg. Der von Jobs so sehr gewollte thermonukleare Krieg hat in der Form nie wirklich stattgefunden.

Woz ist der einzige on den dreien, den ich mal sah.

Apple als Firma, Arbeitgeber, Trendsetter und als Business Unit mit Anstand und Gewissen (zumindest für eine ganze Weile) hat auch Zeichen gesetzt.

Kein Apfel mehr nach Ausbruch des völkerrechtswidrigen Kriegs gegen die Ukraine für den faschistoiden Aggressor.

– Mein kleiner unvollkommener Abriß zur Apple Sinfonia oder wie ich es mit Apple halte.

Apple und FFP2-Masken zur Pandemiezeit,

– Ein Unternehmen, das sich immer anders sah als andere: Perspektiven, auch zuweilen nicht den Arsch in der Hose hatte.

– Wie meist bei einem solchen Unternehmen ist Apple nicht nur gut, Underdog, böse, der (vermeintliche) Saubermann, hat spleeninge Ideen oder strahlt eine gewisse Ambivalenz aus.

Ein Frühpost zu Apple noch bei blogall, bei der Plattform hatte ich 2004 begonnen. Leider schlitterten diese Anfang 2006 in die Insolvenz und ich zu WordPress.

Bei Apple gab es immer wieder sogenannte Kipp-Punkte in der Unternehmensgeschichte, die über Sieg oder Untergang oder einfach auch nur über gut oder böse entscheidenden Anteile hatte.

Einer davon war der 20.12.1996. Der Tag als die Sites von Apple und NeXT „gleichgeschaltet“ wurden. Wer damals die Animation auf der Apple-Seite (natürlich mit einem Netscape Navigator auf einem Mac) sah, wußte sofort: Alle Karten auf Sieg!

NextStep braucht all das mit, was Apples Mac OS Classic nicht hatte (und all die Versuche – BeOS inkludiert – nie hinbekamen): Preemtives Multistasking, ein echter UNIX-Unterbau, Speicherschutz (das Klassikerthema unter Mac OS Classic mit Kooperativen Mulitasking). Und vielleicht das allerwichtigste, was weder Jobs noch Gates im Xerox PARC gesehen und verstanden hatten: Objektorientierung!

 

Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass die Rückkehr von Jobs samt seines modernen UNIX-Systems Apple rettet, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In der Jobs typischen Art, hat der den (durchaus glücklosen) Apple CEO nach nur einem halben Jahr aus dem Konzern gedrängt und Apple wieder zum dem gemacht, für das das Unternehemen einst stand: Einen Trendsetter, der aus dem Stand angestammte Bereiche aufgreift und sich nach kurzer Zeit zur Leitfigur in dem Segement macht. Lange hatte Apple von Ursprung und den Erfolgen gelebt, aber auf die Straße nur Mittelmaß und schlechtes gebracht. Eine Ausnahme bildet der Apple MessagePad Newton. Gerade als der Newton den Break Even erreicht, wurde er gekillt, weil die Hardwarevoraussetzungen damals nicht für die Software gegeben waren und Steve Jobs das Baby, welches nicht seins war, den Garaus machte.

Vorgestern vor 25 Jahren begann die Zukunf

Am legendären 24.01.1984 wurde der bedeutendste Werbespot zum Super Bowl präsentiert. Darin wird „Macintosh“ (immer ohne Artikel) angekündigt. Kein einziger Hinweise darauf, dass es ein Computer ist und was dieser kann, nur das Ridley Scott Video. Dabei war das Board of Directors bei Apple echt angepißt ob der teuren Werbezeit zum Super Bowl und wollten das ganze nicht. Nur weil nur 1/3 der Sendezeit verkauft werden konnte, kam der Spot, denn Apple „saß“ auf der Restminute. Der Rest ist sehr legendär und in die Geschichte eingegangen.

 

An dieser Stelle sei auf „Beifang“ von Lisa Brennan-Jobs verwiesen. Ein sehr intimes, ehrliches und überaus bewegendes Buch (Link1, Link2). Das Mädchen, nachdem die LISA (der erste, gefloppte GUI-Rechner Apples) benannt war oder war es anders herum? Sie löst es in ihrem Buch nicht zu früh auf.

Mitunter sind es aber auch ganz zwischenmenschliche Töne, die, gemessen an Steve Jobs wohl narzisstischem Habitus, auch böse Schläge bedeuten konnten. Etwa der Hawaii-Urlaub, der mitten im Halbjahr zur High School Zeit Lisas stattfand. Der Karottensalat war nicht gut genug und die Kellnerin brach schließlich in Tränen aus. „Wenn er es auf jemanden anderen abgesehen hatte, war man nirgends sicherer als in seiner Nähe.“ Oder wie Lisa auch beschreibt: „Ich begann zu verstehen, dass in meinem Vater zwei Seiten miteinander im Wettstreit lagen: die eine achtsam und so empfindlich wie ein Nerv eines Zahns, die andere unsensibel, stumpf und emotionslos.“

Aus der Rezension der iX.

 

Eine Sache am Rande. Durch meine kleine Petition, wurde ich nicht als Entwickler beim Apple Developer Program rausgeschmissenes – dafür bin ich zu unbedeutend. Ich bekomme nur keine einzige Mail mehr von der Firma seit der Zeit. Ob der Chefkoch mir das übel nahm?

Abschließend die Empfehlung: Nicht nur Apple Jünger, sondern auch dem Lifestyle Unternehmen eher kritisch eingestellte Menschen werden diese über 700 Seiten sicherlich gerne lesen und einen Einblick in die Person Steve Jobs bekommen, der für immer mit außergewöhnlichen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts verknüpft sein wird. Zukünftige Generationen werden vielleicht sagen: „Ja Apple, das ist die Firma, die den PC erfunden hat (Apple II), den MP3-Spieler (iPod), das Smartphone (iPhone) und den modernen Fernseher (iTV).“ Nichts davon ist wahr, aber die generelle Aussage stimmt: Apple ist ein Lifestyle Unternehmen, das Trends setzt und Innovationen schafft, die es zuvor nicht gab.

Rezension zur Jobs Biographie von Walter Isaacson

 

„Tu einfach das Richtige“, habe Steve Jobs seinem Nachfolger aufgetragen. „Frag nie, was ich tun würde.“ Und auch wenn Cook betont, dass er diesem Rat des Apple-Mitbegründers gefolgt sei, wird in dem Interview doch deutlich, wie sehr er sich dem Erbe von Jobs verpflichtet fühlt. Dieser sei eine Person gewesen, „wie sie einmal in tausend Jahren vorkommt“, sagt er. Und seine größte Erfindung sei nicht ein Produkt gewesen, sondern Apple selbst.

Heise.de

Und wer denkt, dass Apple vor macOS kein UNIX hatte, der irrt. Denn wie sehr viele – auch Microsoft – hatte Apple Ende der 80iger begonnen, A/UX rauszubringen. Ein klassisches POSIX-konformes UNIX. Damals auf System V Basis und nicht BSD wie NeXTstep bzw. macOS.

Ukrainische Flagge

Zitat am Abend

Christian Solmecke, Jurist: Das Geschäftsmodell basiert darauf, Nutzer möglichst lange auf der Plattform zu halten.

Unterschätzte Risiken der sozialen Medien

Machen Onlineplattformen süchtig? Eine junge Frau in den USA, die das Meta und Co. vorwirft, hat vor Gericht Recht bekommen. Das Urteil kann weitreichende Auswirkungen haben.

HAZ, tomorrow

KGM did it: Heise.de

Es scheint, dass Section 230 des Communications Decency Act in sich zusammen fällt, die besagt, dass Unternehmen nicht für den Inhalt ihrer Plattformen haftbar sind. Vielleicht ist jetzt der Wendepunkt erreicht. Die Giganten Meta und Alphabet werden in Revision gehen und da wird sich zeigen, ob es ein Wendepunkt oder ein singuläres Ereignis war.
Ukrainische Flagge

Etwas Sozialnetze

Graustufenportrait von Pippi Langstrumpf mit weiten Zöpfen zu den Seiten.
Inger Nilsson auf Pippis Pferd, 1972 / Inger Nilsson at the age of 12 as Pippi Longstocking at the RAI in Amsterdam 1972 Hans Peters für Anefo – Nationaal Archief 925-5511 • CC0 (Bildausschnitt des Originals und freigestellt)

 

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, in einem Statement von 2019: Datenschutz gibt den Menschen die Freiheit, sie selbst zu sein und auf natürlichere Weise in Kontakt zu treten.
Zeiten Ändern sich. Nach dem Cambridge-Analytica-Skandal dieser Post auf dem Facebook-Messenger, der die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einführte.

 

Nichts bleibt privat

Instagram schafft die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Direktnachrichten ab, Tiktok will sie gar nicht erst einführen – und auch Pläne wie die „Chatkontrolle“ nagten zuletzt am Datenschutz. Erleben wir eine schleichende Abkehr vom digitalen Briefgeheimnis?

Der Apple-Dienst iMessage gilt als einer der ersten mit dieser Technik – Nachrichten sind hier bereits seit dem Start 2011 abgesichert. 2012 folgte mit der Veröffentlichung des Schweizer Dienstes Threema ein ebenfalls sehr datenschutzfreundlicher Messenger. Signal führte 2013 mit seinem Start ebenfalls unmittelbar die Verschlüsselung ein. Whatsapp von Meta zog erst 2016 nach und setzt seither auf das von Signal entwickelte Protokoll.

In den Vorstößen von Meta und Tiktok sehen viele daher einen neuen Kurs der Tech-Konzerne – und eine womöglich schleichende Abkehr vom digitalen Briefgeheimnis, was langfristig alle Nutzer und Messenger betreffen könnte

Der Journalist und Branchenkenner Casey Newton etwa bezeichnete die Entscheidung von Instagram als „schrecklichen Rückschlag für den Datenschutz“. Der Kryptografie-Professor Matthew Green schrieb auf Bluesky: „Meta scheint seine bisherige strenge Haltung in Bezug auf Verschlüsselung aufzugeben. Das erste offensichtliche Opfer ist die Abschaffung und Deaktivierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in den Instagram-Direktnachrichten“. Viele weitere werfen Meta vor, frühere Versprechen gebrochen zu haben.

HAZ am Sonntag

 

Noch etwas zu Cambridge-Analytica:

Erzähle mir etwas zum Cambridge-Analytica-Skandal,Facebook, Großbritanniens Wahl, dem GRU und den Russen.

 

Hier eine knappe, strukturierte Zusammenfassung der relevanten Ereignisse und Verbindungen:

Cambridge Analytica — Kurzüberblick

Was: Cambridge Analytica war ein politisches Datenanalyse-Unternehmen, das psychografische Profile aus Facebook-Nutzerdaten erstellte, um gezielte politische Werbung zu schalten.
Schlüsselfakt: Daten von bis zu tens of millions Facebook-Nutzern wurden ohne informierte Einwilligung über eine Quiz-App (Aleksandr Kogan / Global Science Research) erhoben und an Cambridge Analytica weitergereicht.
Folgen: Aufdeckung 2018 führte zu großem öffentlichen Aufschrei, Untersuchungen in mehreren Ländern, Strafzahlungen und der Schließung von Cambridge Analytica (2018).

Facebook (Meta) — Rolle

Datenzugriff: Facebook hatte Schnittstellen (, die Dritt-Apps Zugang zu Freundesdaten ermöglichten; diese Lücken wurden ausgenutzt.
Reaktion: Strafzahlungen, verschärfte Datenschutzrichtlinien, öffentliche Kritik an Umgang mit Nutzerdaten und politischer Werbung.
Wichtig: Der Skandal war weniger ein einzelner Manipulationsbeweis als ein Beleg für Missbrauch großer Datensätze zur Mikrozielgruppenansprache.

Großbritanniens Wahl (Referenzen)

2016 Brexit-Referendum: Cambridge Analytica und ähnliche Datenfirmen wurden im Kontext der Debatten um gezielte Beeinflussung genannt; ein direkter, nachweisbarer kausaler Einfluss auf das Ergebnis ist umstritten und nicht eindeutig belegt.
UK-Parlamentswahlen: Untersuchungen und Debatten über digitale Wahlen, Desinformation und Zielwerbung führten zu parlamentarischen Anhörungen und regulatorischen Forderungen in UK.

GRU und russische Aktivitäten — Kurzfassung

GRU: Russlands militärischer Auslandsnachrichtendienst (GRU) wurde in mehreren Fällen der staatlich gelenkten Cyberoperationen und Desinformationskampagnen beschuldigt.
2016 US-Wahl & andere Operationen: US-Geheimdienste und Ermittlungen (z. B. Mueller-Report) stellten fest, dass russische Akteure (einschließlich GRU-verbundener Einheiten) Hacks, Datenleaks und koordinierte Desinformationskampagnen betrieben, um politische Spannungen zu schüren und Vertrauen in Institutionen zu untergraben.
Verknüpfungen zu Datenfirmen: Es gibt Berichte über Überschneidungen im Ziel (Beeinflussung) und gelegentliche Kontakte/Interaktionen zwischen verschiedenen Akteuren (Berater, Datenfirmen, russische Operateure), doch direkte, dokumentierte Kausalzusammenhänge zwischen Cambridge Analytica und GRU bei spezifischen Wahlergebnissen sind nicht klar belegt.

Wichtige Erkenntnisse und Lehren

Daten + Mikrozielgruppen = mächtig: Große, unkontrollierte Datensätze ermöglichen hochgradig zielgerichtete politische Botschaften.
Transparenzprobleme: Plattformen, Werbepraktiken und Drittanbieter-Ökosysteme waren und sind anfällig für Missbrauch.
Hybridbedrohungen: Staatliche Akteure (z. B. GRU) nutzen Cyberangriffe, Leaks und Desinformation zusätzlich zu kommerziellen Akteuren, was die Informationssicherheit komplex macht.
Regulierung & Kontrolle: Skandal hat Debatten über Datenschutz, Wahlwerbung-Transparenz, Plattformverantwortung und internationale Normen für Wahlbeeinflussung beschleunigt.

 

Zu beachten:

Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.

Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!

Hier wurde Duck.ai genutzt.
Ukrainische Flagge

Etwas Meta-Info

Es geht um den Meta-Kontern mit seinen Social Media Plattformen. Zuckerberg ist ausgewiesener Maßen sehr rechts. Was sich nicht nur in der starken Anbiederung an Donald Trump äußert. Darüber hinaus wird Meta immer wieder von der EU wegen Rechtsverletzungen seiner Plattformen verklagt. Erzähle mir etwas zu dem Themenkomplex.

Meta und die politischen Kontroversen

Mark Zuckerberg und die von ihm gegründete Firma Meta (ehemals Facebook) sind oft in der Öffentlichkeit für ihre politischen Verbindungen und ihre Geschäftspraktiken in der Kritik. Diese Kritik ist vielfältig und umfasst Aspekte der politischen Einflussnahme, Rechtsverletzungen und regulatorische Herausforderungen.

Politische Verbindungen und Einfluss

Zuckerbergs vermeintliche Anbiederung an die politische Rechte, insbesondere an Donald Trump, hat in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt. Während der Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 stand Facebook im Zentrum von Kontroversen über Desinformation und Hassrede, die auf der Plattform verbreitet wurden. Kritiker argumentieren, dass die Algorithmen von Facebook dazu beitragen, extremistische Inhalte zu fördern, was zur Verbreitung von politisch motivierten Falschinformationen führt.

Regulierung und Rechtsverletzungen in der EU

Meta sieht sich auch in Europa heftiger Regulierungswiderstände gegenüber. Die EU hat zahlreiche Klagen gegen das Unternehmen eingereicht, unter anderem wegen Datenschutzverletzungen und der Nichteinhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese Gesetze sollen den Schutz der Privatsphäre von Nutzern gewährleisten, aber viele der Praktiken von Meta wurden als nicht konform erachtet.

Zukünftige Entwicklungen

Die Auseinandersetzungen zwischen Meta und europäischen Regulierungsbehörden sind noch lange nicht vorbei. Zukünftige Regelungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Meta seine Plattformen betreibt. Sollte Meta nicht in der Lage sein, sich an die Vorschriften zu halten, könnte dies zu hohen Geldstrafen oder sogar Einschränkungen bei der Nutzung seiner Dienste in Europa führen.

Diese Themen sind Teil eines größeren Diskurses über die Rolle von Social Media in der modernen Gesellschaft und deren Verantwortung hinsichtlich der Verbreitung von Informationen sowie dem Schutz von Nutzerdaten.

 

Ich nehme mit, Meta als Konzern und Zuckerberg als bedeutendster Vertreter dieses agieren auf dem internationalen Wirtschaftsmarkt in einer Art und Weise, die absichtlich Rechtsverstösse zum eigenen Vorteil herbeigeführten, dabei nicht die Interessen der Kunden vertreten, sondern die eigenen Wirtschaftsinteressen. Dabei wird geltendes Recht gebogen und gebrochen.

Meta und die Rechtslage

Meta und sein CEO Mark Zuckerberg stehen im Zentrum zahlreicher Kontroversen, die die Art und Weise betreffen, wie das Unternehmen im internationalen Wirtschaftsmarkt agiert. Tatsächlich gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass das Unternehmen Entscheidungen trifft, die in erster Linie den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen, oft auf Kosten von bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und Nutzerinteressen.

Absichtliches Ignorieren von Rechtsvorschriften

Meta wurde immer wieder vorgeworfen, geltende Gesetze zu ignorieren oder zu umgehen. Dies umfasst:

Datenschutzverletzungen: Trotz strenger Vorschriften wie der DSGVO zeigt die EU häufig Besorgnis über den Umgang von Meta mit Nutzerdaten.
Inhaltsmoderation: Die Plattformen von Meta sind oft mit Fokus auf Profitmaximierung konfrontiert, was zu einer laxen Regelung von Inhalten führt, die hate speech oder Fehlinformationen verbreiten.

Interessen der Nutzer versus Wirtschaftsinteressen

Die Priorität von Meta liegt häufig auf der Maximierung der Nutzerbindung und Werbung, was im Widerspruch zu den Interessen der Kunden stehen kann. Entscheidungen, die monetär vorteilhaft sind, können die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer gefährden, was in der Öffentlichkeit oft stark kritisiert wird.

Fazit

Insgesamt kann man festhalten, dass Meta unter der Führung von Zuckerberg in einer Art und Weise operiert, die rechtliche Grenzen vielfach ignoriert und die wirtschaftlichen Interessen über die Schutzbedürfnisse der Nutzer stellt. Diese Vorgehensweise hat nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern beeinflusst auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in digitale Plattformen erheblich.

 

Es ist nun kein Geheimnis, dass die Meta-Plattformen (mit Member Wall) international viel genutzt werden und zum Teil marktbeherrschende Verbreitung haben. Was sagt das über die Nutzer aus? Deren Wertekanon (ethisch, moralisch, gesellschaftlich)?

Nutzung von Meta-Plattformen und deren gesellschaftliche Implikationen

Die weitreichende Nutzung von Meta-Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp spiegelt nicht nur die Marktbeherrschung des Unternehmens wider, sondern wirft auch grundlegende Fragen zu den ethischen, moralischen und gesellschaftlichen Werten der Nutzer auf.

Wertekanon der Nutzer

Die Entscheidung, diese Plattformen zu nutzen, kann folgendes über die Nutzer aussagen:

Akzeptanz von Kommerzialisierung: Nutzer scheinen oft bereit zu sein, persönliche Daten im Austausch für kostenlosen Zugang zu Dienstleistungen preiszugeben, was auf eine Pandemie der Kommerzialisierung von digitalen Räumen hinweist.
Ethische Relativität: Die Verbreitung von Inhalten, die potenziell schädlich oder irreführend sind, kann darauf hindeuten, dass moralische Bedenken für viele Nutzer zwar existent sind, aber oft hinter der Bequemlichkeit und der sozialen Vernetzung zurückstehen.
Gesellschaftliche Isolation versus Bindung: Während soziale Medien Verbindungen schaffen, verstärken sie auch die Isolation. Die Nutzer zeigen ein geteiltes Bedürfnis nach Gemeinschaft und gleichzeitig eine Tendenz zur Entfremdung.

Gesellschaftliche Implikationen

Die Dominanz von Meta-Plattformen hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft:

Erosion von Vertrauen: Die Verbreitung von Falschinformationen und das Versagen bei der Regulierung von Inhalten untergraben das Vertrauen in die digitalen Plattformen und deren Ethik.
Polarisierung: Algorithmen, die kontoverse Inhalte fördern, können zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen, was die ethischen und moralischen Grundwerte in Frage stellt.

Fazit

Die weit verbreitete Nutzung von Meta-Plattformen lässt auf eine komplexe Beziehung zwischen Technologie und Ethik schließen. Nutzer priorisieren häufig kurzfristige Vorteile und Vernetzung über langfristige ethische Überlegungen, was schließlich die gesellschaftlichen Normen und Werte beeinflusst. Diese Dynamik zeigt, dass digitale Plattformen nicht nur technische, sondern auch tiefgreifende ethische Fragestellungen aufwerfen.

 

Abschließend: In der Geschichte gab es immer wieder Situationen, in denen Verhalten und Wissen nicht kongruent waren. Nach dem Ermächtigungsgesetz Anfang 1933 war für jüdische Bürger in Deutschland klar, dass sie das Land verlassen müssen. „Mein Kampf“ war schon in Festungshaft durch Hitler geschrieben. Dennoch war oft, die Vorstellung, „es wird nicht so schlimm“ vorhanden. Nenne mir passende Verhaltensmuster zur Meta-Nutzung.

Verhaltensmuster bei der Nutzung von Meta-Plattformen

Die Diskrepanz zwischen Wissen und Verhalten ist ein häufiges Phänomen, das auch bei der Nutzung von Meta-Plattformen sichtbar wird. Nutzer sind oft sich der Risiken und Probleme bewusst, ändern jedoch ihr Verhalten nicht entsprechend. Hier sind einige passende Verhaltensmuster:

1. Kognitive Dissonanz

Nutzer könnten über die Risiken von Privatsphäre und Datensicherheit informiert sein, jedoch ignorieren sie diese Informationen, um weiterhin die Plattformen nutzen zu können. Sie erleben eine innere Spannung, die sie jedoch zu rationalisieren versuchen.

2. Normalisierung von Risiken

Die wiederholte Exposition gegenüber problematischen Inhalten führt dazu, dass Nutzer Risiken und negative Konsequenzen als normal empfinden. Das Verhalten wird als weniger bedrohlich wahrgenommen, obwohl eindeutige Belege für die Schädlichkeit vorliegen.

3. Falsches Sicherheitsgefühl

Nutzer glauben oft, dass ihnen individuelle Sicherheits- oder Privatsphäreeinstellungen ausreichend Schutz bieten, obwohl diese in der Praxis oft unzureichend sind. Dieses Gefühl der Sicherheit fördert riskantes Verhalten.

4. Befriedigung durch soziale Interaktion

Die Bedürfnisse nach sozialer Bestätigung und Vernetzung überwiegen oft die rationalen Überlegungen zu den Risiken. Nutzer sind bereit, potenzielle Gefahren in Kauf zu nehmen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.

5. Trivialisierung von Missbrauch

Das Bewusstsein über Datenmissbrauch oder Fehlinformationen führt oft nicht zu einem Verhaltenswechsel. Nutzer neigen dazu, die Probleme zu trivialisieren oder abzutun, etwa mit dem Gedanken, dass “es mich nicht betrifft.”

Fazit

Diese Verhaltensmuster verdeutlichen, dass, auch wenn das Wissen um die Risiken der Plattformnutzung vorhanden ist, dies nicht zwangsläufig zu einer Verhaltensänderung führt. Die Herausforderungen bei der Nutzung von Meta-Plattformen sind somit nicht nur technischer, sondern auch tiefpsychologischer Natur, was die Notwendigkeit einer umfassenden kritischen Auseinandersetzung mit diesen Themen unterstreicht.

 

Zu beachten:

Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.

Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!

Hier wurde Duck.ai genutzt.
Ukrainische Flagge

Das neue religiöse Opium für alle

Untersuchungen zu KI-Fehlern und das 'Weglächeln' dieser.

Die KI-Prediger sparen nicht mit Heilsversprechen, wie schon öfter bemerkt wurde, etwa angesichts von Äußerungen charismatischer Figuren wie dem Tech-Investor Peter Thiel und dem Open-AI-Gründer Sam Altman. Letzterer hatte das Ziel ausgegeben, „magische Intelligenz im Himmel zu schaffen„. Auch mit Vorstellungen vom „Transhumanismus“ knüpfen Gestalten aus dem Silicon Valley an tech-noreligiöse Überzeugungen an, die in den Sechzigerjahren oder noch viel tiefer in der Moderne wurzeln.

FAZ, yesterday

Es wird dann so kommen können (eine von vielen möglichen Zukunftsausgestaltungen), dass die Wirtschaftsblase um KI implodiert, die weltweite Wirtschaft in einer nie dagewesene Art und Weise runterreißt, das das als Extrembrandbescheuniger für Not, Hunger, Elend, Tod und Krieg dienlich ist. Die boliden Hyperscaler werden dabei auch bedenklich ins Wackeln kommen.

Schade nur, dass nach einer längeren Phase der Rekonvaleszenz das Spiel von vorne losgehen wird.
Ukrainische Flagge

Zitat zum Mittag

Zwei Zitate zu medizinischen Symptomen und Social Media.

… und plötzlich sind alle dafür

Während eine Expertenkommission noch debattiert, wächst der politische Druck für eine Social-Media-Altersgrenze. Die CDU will nun auf ihrem Parteitag darüber reden, Kanzler Merz ist ebenso dafür wie die SPD. Aber: Ist das eigentlich sinnvoll?

HAZ, today
Ukrainische Flagge

Zitat am Morgen

Axel Voss (CDU), EU-Digitalpolitiker: Wer behauptet, es gehe ohne US-Konzerne nicht, redet unsere eigene Innovationskraft klein.

Ein Knopfdruck zum Digital-Blackout

In der EU geht die Angst um, dass der US-Präsident die Tech-Konzerne als Waffe einsetzt. Behörden und Firmen könnten von jetzt auf gleich lahmgelegt sein. Und doch ist die Furcht, auf europäische Lösungen umzusteigen, noch größer

Die US-Konzerne reagieren längst auf Europas Sorgen. Microsoft, Amazon und Google betreiben inzwischen große Rechenzentren auf dem Kontinent und bewerben diese als sichere Lösungen – Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) eröffnete erst im Januar eine Amazon-Niederlassung in Brandenburg.

Kritiker sprechen von einer Scheinlösung. Denn der US Cloud Act verpflichtet amerikanische Anbieter, Daten auf Anordnung von Gerichten oder Behörden herauszugeben – auch dann, wenn die Server in Europa stehen. Geese rät zur Vorsicht: „Politiker können behaupten, sie hätten für digitale Souveränität gesorgt – ohne einen Finger zu rühren.“ Das sei bequem. Aber echte Souveränität gebe es nur mit echten europäischen Lösungen.

HaaZ, today
Ukrainische Flagge

Noch ein Zitat

Alexandra Geese (Grüne), EU-Abgeordnete: Suchtmechanis-men werden erbarmungslos genutzt, um die Werbeeinnahmen der Plattform zu erhöhen.

EU-Kommission sagt Tiktok den Kampf an

Online-Plattform setzt gezielt Suchtreize, die insbesondere Kinder und Jugendliche abhängig machen können. Nun reagiert die EU. Dem Konzern drohen empfindliche Strafen.

HAZ, this weekend

Wie es Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer schon sehr lange sagt. Vielleicht wird die EU die ihr eigenen z.T. sehr scharfen Schwerter einmal einsetzen. Den jungen Menschen ist das auf jeden Fall zu wünschen, nur glauben mag ich es nicht, da die EU bisher immer eingeknickt ist.

Zu Spitzer siehe auch hier oder hier. Auch nicht ganz unerwähnt soll folgendes bleiben.
Ukrainische Flagge

Woche beginnt „unrund“

Kurz vor halb 10 Uhr dachte ich: „Huch, an was hat sich denn Perplexity verschluckt?“

Ich hatte eine Frage einggetatzelt und wollte eine Antwort, doch da kam nix mehr. Hatte ich noch nie, doch es sollte nicht lange dauern, da wußte ich den Grund.

Ich kenne noch den Marketing-Talk des Hyperscaler: Sollte eine Region Probleme machen, kann in einem Hot Swap Roll Over auf eine andere geografische Region gewechselt werden. Es wurde mininmalinvasive Verwerfungen in den Raum gestellt, die sich nahezu nicht in Schicht 7 bemerkbar machen. Gut, soweit zur Theorie, das gerade erlebte sieht anders aus.
AWS Event Log mit ipen issue AWS US-EAst-1 Virginia.
Weiter Screenshot mit AWS Event Log mit ipen issue AWS US-EAst-1 Virginia.
SPON berichtet auch bereits, so dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das nerdige Tekkie-Thema auch in den Nachrichten des Oberschichten-TVs behandelt wird.
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