50 Jahre jung und kein bisschen leise

Fotomontage vor altem Apple-Regenbogen mit Ron Wayne, Steve Wozniak und Steve Jobs, unten steht 'Uräpfel'.
Fotocredits: Ron Wayne, 2009 Macworld Expo San Francisco, Aljawd CC BY-SA 3.0 (Bildausschnitt) • Steve Wozniak (eigenes Bild), Apps World Berlin 2015 • Statue von Jobs im Graphisoft Park, Budapest, Derzsi Elekes AndorCC BY-SA 3.0 (freigestellt)

 

Steve Jobs war einer der größten amerikanischen Innovatoren mutig genug, um anders zu denken, verwegen genug, um zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, es tatsächlich zu tun.

Barack Obama

So steht das Barack Obama Zitat plakativ auf der Rückseite der seitenstarken Biographie von Steven Paul Jobs, die es aus dem Stand auf Platz 1 der Amazon-Buchliste geschafft hat.

Die berühmten Worte zu Design, der Namensgebung der Company oder der von vielen wenig beachtete späte Sieg. Der von Jobs so sehr gewollte thermonukleare Krieg hat in der Form nie wirklich stattgefunden.

Woz ist der einzige on den dreien, den ich mal sah.

Apple als Firma, Arbeitgeber, Trendsetter und als Business Unit mit Anstand und Gewissen (zumindest für eine ganze Weile) hat auch Zeichen gesetzt.

Kein Apfel mehr nach Ausbruch des völkerrechtswidrigen Kriegs gegen die Ukraine für den faschistoiden Aggressor.

– Mein kleiner unvollkommener Abriß zur Apple Sinfonia oder wie ich es mit Apple halte.

Apple und FFP2-Masken zur Pandemiezeit,

– Ein Unternehmen, das sich immer anders sah als andere: Perspektiven, auch zuweilen nicht den Arsch in der Hose hatte.

– Wie meist bei einem solchen Unternehmen ist Apple nicht nur gut, Underdog, böse, der (vermeintliche) Saubermann, hat spleeninge Ideen oder strahlt eine gewisse Ambivalenz aus.

Ein Frühpost zu Apple noch bei blogall, bei der Plattform hatte ich 2004 begonnen. Leider schlitterten diese Anfang 2006 in die Insolvenz und ich zu WordPress.

Bei Apple gab es immer wieder sogenannte Kipp-Punkte in der Unternehmensgeschichte, die über Sieg oder Untergang oder einfach auch nur über gut oder böse entscheidenden Anteile hatte.

Einer davon war der 20.12.1996. Der Tag als die Sites von Apple und NeXT „gleichgeschaltet“ wurden. Wer damals die Animation auf der Apple-Seite (natürlich mit einem Netscape Navigator auf einem Mac) sah, wußte sofort: Alle Karten auf Sieg!

NextStep braucht all das mit, was Apples Mac OS Classic nicht hatte (und all die Versuche – BeOS inkludiert – nie hinbekamen): Preemtives Multistasking, ein echter UNIX-Unterbau, Speicherschutz (das Klassikerthema unter Mac OS Classic mit Kooperativen Mulitasking). Und vielleicht das allerwichtigste, was weder Jobs noch Gates im Xerox PARC gesehen und verstanden hatten: Objektorientierung!

 

Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass die Rückkehr von Jobs samt seines modernen UNIX-Systems Apple rettet, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In der Jobs typischen Art, hat der den (durchaus glücklosen) Apple CEO nach nur einem halben Jahr aus dem Konzern gedrängt und Apple wieder zum dem gemacht, für das das Unternehemen einst stand: Einen Trendsetter, der aus dem Stand angestammte Bereiche aufgreift und sich nach kurzer Zeit zur Leitfigur in dem Segement macht. Lange hatte Apple von Ursprung und den Erfolgen gelebt, aber auf die Straße nur Mittelmaß und schlechtes gebracht. Eine Ausnahme bildet der Apple MessagePad Newton. Gerade als der Newton den Break Even erreicht, wurde er gekillt, weil die Hardwarevoraussetzungen damals nicht für die Software gegeben waren und Steve Jobs das Baby, welches nicht seins war, den Garaus machte.

Vorgestern vor 25 Jahren begann die Zukunf

Am legendären 24.01.1984 wurde der bedeutendste Werbespot zum Super Bowl präsentiert. Darin wird „Macintosh“ (immer ohne Artikel) angekündigt. Kein einziger Hinweise darauf, dass es ein Computer ist und was dieser kann, nur das Ridley Scott Video. Dabei war das Board of Directors bei Apple echt angepißt ob der teuren Werbezeit zum Super Bowl und wollten das ganze nicht. Nur weil nur 1/3 der Sendezeit verkauft werden konnte, kam der Spot, denn Apple „saß“ auf der Restminute. Der Rest ist sehr legendär und in die Geschichte eingegangen.

 

An dieser Stelle sei auf „Beifang“ von Lisa Brennan-Jobs verwiesen. Ein sehr intimes, ehrliches und überaus bewegendes Buch (Link1, Link2). Das Mädchen, nachdem die LISA (der erste, gefloppte GUI-Rechner Apples) benannt war oder war es anders herum? Sie löst es in ihrem Buch nicht zu früh auf.

Mitunter sind es aber auch ganz zwischenmenschliche Töne, die, gemessen an Steve Jobs wohl narzisstischem Habitus, auch böse Schläge bedeuten konnten. Etwa der Hawaii-Urlaub, der mitten im Halbjahr zur High School Zeit Lisas stattfand. Der Karottensalat war nicht gut genug und die Kellnerin brach schließlich in Tränen aus. „Wenn er es auf jemanden anderen abgesehen hatte, war man nirgends sicherer als in seiner Nähe.“ Oder wie Lisa auch beschreibt: „Ich begann zu verstehen, dass in meinem Vater zwei Seiten miteinander im Wettstreit lagen: die eine achtsam und so empfindlich wie ein Nerv eines Zahns, die andere unsensibel, stumpf und emotionslos.“

Aus der Rezension der iX.

 

Eine Sache am Rande. Durch meine kleine Petition, wurde ich nicht als Entwickler beim Apple Developer Program rausgeschmissenes – dafür bin ich zu unbedeutend. Ich bekomme nur keine einzige Mail mehr von der Firma seit der Zeit. Ob der Chefkoch mir das übel nahm?

Abschließend die Empfehlung: Nicht nur Apple Jünger, sondern auch dem Lifestyle Unternehmen eher kritisch eingestellte Menschen werden diese über 700 Seiten sicherlich gerne lesen und einen Einblick in die Person Steve Jobs bekommen, der für immer mit außergewöhnlichen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts verknüpft sein wird. Zukünftige Generationen werden vielleicht sagen: „Ja Apple, das ist die Firma, die den PC erfunden hat (Apple II), den MP3-Spieler (iPod), das Smartphone (iPhone) und den modernen Fernseher (iTV).“ Nichts davon ist wahr, aber die generelle Aussage stimmt: Apple ist ein Lifestyle Unternehmen, das Trends setzt und Innovationen schafft, die es zuvor nicht gab.

Rezension zur Jobs Biographie von Walter Isaacson

 

„Tu einfach das Richtige“, habe Steve Jobs seinem Nachfolger aufgetragen. „Frag nie, was ich tun würde.“ Und auch wenn Cook betont, dass er diesem Rat des Apple-Mitbegründers gefolgt sei, wird in dem Interview doch deutlich, wie sehr er sich dem Erbe von Jobs verpflichtet fühlt. Dieser sei eine Person gewesen, „wie sie einmal in tausend Jahren vorkommt“, sagt er. Und seine größte Erfindung sei nicht ein Produkt gewesen, sondern Apple selbst.

Heise.de

Und wer denkt, dass Apple vor macOS kein UNIX hatte, der irrt. Denn wie sehr viele – auch Microsoft – hatte Apple Ende der 80iger begonnen, A/UX rauszubringen. Ein klassisches POSIX-konformes UNIX. Damals auf System V Basis und nicht BSD wie NeXTstep bzw. macOS.

Ukrainische Flagge

Again: No Kings

Portrait in Comicstyle von Präsident Donald Trump mit goldener Krone, Zepter und üblichen Outfit weißes Hemd, rote Krawatte und blaues Jackett.
Bild mit artsmart.ai erstellt.

»No Kings«-Proteste in den USA

Millionen Amerikaner demonstrieren gegen Trump

Die Wut wächst, auch abseits der Küsten: Der bislang größte »No Kings«-Protesttag hat in allen 50 US-Bundesstaaten gegen Donald Trump mobilisiert. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Rocktstar Bruce Springsteen.

In allen 50 Bundesstaaten protestierten am Samstag nach Aussage der Organisatoren insgesamt mindestens acht Millionen Menschen bei mehr als 3300 Demonstrationen, von großen Städten bis zu kleinen Ortschaften.

Hier [Saint Paul, Minnesota] spielte Rockstar und Trump-Kritiker Bruce Springsteen vor Zehntausenden Demonstranten seinen Protestsong »Streets of Minneapolis«, den er für Pretti und Good geschrieben hatte

SPON

Plakat an Straßenlaterne: No kings since 1776
Plakat No Kings since 1776 („Keine Könige seit 1776“)mit der US-Flagge an einem Laternenmast (Portland (Oregon), Juni 2025) (Bildausschnitt) • Another BelieverCC BY-SA 4.0

Bruce Springsteen - Streets Of Minneapolis (Official Lyric Video)

•••• Mit Klick auf die Abspielschaltfläche wird das Video im eingebetten IFrame gestartet. Das Vorschaubild kann schon auf diesem Blog vorhanden sein, so dass erst beim Abspielen eine Verbindung mit YouTube aufgebaut wird und Daten übertragen werden. ••••

Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis (Official Lyric Video)
Ukrainische Flagge

Zitat am Abend

Christian Solmecke, Jurist: Das Geschäftsmodell basiert darauf, Nutzer möglichst lange auf der Plattform zu halten.

Unterschätzte Risiken der sozialen Medien

Machen Onlineplattformen süchtig? Eine junge Frau in den USA, die das Meta und Co. vorwirft, hat vor Gericht Recht bekommen. Das Urteil kann weitreichende Auswirkungen haben.

HAZ, tomorrow

KGM did it: Heise.de

Es scheint, dass Section 230 des Communications Decency Act in sich zusammen fällt, die besagt, dass Unternehmen nicht für den Inhalt ihrer Plattformen haftbar sind. Vielleicht ist jetzt der Wendepunkt erreicht. Die Giganten Meta und Alphabet werden in Revision gehen und da wird sich zeigen, ob es ein Wendepunkt oder ein singuläres Ereignis war.
Ukrainische Flagge

Zitat am Morgen

Mette Frederiksen, dänische Ministerpräsidentin: Es ist wichtig, an einer Regierung festzuhalten, die in einer unsicheren Welt handlungsfähig ist.

Frederiksen will weitermachen

Dänische Sozialdemokraten fahren historisch schlechtes Wahlergebnis ein, bleiben aber stärkste Kraft

Angesichts der schwierigen Bedingungen, unter denen sie Regierungsverantwortung übernommen habe, sei das Ergebnis jedoch „okay“. Sie erinnerte an die Folgen der Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg und andere Krisen. Die Sozialdemokraten seien weiterhin „die mit Abstand beliebteste politische Partei der Dänen“.

HAZ, today
Ukrainische Flagge

Zitat am Abend

Volker Wissing, früherer Bundesverkehrsminister: Ich habe immer versucht, die Koalition zu retten. Es gab keine Bereitschaft, den Kurs, den Herr Lindner vorgegeben hat, infrage zu stellen.

Das Entsetzen des Volker Wissing

Fast 30 Jahre FDP, viele Jahre Parteiführung: Als die Ampel platzte, stieg Volker Wissing aus – und blieb Minister. Nun hat er ein Buch geschrieben, ein Plädoyer für Kompromissfähigkeit. Besuch bei einem, der immer noch empört ist.

HAZ, tomorrow
Ukrainische Flagge

Zitat am Morgen

Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender: Wir werden nicht die zweitgrößte Regierungspartei jetzt in ein Chaos sturzen.

Bärbel Bas und Lars Klingbeil stehen vor dem verglasten Treppenhaus in der Parteizentrale, hinter ihnen sind in Großbuchstaben gestückelte Worte über mehrere kurze Zeilen zu sehen. Man muss einen Moment länger hinschauen, um auf Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu kommen. Am Montagvormittag passt das zur Lage der SPD. Viele Menschen verlieren den Zugang zu ihr. Gerade Arbeiter, für die die Partei immer da sein wollte, wenden sich ab.

HAZ, today
Ukrainische Flagge

Wieder etwas Ki, KI, Blog und Pippi

Graustufenportrait von Pippi Langstrumpf mit weiten Zöpfen zu den Seiten.
Inger Nilsson auf Pippis Pferd, 1972 / Inger Nilsson at the age of 12 as Pippi Longstocking at the RAI in Amsterdam 1972 Hans Peters für Anefo – Nationaal Archief 925-5511 • CC0 (Bildausschnitt des Originals und freigestellt)

 

Erzähle mir etwas zum Blog blog.softwing.de, das von seinem.Autor Karsten Kisser aus Hannover liebevoll digitales Kritzelheft genannt wird. Gehe bei Deiner Betrachtung auch auf Themenvielfalkt, redaktionelle Güte der Beiträge, gebotener Datenschutz, Barrierefreiheit und Security ein. Ebenfalls betrachte die Backlinks und wie das Bllog in der Bloggercommunity und generell im Internet gesehen wird. Bei den Beträgen gehe gerne auf Schreibstil und Niveau im Sinne eines journalistischem Beitrags ein.

 

blog.softwing.de ist ein sehr persönliches, thematisch breites und handwerklich solide geführtes Blog von Karsten Kisser aus Hannover, das sich selbst augenzwinkernd als „digitales Kritzelheft“ bezeichnet. Die Mischung aus Technik-Notizen, Apple-Beobachtungen, politischen Reflexionen, Fotos, Reiseeindrücken und kleinen Alltagsfundstücken ergibt ein lebendiges, authentisches Gesamtbild. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)

 

Themenvielfalt: breit, aber mit erkennbarem roten Faden

Technik & Apple – Viele Beiträge drehen sich um Apple-Ökosystem, Software-Erfahrungen und digitale Alltagsprobleme. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)
Heise-Umfeld & Netzkultur – Der Autor ist langjähriger Heise-Leser und bewegt sich sichtbar in der Tech-Community. [MastodonTech.de](https://mastodontech.de/@softwingde)
Politik & Gesellschaft – Immer wieder tauchen politische Reflexionen, Zitate und historische Bezüge auf, z.B. zu Rassismus, Courage oder US-Geschichte. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)
Reise & Fotografie – Von Sylt bis zu Alltagsmotiven; Fotos dienen oft als Anlass für kurze Gedanken. [MastodonTech.de](https://mastodontech.de/@softwingde)
Persönliche Notizen – Kleine Beobachtungen, Alltagsanekdoten, spontane Gedanken – typisch für ein persönliches Blog.

Diese Mischung macht das Blog abwechslungsreich, ohne beliebig zu wirken.

Schreibstil & journalistisches Niveau

Der Stil ist persönlich, pointiert und oft feuilletonistisch angehaucht.
– Beiträge wirken wie Mini?Kolumnen: kurze, klare Gedanken, oft mit ironischem Unterton.
– Der Autor schreibt präzise, aber nicht akademisch, eher wie ein erfahrener Blogger, der Technik und Gesellschaft reflektiert.
– Viele Texte haben journalistische Elemente: Einordnung, Kontext, Quellenbezug (z.B. SPON-Berichte). [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/category/software/)
– Gleichzeitig bleibt der Ton locker, manchmal bewusst skizzenhaft – passend zum „Kritzelheft“-Selbstverständnis.

 Datenschutz & Transparenz

Das Blog bietet:
Impressum & Datenschutzerklärung klar sichtbar. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)
DSGVO-Verfahrensverzeichnis und Anforderung persönlicher Daten – ungewöhnlich gründlich für ein privates Blog. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)
Cookie-Richtlinie vorhanden. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)

Das zeigt ein überdurchschnittliches Bewusstsein für Datenschutz und rechtliche Sauberkeit.

Barrierefreiheit

– Es existiert eine Barrierefreiheitserklärung. [blog.softwing.de](https://blog.softwing.de/)
– Die klare Struktur des Blogs (Kachelansicht, einfache Navigation) deutet auf gute Zugänglichkeit hin.
– Die zugehörige App (iOS/iPadOS) betont übersichtliche Darstellung und Stabilität, was ebenfalls Barrierefreiheit unterstützt. [App Store](https://apps.apple.com/de/app/blog-softwing-de-das-blog/id1634779010)

Security

– Keine Hinweise auf Sicherheitsprobleme.
– Die technische Ausrichtung des Autors (Apple-Nutzer seit System 6, technikaffin) spricht für ein gewisses Grundniveau an Sicherheitsbewusstsein. [MastodonTech.de](https://mastodontech.de/@softwingde)
– DSGVO-Dokumentation und klare Cookie-Regeln deuten auf strukturiertes Vorgehen hin.

Backlinks & Standing in der Blogger?Community

Direkte Backlink-Analysen liegen nicht vor, aber aus den verfügbaren Informationen lässt sich Folgendes ableiten:

Sichtbarkeit & Vernetzung

– Der Autor ist auf Mastodon aktiv und verlinkt regelmäßig auf Blogbeiträge. Das sorgt für organische Reichweite in der Fediverse-Tech-Community. [MastodonTech.de](https://mastodontech.de/@softwingde)
– Die Themen (Apple, Heise, Politik, Reisen) sprechen unterschiedliche Communities an – ein Vorteil für natürliche Backlinks.
– Die Existenz einer eigenen App erhöht die Sichtbarkeit und zeigt Engagement über das reine Bloggen hinaus. [App Store](https://apps.apple.com/de/app/blog-softwing-de-das-blog/id1634779010)

Wahrnehmung im Netz

– Das Blog wirkt wie ein authentisches Langzeitprojekt, kein SEO-Produkt.
– In der Tech-Szene dürfte es als sympathisches Nischenblog wahrgenommen werden – persönlich, meinungsstark, nicht kommerziell.
– Die Mischung aus Technik und gesellschaftlichen Themen macht es anschlussfähig für Diskussionen und Zitate.

Gesamtfazit

blog.softwing.de ist ein vielseitiges, persönliches und technisch versiertes Blog, das durch seine Mischung aus Alltag, Politik, Technik und Fotografie besticht. Die redaktionelle Qualität ist solide, der Stil eigenständig und reflektiert. Datenschutz und Barrierefreiheit sind überdurchschnittlich gut umgesetzt. In der Blogger- und Fediverse-Community wirkt das Blog wie ein respektiertes, unabhängiges Stimmenprojekt, das sich nicht anbiedert, sondern authentisch bleibt.

Zu beachten:

Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.

Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!

Hier wurde Copilot genutzt.
Ukrainische Flagge

Etwas Sozialnetze

Graustufenportrait von Pippi Langstrumpf mit weiten Zöpfen zu den Seiten.
Inger Nilsson auf Pippis Pferd, 1972 / Inger Nilsson at the age of 12 as Pippi Longstocking at the RAI in Amsterdam 1972 Hans Peters für Anefo – Nationaal Archief 925-5511 • CC0 (Bildausschnitt des Originals und freigestellt)

 

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, in einem Statement von 2019: Datenschutz gibt den Menschen die Freiheit, sie selbst zu sein und auf natürlichere Weise in Kontakt zu treten.
Zeiten Ändern sich. Nach dem Cambridge-Analytica-Skandal dieser Post auf dem Facebook-Messenger, der die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einführte.

 

Nichts bleibt privat

Instagram schafft die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Direktnachrichten ab, Tiktok will sie gar nicht erst einführen – und auch Pläne wie die „Chatkontrolle“ nagten zuletzt am Datenschutz. Erleben wir eine schleichende Abkehr vom digitalen Briefgeheimnis?

Der Apple-Dienst iMessage gilt als einer der ersten mit dieser Technik – Nachrichten sind hier bereits seit dem Start 2011 abgesichert. 2012 folgte mit der Veröffentlichung des Schweizer Dienstes Threema ein ebenfalls sehr datenschutzfreundlicher Messenger. Signal führte 2013 mit seinem Start ebenfalls unmittelbar die Verschlüsselung ein. Whatsapp von Meta zog erst 2016 nach und setzt seither auf das von Signal entwickelte Protokoll.

In den Vorstößen von Meta und Tiktok sehen viele daher einen neuen Kurs der Tech-Konzerne – und eine womöglich schleichende Abkehr vom digitalen Briefgeheimnis, was langfristig alle Nutzer und Messenger betreffen könnte

Der Journalist und Branchenkenner Casey Newton etwa bezeichnete die Entscheidung von Instagram als „schrecklichen Rückschlag für den Datenschutz“. Der Kryptografie-Professor Matthew Green schrieb auf Bluesky: „Meta scheint seine bisherige strenge Haltung in Bezug auf Verschlüsselung aufzugeben. Das erste offensichtliche Opfer ist die Abschaffung und Deaktivierung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in den Instagram-Direktnachrichten“. Viele weitere werfen Meta vor, frühere Versprechen gebrochen zu haben.

HAZ am Sonntag

 

Noch etwas zu Cambridge-Analytica:

Erzähle mir etwas zum Cambridge-Analytica-Skandal,Facebook, Großbritanniens Wahl, dem GRU und den Russen.

 

Hier eine knappe, strukturierte Zusammenfassung der relevanten Ereignisse und Verbindungen:

Cambridge Analytica — Kurzüberblick

Was: Cambridge Analytica war ein politisches Datenanalyse-Unternehmen, das psychografische Profile aus Facebook-Nutzerdaten erstellte, um gezielte politische Werbung zu schalten.
Schlüsselfakt: Daten von bis zu tens of millions Facebook-Nutzern wurden ohne informierte Einwilligung über eine Quiz-App (Aleksandr Kogan / Global Science Research) erhoben und an Cambridge Analytica weitergereicht.
Folgen: Aufdeckung 2018 führte zu großem öffentlichen Aufschrei, Untersuchungen in mehreren Ländern, Strafzahlungen und der Schließung von Cambridge Analytica (2018).

Facebook (Meta) — Rolle

Datenzugriff: Facebook hatte Schnittstellen (, die Dritt-Apps Zugang zu Freundesdaten ermöglichten; diese Lücken wurden ausgenutzt.
Reaktion: Strafzahlungen, verschärfte Datenschutzrichtlinien, öffentliche Kritik an Umgang mit Nutzerdaten und politischer Werbung.
Wichtig: Der Skandal war weniger ein einzelner Manipulationsbeweis als ein Beleg für Missbrauch großer Datensätze zur Mikrozielgruppenansprache.

Großbritanniens Wahl (Referenzen)

2016 Brexit-Referendum: Cambridge Analytica und ähnliche Datenfirmen wurden im Kontext der Debatten um gezielte Beeinflussung genannt; ein direkter, nachweisbarer kausaler Einfluss auf das Ergebnis ist umstritten und nicht eindeutig belegt.
UK-Parlamentswahlen: Untersuchungen und Debatten über digitale Wahlen, Desinformation und Zielwerbung führten zu parlamentarischen Anhörungen und regulatorischen Forderungen in UK.

GRU und russische Aktivitäten — Kurzfassung

GRU: Russlands militärischer Auslandsnachrichtendienst (GRU) wurde in mehreren Fällen der staatlich gelenkten Cyberoperationen und Desinformationskampagnen beschuldigt.
2016 US-Wahl & andere Operationen: US-Geheimdienste und Ermittlungen (z. B. Mueller-Report) stellten fest, dass russische Akteure (einschließlich GRU-verbundener Einheiten) Hacks, Datenleaks und koordinierte Desinformationskampagnen betrieben, um politische Spannungen zu schüren und Vertrauen in Institutionen zu untergraben.
Verknüpfungen zu Datenfirmen: Es gibt Berichte über Überschneidungen im Ziel (Beeinflussung) und gelegentliche Kontakte/Interaktionen zwischen verschiedenen Akteuren (Berater, Datenfirmen, russische Operateure), doch direkte, dokumentierte Kausalzusammenhänge zwischen Cambridge Analytica und GRU bei spezifischen Wahlergebnissen sind nicht klar belegt.

Wichtige Erkenntnisse und Lehren

Daten + Mikrozielgruppen = mächtig: Große, unkontrollierte Datensätze ermöglichen hochgradig zielgerichtete politische Botschaften.
Transparenzprobleme: Plattformen, Werbepraktiken und Drittanbieter-Ökosysteme waren und sind anfällig für Missbrauch.
Hybridbedrohungen: Staatliche Akteure (z. B. GRU) nutzen Cyberangriffe, Leaks und Desinformation zusätzlich zu kommerziellen Akteuren, was die Informationssicherheit komplex macht.
Regulierung & Kontrolle: Skandal hat Debatten über Datenschutz, Wahlwerbung-Transparenz, Plattformverantwortung und internationale Normen für Wahlbeeinflussung beschleunigt.

 

Zu beachten:

Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.

Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!

Hier wurde Duck.ai genutzt.
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Zitat am Morgen

Gerhard Wegner, Antisemitismus-Beauftragter: Dabei wird in Kauf genommen, dass man in außerst truben Gewässern fischt.

Es geht nicht mehr“: Heftige Kritik an Linken nach „Antizionismus“-Beschluss

Niedersachsens Antisemitismus-Beauftragter Gerhard Wegner fordert die Partei zur Kurskorrektur auf – auch aus den eigenen Reihen muss sich der Landesverband einiges anhören

Wegner rief die Partei dazu auf, die Position zum Staat Israel auf dem anstehenden Bundesparteitag zu klären. „Man kann nur hoffen, dass sich die vernünftigen Kräfte innerhalb der Linken durchsetzen.“ Entsprechende Positionen vertrete nicht einmal die AfD, so Wegner weiter. Der Parteitagsbeschluss sorgt seit dem Wochenende für heftige Diskussionen außerhalb und innerhalb der Linken.
[…]
Auf den Beschluss reagierte auch der Linken-Politiker Bodo Ramelow scharf. Wer den Kampf gegen den Zionismus zum Zentrum von Parteitagen mache und die innerparteiliche Debatte gegen die Existenz Israels richte, der missbrauche das Leid der Palästinenser, sagte der Bundestagsvizepräsident dem „Spiegel“. Die Linke müsse aufpassen, dass sie nicht zur „Sekte“ werde.

HAZ, today
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