

…tour operator times.


…tour operator times.

Dank des Tips von Thomas mit der Wayback Machine kam doch glatt ein wenig nostalgisches Feeling auf, wenn gleich blogall leider durch die fehlenden Bilder etwas „zerrupft“ aussieht. Sehr schick! 😉
Ein wenig des alten Blogs schimmert dank der Wayback Machine noch durch.

Die erste Schuld während des Nazi-Regimes ist die industriellen Ermordung von Millionen Juden und anderen Menschen, die aus dem Rassenwahnraster der Nazis fielen.

Die zweite Schuld begann in der jungen, aufstrebenden Bundesrepublik, die von Ralph Giordano so beschrieben wurde: „Jede zweite Schuld setzt eine erste voraus hier: die Schuld der Deutschen unter Hitler. Die zweite Schuld: die Verdrängung und Verleugnung der ersten nach 1945“, so Giordano, der die zweite Schuld 1987 als „den großen Frieden mit den Tätern“ bezeichnete.

Die „dritte Schuld“ im Kontext mit Auschwitz ist die Gedankenlosigkeit über statt mit Juden zu sprechen in der Art eines Gutmenschen. Eben das Unwesen, über Juden zu befinden diesmal nicht aus Vernichtungswillen, sondern aus vermeintlich hehren Motiven. Es ist das Reden „über“ Juden, darüber, was Antisemitismus ist oder was nicht: Die Täterkinder oder mittlerweile die Täterenkel und auch schon -urenkel nehmen den Nachfahren der Opfer die Deutungshoheit über die eigene Vernichtungsgeschichte.

Das Mädchen mit dem roten Mantel aus „Schindlers Liste“ im Warschauer Ghetto. John Williams wollte den Soundtrack zu „Schindlers Liste“ eigentlich nicht schreiben. „Steven, du benötigst einen besseren Komponisten, als ich es bin.“ Daraufhin antwortete der Regisseur: „Ich weiß! Aber die sind alle tot.“ So schritt er zur Tat und spielte es später Spielberg am Klavier vor und entschied sich auf dessen Anregung hin, den weltberühmten jüdischen Geiger Itzhak Perlman zu bitten, es für die Aufnahme einzuspielen.
Itzhak Perlman spielt Schindlers Liste
Der 27. Januar ist der internationale Gedenktag der Oper des Holocaust. http://auschwitz.org/en/visiting
Inspiriert durch und zitiert aus Sonntag, dem Wochenendteil der HAZ vom 25./26.01.2020
Steinmeier spricht in Yad Vashem
Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand.
Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt, aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten.
Natürlich: Unsere Zeit ist nicht dieselbe Zeit. Es sind nicht dieselben Worte. Es sind nicht dieselben Täter. Aber es ist dasselbe Böse. Und es bleibt die eine Antwort: Nie wieder! Niemals wieder! Deshalb darf es keinen Schlußstrich unter das Erinnern geben.




Mehr bei Wikipedia.


@Hannover City
„Am Morgen nach der Grenzöffnung fliegt Willy Brandt sofort nach Berlin. Wenige Stunden später steht er inmitten einer Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor. Anschließend fährt er zum Rathaus Schöneberg, wo er in einem Interview einen Satz sagt, der leicht gekürzt bald in aller Munde sein wird: „Jetzt sind wir in einer Situation, in der wieder zusammenwächst, was zusammengehört.“
Wikiquote zitiert bei Willy Brandt Stiftung






















































































Es darf aber bei all dem 30-Jahrfeiern nicht vergessen werden, dass am 09.11.1938 die Reichspogromnacht stattfand. Eine schreckliches Datum des Naziregimes der deutschen Geschichte.























