Der Bundespräsident wettert gegen Extremisten, der AfD-Chef sitzt in der dritten Reihe – und klatscht nicht

Zum Tag der Deutschen Einheit redet Frank-Walter Steinmeier der Republik kurz vor dem Ende seiner Amtszeit noch einmal ins Gewissen. Nicht allen im Publikum gefällt das.

SPON
 Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: Und das alles wird begleitet durch eine unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte, die eine Lust an der Zerstörung ausleben, andere Menschen verhöhnen und bedrohen.
 Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen.
 Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: Ob die Berliner der Weimarer Republik ähnlicher wird, diese Frage ist noch nicht entschieden. Aber wir haben es in der Hand.
 Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: Wir sind gegen neue Mauern in unseren Köpfen.
 Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident: Wir haben auf vielen Feldern tatsächlich doch unendlich viel erreicht.
 Andreas Bovenschulte (SPD), Bundesratspräsident und Bürgermeister Bremen: Die Ostdeutschen waren nicht Zuschauer ihrer Geschichte. Sie haben Geschichte geschrieben.
zdf heute App

Impressonen aus bremen vom Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit.

Moin-Aufsteller zum Fest der Deutschen Einheit.
Herzlich willkommen-Schild zum Fest der Deutschen Einheit.
Schaubox des Bundesverfassungsgerichts.
Space Buzz One Raketenattrappe auf LKW.
Buntes Kirchenfester in der Kirche 'UnsereLieben Frauen'.
Aufgestellte Rakete vor der Bremer Innenstadtkullisse.
Das alte Bremer Rathaus.

Der Kopf von Roland dem Riesen mit dem Bremer Rathaus im Hintergrund.
Ansicht des Bremer Doms.
Großes gelb-blaues Plakat: 'Suche den Frieden und jage nach ihm' mit Friedenstaube.
Skulpturen einer jungen Frau und jungen Mannes, beide nackt.
Blick auf das Bürgerfest mit den Ständen.
Schild an Wand: Ort der Demokratie Geschichte.
Webseite zur Feier mit Bild von Popsängerin MIA, die auftritt.
Schild der Schnoor-Straße.
Blick in einen engen Gang des Schnoorviertels.
Sehr schmaler Durchgang zwischen zwei Häusern im Schnoorviertel.
Hauseingang im Schnoorviertel mit Holzwägelchen und Dingen darauf davor.
Einfahrbarere Metallpoller auf Weg mit vielen Aufklebern darauf.
Auf der Straße mit vielen Menschen und Riesenrad im Hintergrund.
Kleiner Regenbogen am Himmel.
Projektplaket für Menschenwürde und allen fotografieren Personen dazu.
FCK AFD auf Metallhandlauf.
Laternenpfahl mit 'Antisemitismus ohne mich'-Aufkleber
Pavillion (F)akten statt Fake News.
Plastik mit Figur mit Hut und zwei Wänden.
Die Mühle in Bremen mit Park darum.
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Videoandacht 372 am 4.10.2026 · Erntedankfest · 18. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt

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Videoandacht 372 am 4.10.2026 · Erntedankfest · 18. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
Ukrainische Flagge

Q3–Statistik 2026

Drei Graphen untereinander für die Zugriffszahlen des Blogs der ersten 9 Monate.

Das dritte Quartal ist um und so gibt es wieder Zugriffszahlen – neudeutsch auch gerne Nedia Data genannt.

Die Zahlen sind solide und ein leichter Trnd nach oben ist zu bemerken. Sie sind – verglichen mit anderen Zeiten – allerdings eher „einfach“. Was aber nichts ausmacht, da die Zahlen nur dem eigenen Ego frönen und auch keine Werbung (es gibt keine) als Monetarisierungsgrundlage dienen, denn dieses Blog war, ist und wird werbefrei sein.

An dieser Stelle seien meine 2-3 Leser gegrüßt (die aus Down Under schon eingerechnet). Mögen sie mir gewogen bleiben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wikipedia
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KI-Forscherin Timnit Gebru erhält Right-Livelihood-Auszeichnung

Zitat von KI-Forscherin Timnit Gebru zu Unweltkosten von KI.
Wikipedia

„Weil sie die bestehende Machtkonzentration im Bereich Künstlicher Intelligenz herausfordert und eine digitale Technologie vorantreibt, die auf Gerechtigkeit, gelebter Erfahrung und menschlicher Selbstbestimmung beruht.“

SPON

“For challenging concentrated power in artificial intelligence and pioneering digital technology rooted in justice, lived experience and human agency.”

RightLivehood

Unter anderem wurde Timnit Gebru aus den USA für ihren Einsatz gegen die Machtkonzentration im Bereich künstlicher Intelligenz mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
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Der Osten

Erst nach der deutschen Wiedervereinigung habe ich zu spüren bekommen, was Rechtsextremismus ist. Und erst seitdem weiß ich, was »No-go-Areas« und »natio-nal befreite Zonen« sind. Es gibt also tatsächlich Regionen in meinem eigenen Land, die ich nur unter Gefahr für meine körperliche Unversehrtheit betreten kann, weil ich nicht weiß bin – und diese Regionen liegen allesamt in Ostdeutschland. Tatsache ist auch, dass eine rechtspopulistische Partei, die AfD, dort besonders erfolgreich ist. Das zu schreiben bedeutet keineswegs zu ignorieren, dass es im Osten Deutschlands auch viele Menschen gibt, die sich gegen Extremismus engagie-ren. Im Gegenteil, diese Menschen sind meine Hoffnung.

Hasnain Kazim – “Post von Karlheinz“
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Beloh­nung ohne Ende

 Befund der EU-Kommission auf die Frage, ob das Netzwerk gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstoße: Tiktok hat ein süchtig machendes Design.

Wie kaum ein ande­res Video­netz­werk kennt Tik­tok die Inter­es­sen sei­ner Nut­ze­rin­nen und Nut­zer. Das wie­derum ver­lei­tet zum stun­den­lan­gen Scrol­len. Wel­che Tech­nik steckt hin­ter dem Emp­feh­lungs­al­go­rith­mus?

Nicht ohne Grund wird das beliebte Kurz­vi­deo­netz­werk aus China häu­fig als „Slot-Machine“bezeich­net. Das Durch­wi­schen von Videos hat einen ähn­li­chen Effekt wie das Zie­hen des Hebels beim „ein­ar­mi­gen Ban­di­ten“. Man weiß nicht genau, was als Näch­stes auf dem Bild­schirm erscheint – aber allein die Chance, dass es ein Glücks­ge­fühl aus­lö­sen könnte, ver­lei­tet zum Wei­ters­wi­pen.

Im Februar kam die EU-Kom­mis­sion zum Befund, dass Tik­tok ein „süch­tig machen­des Design“habe und damit gegen das EU-Gesetz über digi­tale Dien­ste (DSA) ver­stoße. Die stän­dige „Beloh­nung“der Nut­zer mit neuen Inhal­ten wecke den Drang, wei­ter zu scrol­len und ver­setze das Gehirn in einen „Auto­pi­lot-Modus“.

In dem Unter­neh­mens­pa­pier, über das die „New York Times“berich­tete, klingt das etwas anders: Hier gibt das Unter­neh­men als wich­tig­ste Ziele an, Nut­zer so lange wie mög­lich auf der Platt­form zu hal­ten und die täg­lich aktive Nut­zungs­dauer zu steigern.

HAZ, this weekend
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Wollen wir nicht besser sein?

Ich will, dass Berlins nächste Re­gie­ren­de Bür­ger­meis­te­rin Elif Eralp heißt. Gleich­zei­tig will ich, dass die Ängste jü­di­scher Menschen wie meine ernst genommen werden. Ich kann nicht glauben, dass das zu viel verlangt sein soll

Gleichzeitig will auch ich in dieser Stadt sicher sein. Deswegen bin ich nicht in Sektlaune, wenn die Berliner Linke die Wahl gewinnt. Sooft die Partei das auch betont, sie hat keinen konsequenten Stand im Umgang mit Antisemitismus. Schon gar nicht in ihren eigenen Reihen. Mich als linke Jüdin zwingt das zu einer Entscheidung, die ich gar nicht treffen müssen will. Für eine Partei, deren politische Visionen für eine gerechte Stadt ich am überzeugendsten finde. Oder gegen sie, weil ich ihr in einer zentralen Frage nicht vertraue.

„Kann ein Rapper über die Zukunft der Wahl entscheiden“, fragte die taz, nachdem auf einer Wahlkampfbühne der Neuköllner Linken der Rapper Dahabflex von „Death to the IDF“ und einer „Intifada wie die PFLP“ träumte. Für mich ist nicht entscheidend, was irgendein Musiker da gesungen hat. Für mich zählt, dass die Ver­an­stal­ter*in­nen nicht eingeschritten sind. Mehr noch: dass sie den Auftritt mitsamt diesen Zeilen verteidigt haben. Zur Erinnerung, was sich hinter diesen Worten verbirgt: Selbstmordattentate auf Bushaltestellen und Märkte, Flugzeugentführungen, der 7. Oktober. Es war nicht der einzige Vorfall dieser Art.

taz
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Videoandacht 371 am 27.9.2026 · 17. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt

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