AGNETHA FÄLTSKOG „If I ever thought you’d change your mind“ (official video)

Fernseher mitbAgnetha Fälskog Musikvideo.

AGNETHA FÄLTSKOG "If I ever thought you'd change your mind" (official video)

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AGNETHA FÄLTSKOG „If I ever thought you’d change your mind“ (official video)

Nicola Fritze – Loslassen ist das neue Anpacken

Buchcover: Loslassen ist das neue Anpacken
Nicola Fritze
Loslassen ist das neue Anpacken
Mut und Zuversicht in unseren Zeiten
Business Village Verlag 2026
240 Seiten
ISBN 978-3-86980-858-1

Nicola Fritze gestaltet ihr Sachbuch als Angebot der kleinen Schritte, Veränderungen zu erdenken, durchzuspielen und auch tatsächlich zu machen. Dabei ist die Maxime: Die keinen Dinge, sind die großen. Sie kommt unter anderem aus dem Improtheater, habt aber auch durch ihre langjährige Coachingerfahrung einen soliden Werkzeugkoffer zur Hand. Hier gilt: Die Ungewissheit ist ein Möglichkeitsraum, in dem Neues entstehen kann. Folglich ist die leere Theaterbühne der Raum, der mit den vorhanden Möglichkeiten genutzt wird und jeder Einwurf der Publikums ist wird aufgenommen und genutzt. Diese Ungewissheit, schenkt Möglichkeiten, immer wieder aufs Neue zu entscheiden, wie ich sein will.

Bereits als sich der Vorhang zum Buch öffnete und ich mich langsam auf diese einließ, war ich sehr von der ersten Mitmachübung (Ausprobieren: Der Ziegelstein-Test) angetan. Es handelt sich dabei um einen von der NASA entwickelten Kreativitätstest. Wie auch andere Übungen, Modelle oder Theorien, war mir dieser bisher unbekannt. Andere – mir bisher ebenfalls unbekannte – Thematiken sind: WASA-Modell oder WEE-Modell.

Das Buch ist analog zu einer Theatervorführung gegliedert in vier Akte, etwas zur Autorin, ein Backstagekapitel, Vorhang auf, „Vorhang fällt?“, Applaus und einen durchaus üppigen siebenseitigen Anhang (Internetquellen, Literatur und Abbildungsverzeichnis).

Als überaus erfrischend empfinde ich die Aussage zu: „Warum Buch lesen, wenn ich doch KI habe?“ Die Antwort von Nicola: „KI ist reaktiv: Du fragst, sie liefert. Ein Buch ist proaktiv: Es führt dich zu Fragestellungen, die du vielleicht noch gar nicht gestellt hast, und das Lesen eines Buches lässt dich reflektieren.Genauso beginnt deine Veränderung. So entwickelst du dich weiter.“

Nicola „entwickelt“ ihr Buch. Sie engagiert sich bei den Klinik Clowns und hat dazu auch sehr emphatisch, bewegende Seiten geschrieben. Wer vielleicht die Mutketten kennt, die schwer kranke Kinder in Kliniken haben können, hat vielleicht eine Vergleich zum Verlauf dieses Buches. Für jede Sache im Krankenhaus, bei einer Sprizte, einer OP, etc. bekommen diese jungen Patienten Perlen, die dann auf der Kette aufgereiht werden. Manche tragen diese, bei anderen sind sie an den Perfussoren oder Intensivbetten befestigt, damit jeder diese Ermutigungen für die jungen Kranken sehen kann. Dieses Buch von Nicola ist natürlich kein intensivmedizinisches Lehrbuch, sondern ein Sachbuch, das mit persönlicher Anrede (Du im generischem Maskulinum, worauf eingegangen wird) versucht, behutsam die Leserschaft aus der Starre, Mutlosigkeit und Ungewissheit mitzunehmen, um Mut „zu tanken“ und loslassen zu können. Denn nur wer loslässt, kann tatsächlich Veränderung anstarten und erleben.

An dieser Stelle muss klar betont werden, dass Nicola, keine einfachen Rezepturen „verkauft“ wie mache dieses, mache dann das, rühre ein wenig um und alles im prima. Nein, sie sagt deutlich, dass wer auf Veränderung sich einlässt, nicht weiß, wie (Ziel) es ausgeht, nur dass sich etwas ändert (Prozess). Das Buch besitzt also keine scharmanischen Elemente die es nur zu rezitieren gilt, um großes zu erreichen. Nicola beton immer wieder, das kleine Schritte die der Wahl sind. Das kommt dem agilen Vorgehen wie Scrum nahe. Auch psychologische Sicherheit (für Teams) wird kurz erwähnt, steht aber ebenso wie agile oder klassisches Projektmanagement nicht im Fokus. Das Buch ist ein Geschenk an die Lesenden (im Applaus-Kapitel bedankt sich Nicola sehr ausdrücklich bei der Leserschaft, dass diese das Buch gelesen hat und sich die Zeit dafür nahm) mitzumachen, mitzudenken und ins Machen kommen.

Im Kapitel zum Anpacken spricht Nicola Effectuation an. Diese Methodik wurde von Prof. Saras D. Sarasvathy (Darden School of Business der Universität of Virgina) entwickel. Ziel der Methodik ist, handlungsfähig zu werden und zu bleiben durch „Schauen, was da ist und daraus etwas machen“, statt „Erst Ziel, dann Plan und dann loslegen“.

Sie stellt in diesem Kapitel einige Firmen (große wie kleine und Start-Ups) vor bzw. lässt diese zu Wort kommen, die angefangen haben und das Machen machen, statt nur zu lamentieren, was alles in Deutschland eben nicht geht. Dieses Schlechtreden habe ich zuweilen immer wieder erlebt, sei es im Bekanntenkreis oder bei Kollegen). Dabei sind diese Leuchtturmprojekte wichtig, denn weder die „früher war alles besser“-Rhetorik (eine „Finesse“ des Gehirns zum „Schönwaschen“ von Vergangenem, das war einmal wichtig zum Überleben der Menschen, ist es aber schon lange nicht mehr), noch das selektive Wahrnehmen von in der Regel Meinungen zum Weltgeschehen, statt belastbarer Fakten, ist zielführend, Aufbruchstimmung und somit Voranschreiten zu erzeugen. Der Begriff „Narrative Ecconomics“ vom Nobelpreisträger Robert Shiller sagt hier deutlich: Nicht nur die Wirtschaftszahlen, sondern insbesondere die Geschichten hierzu, denen die Leute zugeneigt sind und vertrauen, sorgen dafür, dass das ganze wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch „zündet“.

Nicolas Buch ist als Einladung gedacht, denn wer ins Theater geht, bekommt ein Theaterstück „serviert“. Manche gehen danach nach Hause, der Vorhang ist gefallen und spätestens am nächsten Tag ist „business as usual“. Andere hingegen sehen ein bewegendes Stück. Klassische Vokabeln hierfür sind: Tiefgang, sehr empathisch, mitreißend, bewegend, ehrlich, echt. Sie sind auch nach dem Stück noch bewegt. Der Vorhand ist nicht ganz zu, noch etwas offen. Schlussendlich gibt es die, die innerhalb der ersten 48 Stunden tatsächlich Kleinstschritte aus dem Theaterstück probieren: Ausprobieren, fallen, wieder aufstehen und erneut ausprobieren. Wie auch immer es bei jedem Lesenden ist, weiß Nicola nicht. Im Bezug auf die Klinik Clowns schreibt sie: Das schwerkranke Mädchen sagte „Nein.“ Es hatte keine Kraft heute für die Clowns. Das gehört für die Klinik Clowns dazu, ein „Nein“ zu akzeptieren, denn es bedeutet Autonomie für die kleinen Patienten, selber bestimmen ztu können. Später, kann es vielleicht sein, dass das Kind die super Mutkugel haben möchte. Auf die Leserschaft zurückkommen: Vielleicht ist eine „Carpe diem.“ (oder „Carpe noctem.“) für das Buch auch später möglich – dem Buch, der Autorin sei es zu wünschen!
Ukrainische Flagge

„Kulturkämpfer gegen die AfD“

Wolfram Weimer (parteilos), Kulturstaatsminister: Die AfD in Sachsen-Anhalt steht in direkter Kontinuität der Nazis, was das Bauhaus angeht.

Der Staatsminister für Kultur und Medien ist in manchen Fettnapf getreten. Einige Kritiker sehen gar die Kunstfreiheit gefährdet. Wolfram Weimer fühlt sich verkannt. Über eine Fahrt mit ihm in die AfD-Hochburg Sachsen-Anhalt.

Es geht ihm um eine Erkenntnis der Menschen in der Gegenwart. Es geht ihm um Sachsen-Anhalt, den Osten, das ganze Land. Es geht ihm um seinen Kampf gegen die AfD.

Aber: „Es gibt keine Zukunft ohne Herkunft“, schreibt der Staatsminister ins Gästebuch. Die Herkunft ist klar, aber die Zukunft in diesem ostdeutschen Bundesland und damit womöglich auch die der Bundespolitik ist ungewiss. Denn wer weiß, ob nicht nur das Bargeld verschwinden wird, sondern auch die Demokratie.

HAZ, today
Ukrainische Flagge

Pride Parade@Stockholm

Pride Parade, der Zug der Parade und Teilnehmer davor.
Schwarzer Musiktruck, davor säumen ganz viele Teilnhemer/Zuschauer den Zug.
Ein roter Truck mit Feiernden, Zuschauer davor.
Zuschauer/Teilnehmer und CSD-Fahnen.
Weiterer roter Truck mit Feiernden.
Zugteilnehmer mit Fahnen und Zuschauer mti Fahnen.
Statue mit historischer Person, darum viele CSD-Teilnehmende.
Gelbes Baufahrzug, gefahren von einer Frau mit rosa Arbeitshelm, vorne am Truck vier Kleebletter in Pride-Farben.
Zugteilnehmer und
Der Pride-Zug zieht auf der Straße vor dem Schlo0 vorbe.
CSD-Zugwagen mit Feiernden daruaf.
Rieses, durchgebahres Pride-Herz am Hauptbahnhof.
Gestern war Pride Parade, also CSD in Stocholm. Fröhlich, ausgelassen und zum Teil sehr laut sowie interessant gekleidet fand der CSD statt. Was auffiel, waren nicht die Polizeibeamten, die durchaus zahlriech waren, sondern die in zivil mitgehenden Bodyguards, mit dem obligatorischen geringelten Draht in Ohr und einer unauffälligen Brusttasche. Ungefähr alle 80 – 100 m gingen sie im Zug mit. Strenger, suchender Blick, der immer den Zuschauerbereich abscannte. Vom Typ erschienen sie mir südlänidsch bzw. osteuropäosch. Soweit ich weiß, ist der CSD in Stockholm ohne weitere bekannte Zwischenfälle erfolgt. Die Bodyguards zeigen aber doch, dass die Zeiten anders geworden sind.



Werbetafel mit CSD-Werbung: Stockholm stad Proud Host City Stockholm Pride visitstockholm.com
Ukrainische Flagge

Videoandacht 362 am 26.7.2026 · 8. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt

Videoandacht 363 am 2.8.2026 · 9. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt

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Videoandacht 362 am 26.7.2026 · 8. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
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ABBA Museum

Das ABBA Museumshaus von der Straßenseite mit Sitzgelgehheiten davor und Sonnenschirmen.
Aufsteller mit den 4 ABBAS in Showkostümen.
Die blaue Mamma Mia Hilztür mit Slogan ‚The Party‘
Kostüme aufgereiht, für das Avatar-Konzert in London.
Die jungen ABBAs, 2 knutschen, 2 gucken streng in die Kamera.
Ausstellungsbox zum Musical Chess und Fernsehr mit Aufnahmen von Chess.
Die ABBA Puppen aus dem Mamma Mia Film.
Wand mit Alben der ABBA-Vier und Einzelprojekte.
Das ABBA Museum, eher klein als riesig, aber was für eine „feel-good-Arena“. Ein Flashback in die 80iger durch die Dinge, die ich auch noch tatsächlich hatte (nur LDs werden nicht ausgestellt bei den vielen Platten der ABBAs).

Am obligatorischen Shop an Ausgang fragte die junge ABBA Crew Member Frau, ob und wie das Museum gefallen hat. Ich meinte: „Awesome the ABBA museum. It is a big interactive monument of the pop group. And in some years, hopefully very far away, it will be the biggest gravestone of pop giants I’ve ever seen.” Sie nahm das freundlich entgegen und meinte, dass es eine interessante, so noch nicht gehörte Ansicht sei und wollte diese mit den anderen Crew Members teilen.

Mit „bye, till next time” verabschiedete ich mich aus dem ABBA Tempel.
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