In Sachsen-Anhalt könnte die AfD die absolute Mehrheit erreichen. Der Deutsche-Bank-Chef Sewing mahnt, dass das dem Wachstum schade. Und: Merz schließt Koalition mit der Linken aus. Die Entwicklungen im News-Update.
Populistische Parteien geben vor, einfache Antworten zu haben«, sagte Sewing zum Auftakt des »Handelsblatt-Bankengipfels« in Frankfurt. »Tatsächlich propagieren sie Konzepte, die den Grundlagen unseres Erfolgs entgegenstehen: Offenheit, Vielfalt, ein starkes Europa, verlässliche Institutionen und internationale Zusammenarbeit.«
»Abschottung, Nationalismus und das Schüren von Misstrauen lösen kein einziges unserer Probleme«, warnte Sewing. »Vielmehr schwächt all das den Standort, schreckt Investitionen und Fachkräfte ab und gefährdet das Wichtigste, was wir jetzt brauchen, nämlich Wachstum.« Wachstum sichere Wohlstand, ermögliche Aufstieg und stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ohne dieses würden Verteilungskonflikte härter, staatliche Spielräume enger und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Demokratie schwächer.
Mehrheit der Deutschen macht sich Sorgen wegen möglicher AfD-Regierung
Ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt wäre nach Ansicht vieler Deutscher eine Gefahr für die Demokratie. Laut dem neuen SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor befürchtet eine deutliche Mehrheit auch negative Folgen für Menschen mit Migrationsgeschichte.
2/3 Jahresstatistik 2026


Auch dieses Mal sind die Zahlen angestiegen, das illustrieren die Grafiken klar. Die Kurven gehen stark nach oben und suggerieren zu den 3/4 Jahresstatistiken hohe Werte.
Wie immer: Auf jeden Fall war, ist und bleibt das Blog werbefrei, so dass diese Zahlen ausschließlich dem eigenen Ego frönen.
Mögen mir meine 2-3 Leser, die aus Down Under schon eingerechnet, auch weiterhin gewogen bleiben.

Der Sunnyboy des Rechtsextremismus
Ulrich Siegmund will in Sachsen-Anhalt erster AfD-Ministerpräsident werden. Ob das gelingt, ist ungewiss. Aber: Wie radikal würde er regieren? Sein Werdegang und die Männer in seinem Umfeld geben darauf eine klare Antwort.
Noch lauter wird es, als Siegmund gegen die „Fake News“ vom Leder zieht und verspricht, als erste Amtshandlung den Rundfunkstaatsvertrag zu kündigen. Nach seiner kurzen Rede kann er sich vor Selfies kaum retten und signiert reihenweise Spiegel-Cover mit seinem Foto drauf, zusammen mit der Überschrift: „Der gefährlichste Mann Deutschlands“.
Im Saal sitzt zudem Götz Kubitschek, der rechtsextreme Vordenker aus Schnellroda, den Siegmund zuletzt beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt breit strahlend begrüßte, ihm auf den Rücken klopfte. Und der der taz erzählt, dass er im Austausch mit der Arbeitsgruppe gestanden habe, die das Wahlprogramm für Siegmunds AfD-Verband verfasst hat.
Martin Reichardt wird als Teil einer möglichen AfD-Regierung gehandelt. Sein frischer, modern-eloquenter Redestil ist glatt aus altem Nazi-Sprech kopiert.

Wir sind nicht verloren
Max Schneller ist 17 und lebt in Sachsen-Anhalt. Weil er sich für Demokratie und Antifaschismus einsetzt, wird er bedroht. Warum er seine Heimat nicht aufgibt – und wir es auch nicht tun dürfen.
Wenn ich unsicher bin, denke ich gern an eine Frau, die mir immer wieder Orientierung gibt: die Holocaustüberlebende Margot Friedländer. Ihre einfachen Worte –„Seid Menschen“ – sind die ganze Ethik dieses Landes. Jeder und jede sollte sich ihnen verpflichtet fühlen. Ich will mich an sie halten. Diese Gesellschaft sollte wieder mehr Margot Friedländer statt Ulrich Siegmund wagen.
Blog under attack



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Interessant ist, dass das Blog eine Publikation in deutscher, manchmal englischer Sprache ist, dass sich dennoch „Interessierte“ in Russland und China dafür interessieren. Wie immer: Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Jalaluddin Rumi zum Bewerten von Gesprochenem
Totalitärer Nazi-Sprech
Den Ton setzte Sachsen-Anhalts AfD-Landeschef Martin Reichardt mit einer Rede, die als derb zu bezeichnen eine grobe Untertreibung wäre. Sie muss hier dennoch dokumentiert werden. „Vater Staat”, sagte Reichardt, sei heute „ein nach Dope stinkender, fauler Asi, der sein Geld für Nichtstun von der Friedrich-Ebert-Stiftung bekommt, um regelmäßig mit seinen Freunden vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk zu saufen und die Internationale zu lallen“, begann er. Und „Mutter Sprache“ sei ein „intersektionales feministisches Flittchen”, das sich selbst als „fotzig“ und „atzig“ bezeichne; mit verschmierten Lippen, „weil Vater Staat sie dreimal täglich durchgendert“.
Videoandacht 367 am 30.8.2026 · 13. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
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