HAZ, yesterday
Kaffeezeit

Eierlikörtorte von Feinkost Albrecht – echt ein Genuß!
Zitat am Morgen
HAZ, today
#ÄRMELHOCH
HAZ, today
Quartalsstatistik Q1/21


Anbei die ersten Quartalsstatistiken dieses noch jungen Jahres – gerne auch hochtrabend Mediadaten genannt. Auch im ersten Quartal 2021 mögen mir meine 2-3 Leser weiterhin gewogen bleiben, denn die Zahlen ziehen wieder etwas an. Die Power-Leser aus Down Under seien schon eingerechnet.
Wissenswertes über iCloud & Apple ID

Irgendwie hörte ich ihn reden, von weiter weg, recht leise. Er war klein, auch seine Hautfarbe sah mir irgendwie ungewohnt, ja vielleicht auch ungesund aus. „Es ist ein Energiefeld, das von allem Lebendigen erzeugt wird. Es umgibt uns und durchdringt uns. Es hält die Galaxie zusammen.“ Schlagartig war ich hellwach. Star Wars – a new hope. Da drehte noch die LD im Player und ich war eingeschlafen. Die anderen waren auch längst weg. Chipstüten samt etwas Inhalt, Nachos und Bierpullen auf dem Boden. Mal gut, dass ich noch das ganze Wochende Zeit zum Bereinigen habe.
Dabei hatte es heute Nachmittag nach Feierabend ganz harmlos angefangen. Hatte in Anton Ochsenkühns neuen Werk zu iCloud & Apple ID gelesen. Ist wie immer gut geschrieben und mit den zahlreichen und behilflichen Screenshots ausgestattet. Als ich im Kapitel zu Apple One dann las, dass man sich seinen iCloud-Speicher verdoppeln kann (und es auch keinen Unterschied macht, ob nun iCloud Pass Speicher oder über One – iCloud ist iCloud), habe ich zugeschlagen. 400 GB (2*200 GB) wird erst einmal eine Weile reichen. Die 2 TB sind mir da einfach zu viel und normalerweise kommt ja nach 200 GB nix mehr dazwischen.
Ich war dann so begeister, dass die alten Japan LDs von Star Wars aufgelegt wurden. Doch wieder zurück zum iCloud & Apple ID Bändiger. Es versteht sich von selbst, dass all die Dinge des täglichen Gebrauchs zur iCloud und Apple ID erwähnt werden. Spannend finde ich immer Themen, die über den Tellerrand gehen. Etwa der Vergleich von iTunes Match und Apple Music. Ersterer kann nämlich deutlich punkten, wenn das Abo gekündigt wird. Die Titel bleiben in der iCloud erhalten. Beim Ende eines Apple Music Abos ist dagegen alles weg.
Für alle, die einfach mehr aus ihren Apple UNIX-Systemen (iOS, iPadOS, macOS) holen wollen, eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Aber auch jenseits des dunklen Schleiers können PC-Nutzer wissenswertes erfahen. Habe neulich an einem PC ein Pages-Dokument weiterbearbeitet (iCloud.com), da kein Mac verfügbar war. Schnell den Dienst von Apple angesurft und mit Apple ID angemeldet. Die Welten wachsen mehr zusammen, als mancher aus jahrzentelangen Grabenkämpfen mürbe gewordener wahr haben möchte.
Hochkarätiges Werk zu macOS Big Sur, das den Titel Standardwerk zu Recht trägt

Das Standardwerk zu Apples PC UNIX ist wahrlich raumfüllend. Vorab der kurze AB-Check der beiden Bücher zu macOS Catalina und macOS Big Sur:
macOS Catalina
1,5 kg
576 Seiten
13 Kapitel, Anhang und Index
macOS Big Sur
1,4 kg
550 Seiten
13 Kapitel, Anhang und Index
Die augenfällige Straffung des des neuen Werkes tut diesem gut. Auch wenn die 100 g weniger an Gewicht sicher nicht so ausschlaggebend sind, so empfinde ich das Werk als wirklich gut und es „fehlen“ mir auch keine Seiten. Einen nich ganz unerheblichen Einfluß darauf haben die entsprechenden Videos (wie sagt es sich so schön: Ein Bild ersetzt 1000 Wort und wenn dann das Bild durch ein Video substituiert wird, werden knackige Sachverhalte auf einmal ganz einfach und bedürfen nicht der seitenweise Erörterung.).
Ich nutze Big Sur in der VM (Parallels 14, macOS Big Sur mit 8 GB RAM und witziger Weise 8 RAM-Bänken und nur 1 ist mit 8 GB gefüllt – so eine exotische und asymetrische Belegung habe ich im echten Leben noch nie gesehen) bereits eine ganze Weile privat und auch beruflich. Klar, anfangs war ich – aufgeschreckt durch den entsprechenden Heise-Artikel und Dauerhören der Vergleiche der Systemtöne – dem neuen System gegenüber mit deutliche Vorbehalten versehen. Aber je länger ich Big Sur nutze, desto mehr ist die positive Gewöhnung daran da. So plakative Dinge wie die mehr abgerundeten Fenster und Menüecken waren mir erst fremd, doch jetzt frage ich mich, warum das nicht immer so war. Aber Halt: macOS Classic kannte das ja bereits (die guten alten System 7 Zeiten).
Wie immer möchte ich auf Themengebiete aufmerksam machen, die das Standardwerk zu macOS wirklich erst zum Standardwerk machen. Wenn der Mac läuft, ist es prima. Man braucht dann quasi kaum bis keine Hilfestellungen. Wenn aber mal ein Problem da ist, dann ist das Kapitel Troubleshooting mit 19 Seiten sehr, sehr hilfreich. Dass man dort sieht, wie die meist im Verborgenen weilende Kernel Panic aussieht (wenn sie auftritt, dann bootet der Rechner nach sehr kurzer Zeit wieder, so dass sie gerne mal übersehen wird), ist recht hilfreich auch Themen zu UNIX Wartungsskripten und dem Terminal (die UNIX Shell, denn macOS ist ein echtes UNIX nach Berkeley Bauart (BSD) – nebenbei: macOS ist das erfolgreichste BSD UNIX und generell erfolgreichste UNIX auf dem PC, denn Linux ist kein UNIX.). Ganz profane Hilfen finden sich hier, wenn etwa ein Programm nicht mehr reagiert. Abhilfe kann gezieltes Löschen oder Verschieben von Dateien in dem Library-Ordner bringen.
Egal, ob man als Mac-Novize (meist angefixt durch ein iPhone) gerade erst beginnt, in der Mac-Welt Fuß zu fassen (Nebensatz: Es gibt 8 verschieden Arten, einen Screenshot über die systemweiten Shortcuts zu erstellen. Ich gebe zu, dass ich nicht alle immer parat habe.). Gerade wenn man von einem PC auf einen Mac umzieht, ist das Kapitel Migrationsassistent im Anhang gut. Auch wer vom Mac kommt, wird hier entsprechend bedient (Time Machine, alten Mac übertragen). Auch der eindringliche Hinweis, zwingend ein Backup zu machen, wenn man von einem älteren System mit HFS+ kommt, da ja nur noch – seit Catalina – AFPS (das neue Filesystem) gültig ist. Der Hinweis ist auch wirklich erst zu nehmen, denn einen Wechsel des Dateisystems bei der Migration ist kein Pappenstiel und Time Machine macht es dem Anwender sehr, sehr einfach, ein Backup zu erzeugen. Hier gibt es einfach keine Ausrede mehr. Es ist dann schlicht Dummheit!
Es sind manchmal die kleinen Dinge, die es wert sind, betrachtet zu werden. Im Kapitel zum Internet gibt es auch den Bereich zur Sicherheit im Internet. Hier wird innerhalb der Systemeinstellungen/Sicherheit die in macOS eingebaute Firewall vorgestellt und erläutert. Hier geht Ochsenkühn fein granular darauf ein, dass Apps ausgewählt werden können, die etwa aus dem Internet nicht erreicht werden sollen. Ich selber nutze für Nach-Hause-telefonierende Apps und seit einiger Zeit auch mit Firewall Little Snitch. Ein prima Programm, das mich nun deutlich länger als eine Dekade begleitet und ausgesprochen gut ist.
Für den Mac-begeisterten Neuling, so er nicht umbedingt aus der iPhone/iPad-Ecke kommt, sind Dinge wie Quick Look, Air Drop, Air Print, Hand Over, Mission Control oder Split View mit unter nicht wirklich bekannt. Exemplarisch das Video zu Splitt View. Dieses läßt für die Handhabung dieses Features keine Wünsche mehr übrig.
Wer mehr aus seinem Mac mit macOS Big Sur holen will und sich dann auch gut versorgt wissen möchte, sollte es einmal nicht so rund laufen. Ja, auch das kann am Mac passieren. Wer sich aber jemals durch Keys unter H_CURRENT_USER (oder anderen Abzweigungen in der Registry) „gewühlt“ hat, der wird die Fehlerbehandlung am Mac als durchaus angenehmer empfinden. Das Buch alleine ist schon spitze, die Videobeigaben des Videobuches machen es im Vergleich mit anderen Werken konkurrenzlos. Hier hat Anton Ochsenkühn erstklassige Arbeit geleistet.
Siteimpressions über die Jahre
Die Aufzeichnung über die Jahresaufrufstatistiken des Blogs reichen bis 2016 zurück. Es läßt sich aber sehr deutlich ein extremer Anstieg von 2018 zu 2019 erkennen. Danach flacht es auf hohem Niveau etwas ab.


Foto am Abend

Der Gartenvogel, der nicht wegfliegt.
Man sind die süß, Mann

Beim Vollsortimenter auf der grünen Wiese. Wie der Wein schmeckt, weiß ich nicht, aber die tierischen Etiketten sind süß. Wir haben uns ein Wildschwein in den Keller gelegt zum Verschenken.