Wenn man von der deutschen Staatsräson spreche, sei man jetzt vor allem im Inland gefordert. »Die Staatsräson kann man sich sparen, wenn wir diese Bilder, wie wir sie in Neukölln, in Duisburg und anderswo hatten, nicht unterbinden«, sagte der Grünenpolitiker. Dafür müssten geltende Gesetze hart angewendet werden. »Das Verbrennen der Fahne ist verboten. Die Leute, die das machen, müssen bestraft werden. Und zwar mit der ganzen Härte des Gesetzes.« [Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne)]
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Zitat am Sonntag
Uri Geller im Telefoninterview mit der HAZ am Sonntag.

Sie haben Kinder, Babys, Alte, Frauen abgeschlachtet. Gerade sind die Titelseiten der Zeitungen voll mit der Geschichte, wie die Hamas Babys enthauptet hat. Sie rissen ihnen die Köpfe ab. Es ist so schockierend, dass ich denke, dass dies die schlimmste Tragödie ist, die dem jüdischen Volk seit dem Holocaust widerfahren ist.
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Es ist das größte Trauma. Das gilt nicht nur für Uri Geller, sondern für die neun Millionen Menschen, die hier leben, für die sechs, sieben Millionen Juden außerhalb Israels, in Amerika, in Deutschland, in England, auf der ganzen Welt.
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Es besteht kein Zweifel, dass der Iran hinter dem Angriff steckt, auch ohne handfeste Beweise. Nur so war dieser Angriff möglich. Es tut mir leid, das so zu sagen, weil Sie aus Deutschland kommen, aber so, wie Hitler den Holocaust ermöglicht hat, steckt hier der Iran dahinter.
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Es erinnert mich an die Lehre Deutschlands aus dem Holocaust. Nie wieder.
HAZ am Sonntag, today

Zitat des Wochenendes
Seit der Shoah wurden noch nie so viel Juden an einem einzigen Tag abgeschlacht.
Aus dem Podcast Acht Milliarden des Spiegels.
Richard C. Schneider benutzte diese brutale Sprachweise, um deutlich zu machen, dass der israelische 9/11 am 7. Oktober so in der Geschichte Israels noch nicht da gewesen ist.

Zitat am Abend

Der militärische Arm der Terrormiliz ist bestens mit der israelischen Kampfweise vertraut. „Alles deutet darauf hin, dass die israelischen Streitkräfte relativ genau nach ihrer Militärdoktrin vorgehen, und das könnte sich möglicherweise als Fehler erweisen“, sagt Gady. Denn das Schlimmste sei, wenn die Schritte vorhersehbar sind.
HAZ, next weekend

Über den Tellerrand hinaus: Lesen, verstehen und bewerten
In der Neuen Züricher Zeitung gelesen:
In einem Land, in dem pro Jahr 14 000 Frauen an häuslicher Gewalt sterben, kann es durchaus sein, dass verzweifelte Mütter, Ehefrauen und Freundinnen ihren Peinigern den Tod wünschen. Was für eine Befreiung, wenn der gewalttätige Sohn oder der versoffene Ehemann ihnen nicht mehr die Luft zum Atmen nimmt und stattdessen postum zum Helden erklärt wird.

Zitate zur Nacht


HAZ, tomorrow (beide Zitate)

Zitat am Abend

John Aylieff, ist Asien-Direktor des Ernährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) – HAZ, tomorrow
Aylieff zur humanitären Situation in Afghanistan:
- Die Lage ist ziemlich hoffnungslos.
- Es werden mehr Menschen sterben.
- 15 Millionen Menschen in Afghanistan leiden aktuell Hunger.
- Die Wirtschaft ist nach Machtübernahme der Taliban drastisch eingebrochen.
- Die Erdbebenregion Herat: Bis zu 100?000 Menschen in der Region werden in den nächsten Monaten Hilfe brauchen, von Nahrungsmitteln über medizinische Versorgung bis hin zu Unterkünften.

Zitat am Abend

ZDFheute Aop

Zitat am Mittag

„Das ist unser 11. September“, erklärt der israelische Nahost-Analyst Avi Issacharoff. „Es gab keinen Grund für die Anschläge vom 11. September und es gibt keinen Grund für diesen Angriff.“ Die Hamas werde einen sehr hohen Preis zahlen und leider gilt das auch für die Menschen in Gaza. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte harte Gegenschläge an. „Was die Hamas erleben wird, wird hart und fürchterlich sein“, sagte er. „Wir sind erst am Anfang.“
HAZ, today

Zitat zur Nacht

HAZ, tomorrow
