„Es war so unglaublich still“

Der Reaktorunfall in Tschernobyl vor 40 Jahren machte Anatolii Gubariev zum Liquidator: Er erinnert sich daran, wie er unter hoher Strahlung die Schäden beseitigte. Heute kämpft er gegen Krebs und mahnt, die Katastrophe nicht zu vergessen.

Tschernobyl hat mein Leben in ein Davor und ein Danach geteilt. Ich habe Schreckliches erlebt, aber ich entschied, mich vor allem der Hilfe für meine Kameraden, deren Angehörige und andere Betroffene zu verschreiben. Zumal viele meiner Kameraden nicht die Anerkennung und Wertschätzung bekommen haben, die sie verdient hätten. Mir ist es aber auch unglaublich wichtig, öffentlich über meine Erlebnisse zu berichten. Denn wir dürfen Tschernobyl nicht vergessen. Sobald wir es vergessen, kann sich eine solche Katastrophe wiederholen.

HAZ, this weekend
Ukrainische Flagge

DNA des Ostens

Von Westberlin auf das Brandenburger Tor mit Berliner Msuer davor schauend 1986y
Palast der Republik in Ostberlin 1986.
Bildrechte der Fotos bei Friedhelm Poschadel, Fotos Farbanpassungen, Bildausschnitte

DNA des Ostens und speziell der fünfteilige Podcast wurde mir von Sonia empfohlen – zurecht. Eine sehr detaillierte Auseinandersetzung, in der viele Facetten von Ost und West beleuchtet werden, eine Rekonstruktion des Entstehens unf eine Deutung. Es werden keine einfachen Antworten auf ein komplexes Themenfeld gegeben, sondern Gedankenanstöße, Einordnungen und es wird Mut gemacht.

Die DNA des Ostens[1] ist ein crossmedialesDokumentarprojekt, das sich mit den besonderen Prägungen und Erfahrungshorizonten ostdeutscher Generationen befasst. Ursprünglich vom Mitteldeutschen Rundfunk entwickelt, wurde das Projekt in den Jahren 2024/25 in enger Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erweitert und am 11. September 2025 in Leipzig unter dem Titel „Identitäten ohne Mauern. Auf der Suche nach der DNA des Ostens“ veröffentlicht.[2] Ziel des Projekts ist es, individuelle und kollektive Prägungen in Ostdeutschland nachzuvollziehen und dabei sowohl Unterschiede als auch verbindende Erfahrungen sichtbar zu machen.

Wikipedia
Ukrainische Flagge

Tschernobyl: 40 Jahre her

Schwarz-Weißfotos des havarierten AKW in Tschernobyl 1986.
Reaktor Nr. 4, einige Monate nach der Explosion im AKW Tschernobyl, damalige UdSSR, heutige Ukraine • IAEA ImagebankCC BY-SA 2.0

 

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 um 01:23 Uhr Ortszeit (entspricht 23:23 Uhr MESZ am Vortag) im Reaktor Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der 1970 gegründeten ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall(INES 7) eingeordnet. Es ist der folgenschwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie

Wikipedia.de
Ukrainische Flagge

Klare Worte gegen einen Diktator

»Wir untersagen hiermit jegliche weitere Verwendung von Alphaville-Musik durch die Republikanische Partei und ihren Präsidenten«, hieß es weiter. Unterzeichnet war die Erklärung mit »freundlichen Grüßen aus dem alten Europa« und dem Namen von Alphaville-Sänger Marian Gold.

»Da wir, die Band Alphaville, Trumps politischen Ansichten in keiner Weise zustimmen und sie sogar weitgehend verabscheuen, werden wir dafür sorgen, dass dieser Beitrag unverzüglich aus dem Internet entfernt wird«, hieß es in einem Statement, das auf dem Instagram-Account der Band veröffentlicht wurde.

SPON
Ukrainische Flagge

Outerspace Influencer and Product Placer are back

Artemis-2-Crew ist zurück
Was hat die Mondmission gebracht?

Die Artemis 2 war eine spektakuläre Mission – und eine teure. Mehrere Milliarden Dollar hat sie gekostet. Neue Erkenntnisse über den Mond hat die Crew nicht mitgebracht. Dafür wichtige Daten für zukünftige Einsätze.

Immer wieder bekommen Experten und Raumfahrtbegeisterte in den vergangenen Tagen kritische Fragen gestellt. Und die erste Antwort ist ernuchternd: Der wissenschaftliche Wert der Artemis-2-Mission ist übersichtlich.

Tagesschau
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Gedenkschrift für die Oper des rassistischen Anschlags in Hanau 2020

Betonwand mit Aufschrif: IN GEDENKEN AND DIE OPFER OPFER DES RASSISTISCHEN ANSCHLAGS IN HANAU 19. FEBRUAR 2020
Offenens Treppenhaus mit Konterfeis und Namen der Opfer von Hanau.
Auf der Rückseite der Betonwand die Namen der Opfer von Hanau.

Gedenkschrift an einem offenen Treppenhaus einer Brücke in Würzburg zum Gedenken der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau 2020.

Beim Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Deutsche Tobias Rathjen (R.) an zwei Tatorten neun Hanauer Bürger mit Migrationsgeschichte, danach seine Mutter und sich selbst. Er verletzte sechs weitere Personen, einige davon schwer. Einer der Schwerverletzten starb im Januar 2026 an den Folgen.

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