
„Die nächsten Wahlen werden über die Demokratie entscheiden“
Von Marco Seng
Der jüdische Publizist Michel Friedman warnt anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Niedersächsischen Landtag eindringlich vor Rechtsextremismus und der AfD
HAZ, today


„Die nächsten Wahlen werden über die Demokratie entscheiden“
Von Marco Seng
Der jüdische Publizist Michel Friedman warnt anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Niedersächsischen Landtag eindringlich vor Rechtsextremismus und der AfD
HAZ, today

ICE-Gewalt
Obama warnt nach tödlichen Schüssen in Minneapolis vor Angriff auf US-Werte
Der gewaltsame Tod von Alex Pretti soll »ein Weckruf für alle Amerikaner« sein, sagt der frühere US-Präsident Barack Obama. Gemeinsam mit seiner Frau Michelle ruft er zu friedlichen Protesten auf.

Antisemitismus: Hochschulen dürfen radikale Studenten rauswerfen
Die rot-grüne Koalition in Niedersachsen will das Hochschulgesetz umfassend ändern. Kritik kommt von der Opposition: Der CDU mangelt es bei der Novelle an Strategie und Plänen zur Finanzierung
In den deutschen Hochschulen ist die Anzahl der antisemitischen Vorkommnisse im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr von 151 auf 450 gestiegen. 2022 hatte die Anzahl noch bei 23 gelegen. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesverbands Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) hervor. In pro-palästinensischen Protestcamps seien antisemitische Stereotype verbreitet worden
HAZ, today


Der Ideengeber zum Grönland-Plan
Wie kam Trump auf die Idee, Grönland übernehmen zu wollen? 2018 soll der heute 81-jährige Milliardär Ronald Lauder seinem alten Studienfreund Trump dafür begeistert haben. Lauder hat auf der Insel viel Geld investiert.
Genauer gesagt ging es um Geld und Macht – Geld, das Lauder mit der dänischen Insel inzwischen im großen Stil macht. Die Geschichte sagt einiges darüber aus, wie beliebig in Trumps Kosmos Großraumpolitik umgesetzt wird – mit dramatischen Folgen.
HAZ am Sonntag

Ja, natürlich, die EU muss ihren militärischen und technologischen Rückstand dringend aufholen, aber doch bitte im Gestus des Selbstbewusstseins und gern auch im Bewusstsein dessen, was hier alles besser läuft als in Russland und auch besser als in den USA.
In Deutschland etwa haben wir diesen Hyperkapitalismus der USA nicht, also auch keine Hire-and-Fire-Mentalität, die mit den USA zu vergleichen wäre. Das macht es schwieriger, hier Unternehmen zu gründen, das stimmt, aber die Vorteile davon liegen doch auch auf der Hand.
Auf der politischen Ebene würde sich ein Mehr an Selbstbewusstsein für die EU auszahlen. Sie würde als Partnerin auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Das hat die zurückliegende Woche, in der Trump in der Grönlandfrage beidrehen musste, nun wirklich gezeigt.

Foto mit Artsmart.ai erstellt.
Spätestens zum Beginn dieses Jahres hat Donald Trump in der Außenpolitik den Turbo angeworfen – die ganze Welt reibt sich zunehmend die Augen. Aus Venezuela will er das Öl haben, in Grönland möchte er wertvolle Hightech-Metalle abbauen und einen „Goldenen Dom“ zur Verteidigung gegen feindliche Raketen errichten. Und von Norwegens Regierung verlangt er den Friedensnobelpreis – ungeachtet der Tatsache, dass die gar nicht darüber entscheidet.
Der 79-Jährige will so offen in die Souveränität anderer Länder eingreifen wie kein anderer amerikanischer Präsident vor ihm, und er verbindet jeden seiner Wünsche mit der Androhung von Gewalt. Doch auch nach zehn Jahren an der Spitze der US-Politik bleibt der programmatische Kern des Republikaners seltsam unklar.
HAZ, this weekend


Es wird wieder über Frieden verhandelt
Die ersten direkten Gespräche seit Langem zwischen Ukrainern und Russen laufen in Abu Dhabi. Derweil leiden immer mehr Ukrainer unter dem Mangel an Strom, Wasser und Wärme.
Die Vorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland, Oleksandra Bienert, rief unterdessen zu Spenden auf. „Die Lage ist schrecklich“, sagte sie dem RND und verwies auf Wohnungen, in denen das Thermometer auf minus fünf Grad abgesunken sei
HAZ, this weekend


Foto mit Artsmart.ai erstellt.
Weltordnung im Umbruch
Das eine Wort, das dabei hilft, Trump besser zu verstehenEine Jubiläumskolumne von Sascha Lobo
Venezuela, Epstein, Grönland, Zölle – was US-Präsident Donald Trump umtreibt, erscheint oft willkürlich. Dabei gibt es ein Konzept, das die verschiedenen Teile seiner Politik schlüssig verbindet und erklärt.

Inger Nilsson auf Pippis Pferd, 1972 / Inger Nilsson at the age of 12 as Pippi Longstocking at the RAI in Amsterdam 1972 • – Nationaal Archief 925-5511 • CC0 (Bildausschnitt des Originals und freigestellt)
KI soll die große Produktivitätsrevolution entfachen. Aber bisher sind die Ergebnisse in den Unternehmen durchwachsen, die Mehrheit sieht keinen Effekt.
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bringt in vielen Unternehmen bislang kaum messbare Ergebnisse, stellt die Beratungsgesellschaft PwC in einer weltweiten Umfrage unter Spitzenmanagern fest.
Reaktion auf Grönland-Pläne der USA
EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro
Europa reagiert auf Trumps Grönland-Drohungen: Die EU-Staaten wollen sich gegen US-Zölle mit eigenen Importabgaben für amerikanische Waren wehren. Das wurde dem SPIEGEL aus EU-Kommissionskreisen bestätigt.
