Standing

Luisa Neubauer ist hier in diesem kleinen Spartenblog auch schon etwas erwähnt worden. Heute freilich geht ihr schwarzes, schulterloses langes Kleid als Bild durch „Klein-Bloggersdorf“. Sie macht darin eine gute Figur, aber hier geht es nicht um den Formenkreis an Gedanken von alten weißen Männern, sondern um die Aussage:

HOT – HOTTER – DEAD

Also klar das gerissene 1,5 C Klimaziel. Das Kleid is anziehend (auch und wegen seiner Trägerin) und gleichzeitig kommen (in gewissen Kreisen dual use) Begriffe vor, die – je nach Alkoholkonsum auf dem Bundespresseball, zum Nachdenken anregen können.

Ob Luisa damit etwas für die Sache (Mensch, Gesellschaft, Planet) erreicht, kann ich nicht sagen. Allerdings derart pressedurchvölkertes Event nicht zu nutzen, ist angesichts der Lage sträflich. Mein vollster Dank geht deshalb an Luisa.

Wählen kann Leben retten!
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Faktenwissen Atomkrakt

Die Begeisterung von Union und FDP für Atomkraft ist wohl deswegen mit so vielen Konjunktiven und unerfüllbaren Bedingungen verknüpft, damit sie nach der Wahl vermeintlich geräuschlos abgeräumt werden kann. Eigentlich täuschen diese Parteien die Wähler – ähnlich wie die märchenhaften Steuersenkungsversprechen von Union und FDP.

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Wählen kann Leben retten!
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Weise Worte zur Nacht

Jean-Pierre Wils, Kulturphilosoph: Das Wort Verzicht ist kein Attentat, und Maßhalten ist keine Zumutung.

An den Fakten lässt sich – zumindest mit einem Mindestmaß an Realitätssinn – nicht rütteln. Fliegen und Autofahren, mit Kreuzfahrtschiffen über die Meere zu schippern und nahezu täglich Fleisch zu essen, ist dem Zustand der Erde nicht zuträglich. Dass all das den von Menschen gemachten Klimawandel, nun ja, befeuert, ist hinlänglich bekannt und wissenschaftlich erwiesen.

HAZ, this Weekend

Die sieben Todsünden sind nicht zufällig Hochmut, Neid, Zorn, Trägheit, Habgier, Völlerei und Wollust (Wikipedia.de).
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Zitat am Mittag

[…] verarbeitete der Küchenchef der »Aida Sol« 1,2 Tonnen Fleisch und Wurstwaren, 800 Kilogramm Fisch, vier Tonnen Ananas, 1,5 Tonnen Tomaten, 1,5 Tonnen Gurken, 3,5 Tonnen Kartoffeln – alles pro Woche wohlgemerkt.

Ein Großteil davon landet später im Müll. An einem einzigen Tag fallen auf einem solchen Liner drei Tonnen Verpackungsmüll, sechs Tonnen Essensreste und Klärschlamm und 3,3 Tonnen Glas und Dosenblech an. Was sollen da 50 Euro Steuern ausrichten?

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