
Für schwere Corona-Zeiten mit Kontaktverbot bzw. harter Einschränkung.
iX. Versteht nicht jeder. Ist auch besser so!

Für schwere Corona-Zeiten mit Kontaktverbot bzw. harter Einschränkung.
iX. Versteht nicht jeder. Ist auch besser so!
Da ich auch der Versuchung nicht widerstehen konnte, leerere Regale aus Supermärkten abzulichten und hier zu präsentieren, deshalb der Tweet der Tagesschau, warum Hamstern nicht sinnvoll ist:
Es gibt laut Bundesregierung „keine Versorgungsengpässe“. #Hamsterkäufe sind demnach unnötig. Bitte verbreiten Sie keine Bilder von leeren #Klopapier-Regalen – das schürt unnötig Panik. #WirvsVirus #Cornavirus pic.twitter.com/rcpEw9Zdqh
— tagesschau (@tagesschau) March 14, 2020

Es gab, wie der Spiegel eingangs im Leitartikel schreibt, nur drei Mal nach Gründung 1947 in Hannover ein Heft, das fast ausnahmslos nur einen Inhalt hat:
– 1962 nach Rudolf Augsteins Verhaftung in der Spiegel-Affäre.
– Zum Mauerfall im November 1989.
– Nach 9/11.
Absoluter Lesebefehl für den Spiegel!
Es ist Zeit für Realismus. Es ist Zeit für radikale Akzeptanz von Wirklichkeit.


…macht die Morgenlektüre der Tageszeitung nicht wirklich Spaß.
Ich bin als Kind durch diese stillgelegten U-Bahnhöfe in der geteilten Stadt auf dem Weg zur Schule gefahren. Das hatte so etwas Irreales und düster Beklemmendes. Ich habe mich dann immer schuldig gefühlt, obwohl ich ja als Kind nichts dafürkonnte. Und andererseits meinte ich, man müsste etwas tun, aber gleichzeitig haben wir uns auch taub und stumm gefühlt, weil es nicht in unseren Händen lag, etwas zu ändern.
Nicolette Krebitz, Schauspielerin in HAZ@Sonntag, heute (aus „Warum haben Sie den Mauerfall verschlafen, Nicolette Krebitz?“)


Weit nach Mitternacht machten wir uns auf den Fußmarsch nach Hause, durchgefroren und erschöpft, zugleich aber durchdrungen von diesem einmaligen Abend. […] In diesen Stunden war die Einheit der beiden halben Deutschlands mit Händen greifbar, sie war da. Wie traurig, dass es uns nicht gelungen ist, sie festzuhalten.
Stefanie Gollasch in Sonntag@HAZ, today
…keine unsichtbare Hand der Welt kann ernsthaft entscheiden, dass so ein Filterkaffee im Pappbecher jetzt 5 Franken kosten darf. Das ist finanzpolitischer Ausländerhass.
Aus „Alte weiße Männer“ von Sophie Paßmann.

Klar ist, dass am Samstag die legendäre 20-Jahr-Feier von heise online war, ich dazu auch etwas auf dieses kleine unbedeutende Blog (damals noch Port 80) stellte, aber ein Directory wie eine Bilddatei benamed in den Untiefen des Heise-(Troll-)Forums völlig zufällig zu finden, macht mich doch schon nachdenklich…