Archiv der Kategorie: Journalismus
Die Berliner Mauer
Ich bin als Kind durch diese stillgelegten U-Bahnhöfe in der geteilten Stadt auf dem Weg zur Schule gefahren. Das hatte so etwas Irreales und düster Beklemmendes. Ich habe mich dann immer schuldig gefühlt, obwohl ich ja als Kind nichts dafürkonnte. Und andererseits meinte ich, man müsste etwas tun, aber gleichzeitig haben wir uns auch taub und stumm gefühlt, weil es nicht in unseren Händen lag, etwas zu ändern.
Nicolette Krebitz, Schauspielerin in HAZ@Sonntag, heute (aus „Warum haben Sie den Mauerfall verschlafen, Nicolette Krebitz?“)

R.I.P. Frau Mahlzahn

Silvester 1989
Weit nach Mitternacht machten wir uns auf den Fußmarsch nach Hause, durchgefroren und erschöpft, zugleich aber durchdrungen von diesem einmaligen Abend. […] In diesen Stunden war die Einheit der beiden halben Deutschlands mit Händen greifbar, sie war da. Wie traurig, dass es uns nicht gelungen ist, sie festzuhalten.
Stefanie Gollasch in Sonntag@HAZ, today
Schweiz
…keine unsichtbare Hand der Welt kann ernsthaft entscheiden, dass so ein Filterkaffee im Pappbecher jetzt 5 Franken kosten darf. Das ist finanzpolitischer Ausländerhass.
Aus „Alte weiße Männer“ von Sophie Paßmann.
What the hack is that

Klar ist, dass am Samstag die legendäre 20-Jahr-Feier von heise online war, ich dazu auch etwas auf dieses kleine unbedeutende Blog (damals noch Port 80) stellte, aber ein Directory wie eine Bilddatei benamed in den Untiefen des Heise-(Troll-)Forums völlig zufällig zu finden, macht mich doch schon nachdenklich…
Umgeflaggt
Internationaler Tag der Pressefreiheit
free you
free me
free us
free them
Yoko Ono
•••• Mit Klick auf die Abspielschaltfläche wird das Video im eingebetten IFrame gestartet. Das Vorschaubild kann schon auf diesem Blog vorhanden sein, so dass erst beim Abspielen eine Verbindung mit YouTube aufgebaut wird und Daten übertragen werden. ••••
#20JahreHO: Heise User Party






































Kultig, nerdig, sehr warm und einfach toll. Was soll ich sagen? Heise ist einfach Heise. Es ist ein wenig wie die Männerabende in Hannover. Gestandene Männer werden wieder zu Kindern. Das mag Mann (oder auch Frau) oder auch nicht. Wer den Retrospieleautomaten nicht so gesonnen war, konnte auch klassisch kröklen oder mit einer wirklich imposanten Carrera-Bahn fahren. Die Sportgeräte draußen hatten es zum Teil in sich, aber die Besatzung des Krankenwagens des Roten Kreuzes hatte (fast) nichts zu tun.
Gut verpflegt (es gab sogar Rotwein) konnten man die Spielstationen angehen (oder sich an diesen auch mehrfach versuchen), es fehlte eigentlich nur ein Pool zur Abkühlung. Den vor den heiligen Toren Heises gelegenen (zur Karl-Wiechert-Allee hin), hatte wohl niemand auf dem Schirm.
Dann können wir gespannt #25JahreHO entgegenfiebern!




