Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme) – ein wirklich sehr lesenswerter Artikel vom Spiegel.
Archiv der Kategorie: Journalismus
Menschlichkeit

Lothar Barnbeck, Asphalt 05/20
Zitat am Sonntag
Noch nie in seiner jüngeren Geschichte hatte Amerika einen Präsidenten, der von Charakter, Temperament und Intellekt so ungeeignet war, sein Land aus der Misere zu führen. Trump ist nicht die Ursache aller Probleme, die die USA plagen. Aber er verschärft sie, statt sie zu lösen.
„Nur ein Idiot hätte jetzt keine Angst“

Siri Hustvedt, Schriftstellerin, im HAZ-Interview dieser Wochenendausgabe.
Lesefutter

Für schwere Corona-Zeiten mit Kontaktverbot bzw. harter Einschränkung.
iX. Versteht nicht jeder. Ist auch besser so!
Hamsterkäufe
Da ich auch der Versuchung nicht widerstehen konnte, leerere Regale aus Supermärkten abzulichten und hier zu präsentieren, deshalb der Tweet der Tagesschau, warum Hamstern nicht sinnvoll ist:
Es gibt laut Bundesregierung „keine Versorgungsengpässe“. #Hamsterkäufe sind demnach unnötig. Bitte verbreiten Sie keine Bilder von leeren #Klopapier-Regalen – das schürt unnötig Panik. #WirvsVirus #Cornavirus pic.twitter.com/rcpEw9Zdqh
— tagesschau (@tagesschau) March 14, 2020
DER SPIEGEL

Es gab, wie der Spiegel eingangs im Leitartikel schreibt, nur drei Mal nach Gründung 1947 in Hannover ein Heft, das fast ausnahmslos nur einen Inhalt hat:
– 1962 nach Rudolf Augsteins Verhaftung in der Spiegel-Affäre.
– Zum Mauerfall im November 1989.
– Nach 9/11.
Absoluter Lesebefehl für den Spiegel!
Es ist Zeit für Realismus. Es ist Zeit für radikale Akzeptanz von Wirklichkeit.

In Zeiten wie diesen…

…macht die Morgenlektüre der Tageszeitung nicht wirklich Spaß.
SPON goes Spiegel
Die Berliner Mauer
Ich bin als Kind durch diese stillgelegten U-Bahnhöfe in der geteilten Stadt auf dem Weg zur Schule gefahren. Das hatte so etwas Irreales und düster Beklemmendes. Ich habe mich dann immer schuldig gefühlt, obwohl ich ja als Kind nichts dafürkonnte. Und andererseits meinte ich, man müsste etwas tun, aber gleichzeitig haben wir uns auch taub und stumm gefühlt, weil es nicht in unseren Händen lag, etwas zu ändern.
Nicolette Krebitz, Schauspielerin in HAZ@Sonntag, heute (aus „Warum haben Sie den Mauerfall verschlafen, Nicolette Krebitz?“)
