BLÖD Naziportal Nius macht seit Jahren Minus

Da stellt sich die Frag, was der ehemalige BLÖD-Chefredakteur falsch macht.

Das Unternehmen hinter dem rechtspopulistischen Portal »Nius« hat im Jahr 2024 seine Verluste ausgeweitet. Die Firma gehört dem früheren »Bild«-Chefredakteur Julian Reichelt und einem Multimillionär.

Die Dachgesellschaft Vius, die das Rechts-außen-Portal »Nius« betreibt, hatte im dritten Jahr von dessen Bestehen noch mehr Verlust gemacht als in den Vorjahren. Die Bilanz weist für 2024 einen Jahresfehlbetrag von fast 16,2 Millionen Euro aus.

Zuletzt hatte das Landgericht Köln per einstweiliger Verfügung eine »Nius«-Berichterstattung untersagt. Die angegriffenen Aussagen seien »sämtlich unwahr« . Das Portal hatte fälschlicherweise behauptet, dass die Dortmunder Agentur für Arbeit »Bürgergeldempfänger« zum muslimischen Fastenbrechen geladen habe, bezahlt vom Steuerzahler.

Sein Portal »Nius« hetzt gegen Migranten, trans Menschen und verbreitet völkisches Gedankengut: Was Julian Reichelt bei »Bild« begonnen hat, setzt er nun fort, finanziert von Multimillionär Gotthardt.

SPON
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Behörden verhindern Anschlag auf Moschee in Wilhelmshaven

Axel Brockmann, Landespolizeipräsident: Wir müssen in Alarmbereitschaft sein. Rechtsterro-rismus ist keine abstrakte Gefahr.

Innenministerin Daniela Behrens und Landespolizeipräsident Axel Brockmann warnen vor Rechtsterrorismus – und berichten vom geplanten Amoklauf eines 15-Jährigen

Die Zentralstelle Terrorismusbekämpfung der Generalstaatsanwaltschaft Celle ermittelt gegen den Jugendlichen wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Offenbar hatte der Beschuldigte die Moschee bereits ausgespäht.

HAZ, today
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Hinrichtungen nehmen zu

Julia Duchrow, Amnesty International Deutschland: Die Todesstrafe Ist grausam, diskriminierend und wirkungslos.

Amnesty dokumentiert 2707 Fälle im vergangenen Jahr, so viele wie seit 1981 nicht mehr

Die Organisation teilte mit, im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl um 78 Prozent angestiegen. Die dramatische Zunahme gehe vor allem auf wenige Staaten zurück, „die die Todesstrafe gezielt als Instrument der Einschüchterung einsetzen, allen voran China, Iran und Saudi-Arabien“. Tatsächlich dürfte die Zahl der Hinrichtungen deutlich höher liegen als im Bericht dokumentiert. „Nicht erfasst sind Exekutionen in China, wo entsprechende Daten als Staatsgeheimnis gelten“, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. „Jährlich werden in China Schätzungen von Amnesty International zufolge tausende Personen und damit die meisten Menschen weltweit hingerichtet.“

HAZ, today
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Noch immer gefangen im Gitterbett

Drei Jahre lang wurde Cornelia Gloger als Kleinkind in einer DDR-Wochenkrippe fremdbetreut. Wie viele der 600.000 betroffenen Kindern berichtet sie von traumatischen Erlebnissen, die noch immer nachwirken.

Zu DDR-Zeiten wurden 200.000 bis 600.000 Säuglinge und Kleinkinder in einer Wochenkrippe betreut. Viele von ihnen erlebten Traumatisches – auch Cornelia Gloger. „Mein Nervensystem ist schnell überreizt, ich halte so viele Menschen gar nicht aus“, sagt sie.

HAZ am Sonntag
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