Vor 45 Jahren erzeugte er eine kleine Kulturevolution

Abbildung von Sonys Walkman TPS-L2,
Sony Walkman model TPS-L2, Anna Gerdén – Tekniska museet, CC BY-SA 3.0

Heute vor 45 Jahren brachte Sony seinen ersten Walkman, also einen porablen Kassettenabspieler (es gab auch Recorder, aber die waren teuer und sehr selten) auf dem Markt. Der Walkman eroberte die Welt, war ursprünglich sehr teuer und andere Firmen folgten mit eigenen portablen Kassettenabspielern. Der TPS-L2 als erster Walkman hatte mit 498 DM einen durchaus hohen Einstiegspreis. Die Preise gingen dann aber nach und nach nach unten, auch wegen der Konkurrenzprodukte, die auf den Markt drängte.

Einen Walkman habe ich nie besessen. Später dann einen portalben Kassettenabspieler von Telefunken (generalüberholtes Gerät – nennt man heute refurbished) bekommen, als ich dort Anfang 1992 jobbte. Mehrere Discman (Originale von Sony und Fremdprodukte) sowie einen Minidisc-Portie hatte ich (die Produukte der veganen Kultfirma aus Cupertino mal nicht mitgerechnet).
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Halbjahresstatisitk 2024

Die Kurven zu Besucher, Sitzungen und Seitenaufrufen des Blogs im Webanalytics-Tool von IONOS.
Tabelle der Aufrufzahlen (Besucher, Sitzungen und Seitenaufrufen) des Blogs fürs erste Halbjahr 2024.

Tagesaktuell: Die Halbjahresstatistik 20224 – gerne auch hochtrabend Mediadaten genannt – liegt vor.

An dieser Stelle möchte ich wiedermals Jörg Kantel, den Schockwellenreiter, erwähnen. Sein Blog war das deutsche Blog, das ich im jungen Jahrtausend begeistert wahrnahm und dann verwegen genug war zu glauben, das will ich auch haben, das kann ich auch, damit werde ich reich und berühmt – an dem schön und berühmt arbeite ich noch. Aktuell gibt es davon nur eine Pre-Alpha-Version.

Auch dieses Mal mögen mir meine 2-3 Leser weiterhin gewogen bleiben. Auch die Power-Leser aus Down Under seien schon eingerechnet und von dieser Stelle wieder einmal gegrüßt. Die Zahlen sind wieder ganz gut, auch wenn diese vor einem Jahr deutlich bessere waren, stellt das kein Problem dar (1. Halbjahr 2023: Besuche: 41.398, Sitzungen: 83.662, Seitenaufrufe: 1.447.497). Das Blog ja werbefrei war, ist und bleibt, sind diese Zahle nur fürs eigene Ego.
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Zitat zur Nacht

Kamal Kharrazi, Berater von Ayatollah Chamenei: Wir haben nicht beschlossen, eine Atombombe zu bauen, aber sollte die Existenz des Irans bedroht sein, haben wir keine andere Wahl, als unsere Militärdok-trin zu ändern.

Mehr als 13 Tonnen wiegt die GBU-57, auch genannt „Massive Ordnance Penetrator“. Sie sprengt auch dicke Felsschichten. Genaue Angaben zur Durchschlagskraft behalten die USA für sich.
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Um dies für alle Beteiligten auch nach außen hin zu unterstreichen, haben die USA den Flugzeugträger Theodore Roosevelt aus Asien ins Mittelmeer beordert. Die „Carrier Strike Group“ soll offenbar direkt vor der Küste des Libanons kreuzen und mit ihrer milliardenschweren Waffen- und Aufklärungstechnik die Dinge aus demonstrativer Nähe unter die Lupe nehmen
..

Die militärische Fachwelt ist über Irans Mitteilung an die IAEA tief entsetzt. Nach außen hin aber gehen die Regierungen der Nato-Staaten zurückhaltend mit der Sache um. Europa guckt Fußball, in den USA läuft ein Wahlkampf. Wohl auch aus ökonomischen Gründen will die Politik den bereits wegen Ukraine und Gaza wachsenden Sorgen in den westlichen Gesellschaften kein weiteres beängstigendes Thema hinzufügen.

HAZ am Sonntag

Das sieht alles andere als gut aus. Vielleicht sollte man einen Blick auf die Doomsday Clock werfen, um zu ermitteln, was man sehr zeitnah noch von der Bucket List erledigen sollte.
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Zitat am Morgen

Peter Longerich, Historiker: Der Massenmord vom 30. Juni war der erste Schritt zu weit größeren Verbrechen.

Die Brutalität der „Nacht der langen Messer“ genannten Mordtage Anfang Juli 1934 war nur der Auftakt zu Schlimmerem. Hitler verfügte nun „über das Machtinstrument offener und unbeschränkter terroristischer Gewalt, seine Herrschaft war damit im Kern ein auf Terror gestütztes Regime“. Die SA wurde gestutzt, die SS übernahm die Drecksarbeit im Dritten Reich.

HAZ, this weekend
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Politik vor Ort mit Annalena Baerbock

Außenministerin Analena Baerbock mit den beiden Journalistinnen zum Interview.
Annnalena Baerbock Frage beantwortend sitzen mit Eva Quadbeck (Chefredakteurin des RedaktionsNetzwerks Deutschland) und Susanne Stichler (NDR-Moderatorin).
Annalena Baerbock Im Interbiew mit Mikro beim Beantworten einer Frage auf Stuhl sitzend mit weißem Kleid.
Annalena Baerbock im Nachverranstalrungsinterview.
Außenministerin Annalena Baetbock mit Personenschützern beim Gehen.

Ich durfte heute in der ersten Reihe beim Talk von HAZ, RND und NDR sitzen.

Ich bin über die Maßen von Annnlena Baerbock beeindruck, die auch meine Außenministerin ist!

Sie ist nahbar, wirkt sehr authentisch und hat Herz und Gefühl. Das alles sind Attitüden, die meist bei Berufspolitikern vermißt werden.

Der auf 75 Minuten ausgelegte Talk war zum Großteil von den Vorabfragen des Publikums gespeist. Vereinzelt kamen Livefragen dazu. Die Fragesteller waren vor der Veranstaltung handverlesen. Ich gehörte nicht dazu.

Ein paar eingefangene Statements von Annalena Baerbock:

– In diesem Jahr haben wir in mehr als 60 Ländern der Welt Wahlen.

– Die Welt brennt mit Krisen überall.

– Putin muss seine Trupoen zurückziehen und das Morden beenden.

– Friedensprozess gestalten: Die Schutzzone um das Ukrainische AKW – hier hat sich mit Brasilien auch ein BRICS-Staat eingebracht. Zur Lage der verschleppte Kindet hat sich der BRICS-Staat Südafrika ebenfalls engagiert. Das sind kleine Schritte in Richtung Frieden.

– UN Sicherheitsrat: China, Russland: Kommen ihrer Aufgabe für Frieden nicht nach.

Zum Abschluß bildete sich eine Traube von Zuhörern um sie. Ihre Personenschützer standen 1m vor und hinter ihr und werden sicherlich etwa angespannt gewesen sein. Durchaus längere Einzelgespräche, Gruppenfotos und Selfis mit der Außenministerin folgten. Ich beobachtete es und merkte, dass ich ohne unsportliches Eingreifen nicht zu ihr gelangen konnte. Die Personenschützer waren bereits erwähnt, so dass ich nur beobachtete. Als die Session geschlossen wurde von ihr, ging die Außenministerin direkt an mir vorbei. „Nicht schlecht!“, sagte ich deutlich vernehmbar. Sie stoppte bei mir. „Nicht schlecht, heißt in Niedersachsen: Sehr gut!“, wiederholte ich. Annalena Baerbock, meine Außenministerin, lächelte mich an und sagte, dass das bei ihr in Brandenburg auch so gehandelt wird. Dabei ist meine Außenministerin, Annalena Baerbock, Niedersächsin, aber das sei ihr verziehen. 😉
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