Heute beim iGod-Tempel@everywhere

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Da bin ich doch auffällig zufällig heute in Hamburg und nahm heute Abend die U3, die mich zum Rathaus brachte. In der Mönckebergstraße war ein geschäftsmäßiges Treiben, aus einem Saxophon erklang Laras Melodie, die in den 60iger Jahren zahlreiche Leute in die Kinos zu Dr. Schiwago gebracht hat. Kein äußerliches Anzeichen, dass Apple heute die Welt (so wie Apple sie sieht) neu erfindet. Auch letzten Freitag erkannten nur wenige, dass die Telekom auch die Welt neu erfand: Nämlich Magenta. Aber Apple ist deutlich gewichtiger als der Telcoprovider aus Deutschland, so dass ich zumindest beim Börsenschwergewicht Apple mehr als nur Grundrauschen in der Öffentlichkeit erwartet hätte. Zudem spricht ABC davon, dass die Veranstaltung historisch sei – und das schon im Vorfeld!

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Nun sitze ich im Apple Store Jungfernstieg und warte ob der Dinge…

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19:00 Uhr und das historische Event beginnt mit Bildaussetzern und einem Testscreen. Der Rest kann aber noch kommen…

Hier im ersten der zwei iGod-Tempel Hamburgs ist übrigens nicht sonderlich viel los. Keine Leinwand, Schnittchen, Prosecco. Die Apple-Angestellten beraten noch einige Kunden, keine erregte Anspannung, keine von Apple gekauften Power-Jubler, kein Fernsehn „Freies Hamburg“, nix.

Nur neben mir ein paar Apple Freaks, die wohl niemals Rosetta kannten und sicher durch den Halo-Effekt des iPhones angefixt wurden.

Doch das 6er und 6 Plus werden gezeigt und ich weiß ehrlich nicht, wie die in meine Hosentasche passen sollen. ;-(

Die 4,7 und 5,5 haben sich somit bestätigt.

Warum ich im Store nicht auf den (online) Store zugreifen darf, weiß wohl nur Apple.

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Das Problem legte sich später und das gewohnte „We’ll be back soon“ zeigte sich.

17.9. iOS 8, die Phones ab dem 19.9. natürlich auch in Deutschland.

Dass Apple jetzt die Pay World neu erfunden hat, ist sicherlich eine typische Apple PR-Ansage, jedoch glaube ich nicht, dass Apple Pay die cutting edge Innovation ist. We’ll see…

Der kleine Jungfernstieg-Laden leert sich merklich, da kurz vor 20:00 Uhr. Muss ich dem Herrn Koch außerhalb des iGod-Tempels via iDevice huldigen?

„One more thing“ – The Apple Watch…

So gehypt diese Uhren auch werden, sie müssen meist 1 – 2 Mal pro Tag an den Strom. Zumindest die, die es schon gibt.

Ja, der freundliche iGod-Tempelhüter macht mich auf den Ladenschluss kurz nach 20:00 Uhr aufmerksam und bittet mich als einen der letzten verbliebenen Jünger zu gehen. Auch mein Einwand: „Typisch deutsch!“ und ich kenne die Akkukapazität der Apple Watch noch nicht, halfen nicht. Es wurde ausgekehrt.

Natürlich habe ich den Rest dann noch miterlebt. Hamburg hat halt nette Coffee Shops und Kneipen.

Neulich auf der CeBIT

Im Vorbeigehen an einem dieser typischen IT-Stände so aufgeschnappt:

Und wissen Sie, Android-User, das ist ja allgemein bekannt, haben einen schlechteren Score, Geo-Score natürlich auch, denn wo die wohnen… Chronisch überzogene Dispos, verdienen natürlich weniger. Ist ja auch klar, wegen des Scores und so. Aber das beste, habe ich die Tage im Health Care Blog von Pfizer gelesen: Android-User haben schlechteren Sex. Hat irgendwie was mit der GUI des Handys und den überanstrengten Hirnregionen zu tun. Und leben dadurch natürlich auch nicht so lang.

Ich schaute mich im Vorbeigehen nach dem Sprecher der eben gehörten Sätze um. Ganz der Typ beschlipst, bekoffert und mit Anzug. Fällt eigentlich nicht auf im IT-Dschungel der CeBIT. Nur das Goldfon, das er liebevoll in seiner Hand hielt, verriet ihn. 😉

iPhone 5 ist scheiße

extra 3 Song Das iPhone 5 ist scheiße + Subtitles / Untertitel / Lyrics

•••• Mit Klick auf die Abspielschaltfläche wird das Video im eingebetten IFrame gestartet. Das Vorschaubild kann schon auf diesem Blog vorhanden sein, so dass erst beim Abspielen eine Verbindung mit YouTube aufgebaut wird und Daten übertragen werden. ••••

Endlich wird mal Tacheles gesungen – sehr gut! 😉

Traut sich ja sonst niemand.

Quo vadis Apple?

iPhone Parade (4th and 6th generation)

Da schlug ich doch heute die HAZ auf und schaute nach dem iPhone-Artikel. Auf der Rückseite des Hauptteils (im Vermischten) fand ich ihn dann auch. Es war aber mitnichten einer jenen „riesige Schlangen, wahnsinnige Verkäufe“ Artikel, auch wenn das ebenfalls kurz angerissen wurde. Nein, der Fokus lag mehr auf dem Thema, das viele, wahrscheinlich sehr viele Apple-Gläubige, Apple-Jünger, Switcher und jene, die einfach nur cool sein wollen, da man ja ein Apple-Produkt heute haben muss (wenn auch die allermeisten nicht einmal wissen, dass hinter den meisten Fassaden dieser iProducts ein monolithischer Mach-Kernel werkelt, der Unterbau Darwin heißt und dass das ganze ein waschechtes UNIX ist, das mitunter schon mehr als 40 Jahr auf dem Buckel hat, was man dann nicht wirklich als taufrisch bezeichnen kann), nie wirklich andenken.

Es ging vielmer um das Thema Arbeitsbedingungen bei Foxconn und den vielen anderen chinesischen Zulieferern. Klar Apple hat ein „Code of conduct“, will sagen: Nur mit Zuliefern, die Mindeststandards einhalten in Bezug auf Entlohnung, Arbeitssicherheit, Arbeitszeit, etc. ist Apple gewillt zusammenzuarbeiten. Leider sieht die Realität sehr deutliche anders aus. Wem sind die Nachrichten der Suizide bei Foxconn nicht noch im Ohr, als sich verzweifelte Arbeiter vom Dach der Fabrikhalle stürzten. Das ist tragisch und somit klebt symbolhaft an jedem iPhone chinesisches Arbeiterblut. „Deadly dust“ – tödlicher Staub. Eine Umschreibung für Gold bei Karl May.

Doch zurück zu Apple. Die Fertigungskosten sind, am Verkaufspreis eines iPhones gemessen, relativ gering. Es geht von wenigen Dollar bis ca. 25 Dollar. Ein Unternehmen, das das reichste der Welt ist, dessen Barreserven die Eurokrise mit einem Schlag mehr als nur etwas mildern könnten, sollte, was den sozialen Umgang angeht, eigentlich mehr bieten. Die Thematiken des Umgangs von Apple und dessen Firmenleitung zu Mitarbeiten, Konkurrenten und Kunden sind hinlänglich bekannte. Als Quelle dienen zahlreiche Veröffentlichungen (iGod, die offizielle Jobs Biographie oder die von Blumenthal, Inside Apple – die Liste ließe sich noch rech lange weiterführen).

Auch wenn mancher Kolumnist das nächste Große Ding von Apple sucht (etwa Alexander von Below die iCamera, andere das iCar oder das legendäre iTV), so ist ein ganz einfaches „One more thing“ für Apple zwar monetär aufwending, doch der Reputationsgewinn scheint immens.

Ein kurzer Rückblick auf die „Think different“ Kampagne:

Here‘s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.

The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They‘re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can‘t do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as the crazy ones,
We see genius.
Because the people who are crazy enough to think
they can change the world,
Are the ones who do.

Und etwas neueren Datums:

„Steve Jobs war einer der größten amerikanischen Innovatoren – mutig genug, um anders zu denken, verwegen genug, um zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, es tatsächlich zu tun.“ So steht das Barack Obama Zitat plakativ auf der Rückseite der seitenstarken Biographie von Steven Paul Jobs, die es aus dem Stand auf Platz 1 der Amazon-Buchliste geschafft hat.

Apple war und ist ein Unternehmen, das auch immer der amerikanischen Politik, in erster Linie der der Demokraten (Eine unbequeme Wahrheit), nahestand, wenn das auch nicht unbedingt öffentlich gelebt wird.

Somit wäre ein wahrlich „One big more thing“, wenn sich Apple seiner nationalen Rolle bewußt würde, seinen „Code of conduct“ wirklich leben würde und die schönen, von vielen fast als goldenes Kalb angebeteten iGadgets endlich wieder in den USA fertigen würde, zusammen mit Barack Obama ein konjunkturförderndes Signal geben würde (und diesem nebenbei zu seiner 2. und letzten Amtszeit verhelfen würde).

Wie sagte Obama noch: „Steve Jobs war einer der größten amerikanischen Innovatoren – mutig genug, um anders zu denken, verwegen genug, um zu glauben, er könne die Welt verändern, und talentiert genug, es tatsächlich zu tun.“

Da Mr. Jobs nicht mehr unter den Lebenden weilt, setzen wir anstelle seines Namens sein Baby (das, wir wissen es, noch von 2 weiteren Mitstreitern gegründet wurde) ein – und schon paßt es.

Apple würde schlagartig von vielen Amerikanern (die den Demokraten gesonnen sind) Sympathie bekommen. Und selbst die politischen Gegner hätten keine Argumente nationaler Art mehr in der Hand. Greenpeace hätte Tränen in den Augen (wenn nicht, so wollen wir nicht hoffen, abermals billige, gesundheitsgefährdende Chemikalien aus dem iPhone 5 diffundieren).

Zum Abschluß wäre Apple erwachsen geworden und hätte sich von seinem Übervater, dem iGod, gelöst. Die viel beschworene normative Kraft des Faktischen würde aus der Lifestyle Company mit schmutziger Weste, ein Idealbild eines amerikanischen Unternehmens machen, dem neue Käuferschichten nur so zufliegen würden. Und nebenbei bemerkt, würde sich Barack Obama mit einer sicherlich nicht zu verachtenden Steuererleichterung für Apple bedanken, so er die Wahlen gewonnen hätte.

Es muß nicht immer ein iGadget als „one more thing“ sein. Immaterielle Werte und Normen sind mitunter doch mehr wert als Industrieschrott, den nun einmal auch die Firma aus 1 Infinity Loop, Cupertino herstellt.

Magenta: 5er Preise

Vertrag       S                          M                     L                 XL
16 GB   349,95 €3)     199,95 €9)10)      99,95 €1           1,- €11)
32 GB   449,95 €3)    399,95 €9)10)    199,95 €1)       99,95 €11)
64 GB   549,95 €3)    399,95 €9)10)    299,95 €1)     199,95 €11)

And still waiting for order…