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Heute so gesehen
Onkel Gionni hat ein sehr, sehr guten Limocelli aus eigener Produktion. Auch seine Ferienwohnung in San Giovanni in Rom ist sehr zu empfehlen, also sehr zentral – bis Termini nur 3 Metrostationen. Eine derart herzliche, zugewandte Gastfreundschaft habe ich noch nie erlebt. Da an Montag Streik des öffentlichen Nahverkehrs war, hat Onkel Gionni uns kurzerhand zu den Vatikanischen Museen gefahren. Es war ihm auch eine Herzensangelegenheit, uns eine private, besondere Stadttor zu geben. Über die verschiedenen Stadtmauern, die 7 Hügel Roms und die Basiliken bekamen wir eine überaus lehrreiche wie unterhaltsame Stadttor, die Hop-On-Hop-Off nie im Programm haben wird. Selbstredend überraschte er uns auch mit einer Souvenierbroschüre mit Fotos von uns vor den besuchten Sehenswürdigkeiten samt Erläuterungen zu den besuchten Highlights. Etwas später hing auch eine CD-ROM mit den Fotos vor unserer Tür. Ich wiederhole mich vielleicht, aber das geht deutlich über ein Verhalten eines Vermieters in der ewigen Stadt hinaus. Mille grazie, Zio Gionni! …bin ich in den Caracalla Thermen gewesen. Am 7.7.1990 fand DAS Konzert der 3 Tenöre dort am Vorabend des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft statt, ich wurde an jenem sportlich denkwürdigen Tag 21 Jahre und genoss am Abend zuvor ein mediales Großereignis, das mehr als 1 Milliarde Menschen (1/7 des Erdballs) schauten. Es ist klar in der Reihe der Superereignisse der Unterhaltung in einer Linie mit Elvis aloha from Hawaii und Vladimir Horowitz in Moscow. Die Caracalla Thermen sind nur noch als Ruine erhalten, strahlen dennoch noch immer eine Erhabenheit aus, die – gepaart mit der Erinnerung des legendären Konzertes von 1990 (es war die erste Veranstaltung dieser Art dort in den Thermen) – eine Eleganz erzeugt, die die Zeit überdauert. Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal hat die rassistischen Schmierereien am Lokal ihrer Brüder in Hannover öffentlich gemacht. Es ist interessant, dass Menschen immer von Menschlichkeit überwältigt sind. Ich habe den Tweet nicht abgesetzt, um Solidarität zu bekommen, sondern um meiner Ohnmacht und der Ungerechtigkeit, die meinen Brüdern widerfahren ist, einen Raum zu geben. Die Solidarität hat uns zu Tränen gerührt und überwältigt. Und ich war stolz auf meine Heimat Hannover, auf die Oststadt, die List und Linden, auf Lokalpolitiker und die lokale Presse, jeden einzelnen Nachbarn und Stammkunden. Einer hat sich von einer ätzenden Seite gezeigt, aber die meisten Hannoveraner haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Eben jener HAZ Artikel.
Wohl eine der wenigen Kliniken mit einem Zugang per Boot zur Notaufnahme.
Veröffentlicht unter Foto, Medizin, Urlaub | Schreibe einen KommentarWeifei
Was für ein gutes Zeug



Nach nun etwas mehr als 33 Jahren…











iX auf Reisen #4


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Zitat des Tages

HAZ, this weekend
Düzen Tekkal (2021), Foto: Richard Pflaume • CC BY-SA 4.0

Wat‘n Eis

Letztes Eis in Peschiera del Garda.


