Nun also doch: Der erste Mac OS X Virus, siehe auch Mac-Essentials. Nun ist also auch mein guter alter Mac betroffen von dieser Plage, die man aus der Windows-Welt schon gut kennt. Ob ich mir dann wohl mal einen Virenscanner für den Mac zulegen muß? Das ist die Frage, die die Zukunft sicherlich klären wird.
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T-Mobile spinnt wohl jetzt total
50 TEUR für einen iPhone-Vertrag zu nehmen, ist gelinde gesagt, eine Frechheit. Daß Apple an den Mobilfunkverträgen mitverdient, ist die eine Seite, daß aber nun T-Mobile die monatlichen Kosten derart in die Höhe schraubt, ist eine Frechheit, das sind ja dann 1599 TEUR für 2 Jahre iPhone-Spaß in der Basic-Ausgabe. Da ist das neue Apple-Spielzeug für mich sicherlich gestorben! 🙁 Schade, schade, nehme mal an, daß Mac-Essentials bei den Tarifen richtig liegt.
Noch 10 Tage…
…dann kommt der Leopard, wie Heise heute meldet. Wird ja auch Zeit… 🙂
Newton reloaded
Gerade bei Mac Essentials gesehen. Das wäre ja mal was, wenn es einen neuen Newton auf iPhone-Technologie geben könnte. Damals hat Steve dem Newton, der gerade im Begriff war, den Break Even zu erreichen, den Garaus gemacht, da es nicht sein Baby war. Der neue Newton könnte sicherliche eine ernste Konkurrenz zu den UMPCs dieser Welt werden, denn auf ihm würde ja ein richtiges Betriebssystem laufen. 😉
iPhone-Test
Nein, nicht ich habe das iPhone getestet (würde die enorme Geldausgabe auch einen erstklassigen Ehekrach heraufbeschwören, von der nicht vorhandenen amerikanischen Sozialversicherungsnummer einmal ganz abgesehen), sondern jemand, mit dem ich öfters im Zug unterwegs bin. Er hält nicht so viel vom iPhone, das er eine zeitlang für seine Firma testen konnte. Für ihn hat das iPhone einen späten Betastatus. Besonders ärgerlich fand er das fehlende Clipboard, wenn auch „iPhone“-C sicherlich durch ein einfaches Softwareupdate nachgerüstet werden kann. Desweiteren die Themen wie kein SD Card Slot, der nicht wechselbare Akku, fehlendes Flash und Java. Als sehr gelungen bezeichnete er die Gestenbedienung und den Browser (der im Gegensatz zu den Blackberries dieser Welt diesen Namen auch verdient), Als gelungen sah er die Mobilbox an, eine Mobilboxansage kommt als Mail mit Voiceattachment, die man per Mail auch weiterversenden kann. Im Gegensatz zum Blackberry bietet Mail auch eine Ornderansicht der Mail, statt nur einer Liste. Das Display ist nach seinen Aussagen wirklich so gut, wie man allen Ortes hört, scheinbar hat Apple aus dem Nano-1G-Debakel gelernt. Die Sprachqualität ist schlecher als beim Blackberry, die Musikqualität des iPods sei gut, wenn man auf die original Apple Kopfhörer verzichtet, bei anderen wird aber ein Adapter benötigt. EDGE ist sehr langsam, seine Stärken spielt das iPhone erst mit WLAN aus. Zu den Akkulaufzeiten konnte er nicht viel sagen, ihm sind aber keine negativen Ausreißer aufgefallen. In Deuschland wird es sehr wahrscheinlich T-Mobile, auch wenn Vodafone noch sehr graben soll, er wird wohl der Provider in UK werden, zu Frankreich wußte er nichts. Genauso wie es keinen Blackberry mit Prepaid Vertrag gibt, wird es das iPhone auch mit einem solchen nicht geben. Zu den Vertragspreisen wollte oder konnte er sich nicht äußern, sie werden aber niedriger als in den USA sein, aber dennoch nicht billig sein. In Europa wird das iPhone definitiv ohne UMTS rauskommen.
Es macht schon Spass…
…den Kurs der iPhone-Aktie stündlich steigen zu sehen, wollen wir hoffen, daß er nach Mitternacht MESZ nicht einbricht, denn sonst hat Apple etwas falsch gemacht!
4, 3, 2, 1 – iPhone
Noch 4 Tage und der Rummel um das erste Apple Phone wird stärker. Hoffe nur, daß das ganze nicht so tragische Züge annimmt, wie der Mord an dem New Yorker Jugendlichen wegen seines iPods. Man sieht quasi schon die Schlagzeile: Amerikanischer business man ermordet, weil er sich weigerte, sein iPhone rauszurücken. Aber sicherlich wird das iPhone wieder ein Thema für das heue-Journal. Warten wir brav die letzten Tage noch ab und werfen als unbeteiligte Europäer am Samstag den Mac an, um zu sehen, wie es sich so macht an Tag 1 des Phone 2.0.
Mac OS X Virus/Trojaner?
Da hatte ich doch vor einigen Tagen ein Erlebnis der dritten Art: Die Lampe lief seit einigen Tagen durch, wie sie das eigentlich immer macht, dann wollte ich mit ihr arbeiten, doch es kam das:
Es fiel eine graue Gardine und ein Fehlermeldungsfenster legt sich über den Desktop. Tastatur und Maus waren gesperrt. Nur ein Kaltstart funktionierte. Ich habe anschließend nichts auffällig bemerken können. Allerdings habe ich Little Snitch erst einmal aktualisiert, der jetzt in der Version 1.2.4 seinen Dienst verrichtet. Das einzige auffällige ist, daß einige Zeit später der Rechner ab und an mal rosastichig oder mal grünstichig startet. Ein erneuter Reboot erlöst aber immer von den Farbverfälschungen. Weiß eventuell jemand Rat, was es damit auf sich hat? Die Lampe ist ein iMac G4, 1.25 GHz, 17″.

Nichts als die Wahrheit…
….findet sich wie immer bei Mac-Essentials. (Habe ich es doch schon immer gewußt!)
AppleTV
Quo vadis Apple? Im letzten Jahr als Prototyp vorgestellt, was an sich schon ein Novum bei Apple ist, und nun ausgeliefert, hätte das AppleTV das Gadget mit Suchcharakter werden können, wie es die iPods dieser Welt vorgemacht haben. Warum Apple seine Settopbox „TV“ nennt, können wohl nur die Marketingstrategen aus Cupertino beantworten. Auf der einen Seite die Softwarevorbereitungen für Timeshift-Recording, auf der anderen Seite aber nicht willens, die nötige Hardware einzubauen. Sonst ist Apple nicht zimperlich, wenn es darum geht, fremde Elemente zu den eigenen zu machen, siehe auch die Dashboard-Widgets. Warum beim AppleTV nicht die Technik, die im Moment von Elgato mit seiner erfolgreichen EyeTV-Serie angeboten wird, verbaut wurde, ist unklar. Vielleicht will sich Apple auch nur den weiteren Verkauf von verbesserter Hardware nicht gleich verbauen, denn die Video-iPods gab es auch nicht zu Anfang.
Das AppleTV mit ungefähr halber Mini-Bauhöhe ist schnell verkabelt und an den Fernseher und die Stereoanlage angeschlossen. Vielleicht das schwierigste an dieser Aktion ist es, die Plastikabdeckungen beim HDMI-Kabel zu entfernen, damit dieses auch in die Anschlüsse passt. Nach Auswahl der Sprache wird dann die WLAN- Verbindung zum Mac respektive Windows-Rechner hergestellt. Warum die Auswahl von Deutsch als Sprache als vorletzter Eintrag erscheint und man sich durch die verschiedensten Bildspracheneinträge wühlen muss, ist unverständlich. Ob Cuperino Deutschland als Markt nicht ernst nimmt? Die WLAN- Verbindung ist schnell hergestellt, vielleicht nur sollte Apple das „Layer 8“-Kapitel ausbauen, denn nicht jedem ist vielleicht bewusst, dass beim Namen des WLANs durchaus auf Groß/Kleinschreibung geachtet wird. Auch ein großes „i“ sieht gleich aus wie ein kleines „l“, was die Erkennung einer WLAN-Phrase durchaus als Herausforderung erscheine lassen könnte. Schön ist, dass das AppleTV nicht noch danach fragt, ob es denn nun WPA oder WPA2 (von WEP mal abgesehen) ist. Nur Name des WLANs und Phrase, dann ist der Connect hergestellt. Den nun auf dem Fernseher erscheinenden 5-stelligen Zahlenschlüssel muss man in iTunes eingeben, danach kann man noch beim Vorhandensein einer AppleID das AppleTV gleich registrieren. Warum erst nach einem Neustart des Macs das AppleTV in iTunes erkannt wurde, bleibt im Dunkeln der Airport-Welt hängen, auch ein Neustart von iTunes brachte in diesem Zusammenhang kein Erfolg. Als das größte Problem stelle es sich heraus, Inhalte auf das AppleTV zu bekommen. Normalerweise synchronisiert iTunes das AppleTV automatisch, dieses muss noch nicht einmal eingeschaltet sein, sondern nur im Standby stehen. In dem Benutzerhandbuch des AppleTVs gibt es einen kleinen Hinweis auf die Mac-Firewall und die Notwendigkeit bei eingeschalteter, das iTunes Streaming zu erlauben. Nach Einschalten von letzterem (über Systemeinstellungen/Sharing) klappte die Synchronisation problemlos. Es kann beim Initialbetanken des AppleTVs durchaus sinnvoll sein, dieses per LAN an den Mac oder den Windows-Rechner anzuschließen, denn dann geht es doch ein wenig flotter.
Der Betrieb des AppleTVs ist, wie von Apple gewohnt, denkbar einfach, trotzdem als Softwareversion eine 1.0 in den Einstellungen prangert. Wie bereits aus dem Netz bekannt, kann das AppleTV problemlos auch nicht HDMI-Breitbildfernseher unterstützen. Eine alter 4:3-Röhrenschirm muss lediglich ein Component-Videoeingang besitzen. Das geht natürlich, ist dann aber so ähnlich, wie Kaffee ohne Dosenmilch, er schmeckt nämlich nicht sonderlich. Versuche, das AppleTV im laufenden Betrieb durch Ziehen des Netzsteckers zu beeinflussen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Es nimmt, wie man es für ein Consumer-Produkt erwarten kann, diese Kaltstarts gnadenlos hin, lediglich die AppleTV-Intro muss man sich dann nochmals ansehen und anhören. Warum Apple wie so viele Fernsehhersteller keinen richtigen Ausschalter mehr verbaut, ist rätselhaft. Alle Welt redet vom Klimakiller CO2, dann sollten wenigstens die Verbraucherprodukte ausschaltbar sein. Eine ausschaltbare Steckdosenleiste für das AppleTV ist daher quasi Pflicht. Ein eher moralischer Aspekt ist der, dass man natürlich durch den Einsatz des Fernsehers, den man für die Bedienung des AppleTVs braucht, mehr Strom verbraucht, als würde man nur seine Stereoanlage für die Beschallung gebrauchen.
Wer sollte sich jetzt ein AppleTV kaufen? Die Gemeinde der Apple-Jünger sowie der Tekkies, die sowieso jedes Spielzeug wie UMPC, Xbox, etc. haben, werden es sicherlich haben wollen. Für den normalen Konsumenten kann es sich durchaus noch lohnen zu warten, bis Apple endlich die nötige Unterstützung für Timeshift-Recording nachrüstet (und einen Brenner), damit das AppleTV den Festplattenrecorder im Wohnzimmer ersetzen kann. Ob Apple das kann und will, auf Grund der Lizenzpolitik für Spielfilme aus dem iTunes Store, bleibt abzuwarten. Ein fahler Nachgeschmack bleibt auf jeden Fall: Für 299 € bekommt man nur eine 40 GB Platte. Jeder handelsübliche iPod hat heute schon die doppelte Kapazität. Das ist einfach zu wenig, was Apple da für das Geld bietet. Natürlich kursieren schon Umbauanleitungen, wie man eine größere Platte einbaut, auch werden findige Apple-Händler diesen Part sicherlich bald als TuneUps anbieten, aber hier wäre Apple einfach in der Pflicht.