Leipzig Klartext

Portrait von Sebastian Krumbiegel.
Sebastian Krumbiegel (2024) • Foto Steffen Prößdorf • CC BY-SA 4.0

 

Im ZDF-Magazin »Volle Kanne« wird Sebastian Krumbiegel mit einer Zuschauerbemerkung konfrontiert. Der Prinzen-Sänger überlegt nicht lange.

Krumbiegel, erfahren in der Diskussion, wandte sich direkt an die Kamera, an Mirko: »Bist du Faschist oder was? Dann bin ich natürlich gegen dich.« Antifa bedeute Antifaschismus, sagte Krumbiegel, und jeder Demokrat solle Antifaschist sein. Er sei es mit Leib und Seele. »Ich mag den Scheiß nicht, der damals war. Und ich mag den Scheiß nicht, der jetzt gerade wieder auf uns zuzurollen scheint.«

SPON
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Finale

Once Upon A Time In The West (Finale)---Ennio Morricone

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Once Upon A Time In The West (Finale)—Ennio Morricone
Ukrainische Flagge

Rossmann-Chef Raoul Roßmann über den Umgang mit der AfD

Sich mit den Positionen der AfD kritisch auseinanderzusetzen, ist völlig legitim. Aber ich möchte Herrn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen müssen.
[…]
Wer sich nicht klar positioniert, nimmt andere Positionen stillschweigend hin. In Zeiten, in denen Machtübernahmen von extremen Kräften drohen, ist das eine stille Zustimmung. Deshalb äußern wir uns. Ich fühle mich damit auch nicht allein, da ich viele Unternehmer kenne, die sich sehr klar gegen die AfD positionieren. Das gilt auch für andere Verbände.
[…]
Ich erlebe nicht, dass es eine oft beschriebene Entfremdung in der Gesellschaft gibt.

HAZ, tomorrow
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„In mir brennt noch Licht“

Portrait von Olaf Schubert mit markanten buntem Rautenpullunder in gelb auf der Bühne mit Mikro und Notenständer.
Olaf Schubert (2021) • Stefan Brending (2eight) • CC BY-SA 3.0 de

 

Olaf Schubert hat in der ausverkauften Swiss Life Hall (seiner Ansicht nach ein „aufwendiger Name für eine Sportbaracke“) mit seinem aktuellen Programm „Jetzt oder now!“ schon nach acht Minuten die rund 5000 Zuschauer mehrfach nicht nur zum Schmunzeln, sondern zum Grölen gebracht. Dabei kommt sein Humor nicht unbedingt aus der Schenkelklopferecke.
[…]
Wortfindungsstörungen münden dabei in aberwitzige Neuschöpfungen. So wird aus Geschlechterdiversität bei Schubert „Genitalienflexibilität“. Über seine mäandernde Wortakrobatik sagt er selbst: „Ich kann nur vermuten, was ich meine.“

HAZ, today
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Lieder für Bebe

Michael Weston King, Songwriter: Wenn wir nicht vergeben, schüren wir Hass, und das führt dazu, dass weitere Leben zerstört werden. Insbesondere unser eigenes.

Wie bewältigt man das Schlimmste, was einem im Leben widerfahren kann? Der Musiker Michael Weston King verlor seine sechsjährige Enkelin Bebe bei einem Attentat. Eigentlich will er nur noch seine Lieder davon erzählen lassen, mit uns hat er dennoch gesprochen.

HAZ am Sonntag

Beim Taylor-Swift-Tanzkurs 2024 kam auch seine Enkeltochter Bebe ums Leben. Michael Weston King hat nun ein sehr persönliches, bewegendes Album rausgebracht, auf dem auch Bebe, die Tat und die Folgen für die Familie von Bebe wie auch die anderen Familien vorkommen. Es ist aber noch mehr. In „Die of Shame“ (Stirb vor Scham) thematisiert King, wie die Boulevardmedien über die Hinterbliebenen regelrecht hergefallen seien.

"Nothing Can Hurt Me Anymore' - Michael Weston King

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‚Nothing Can Hurt Me Anymore‘ – Michael Weston King
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„Es war so unglaublich still“

Der Reaktorunfall in Tschernobyl vor 40 Jahren machte Anatolii Gubariev zum Liquidator: Er erinnert sich daran, wie er unter hoher Strahlung die Schäden beseitigte. Heute kämpft er gegen Krebs und mahnt, die Katastrophe nicht zu vergessen.

Tschernobyl hat mein Leben in ein Davor und ein Danach geteilt. Ich habe Schreckliches erlebt, aber ich entschied, mich vor allem der Hilfe für meine Kameraden, deren Angehörige und andere Betroffene zu verschreiben. Zumal viele meiner Kameraden nicht die Anerkennung und Wertschätzung bekommen haben, die sie verdient hätten. Mir ist es aber auch unglaublich wichtig, öffentlich über meine Erlebnisse zu berichten. Denn wir dürfen Tschernobyl nicht vergessen. Sobald wir es vergessen, kann sich eine solche Katastrophe wiederholen.

HAZ, this weekend
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DNA des Ostens

Von Westberlin auf das Brandenburger Tor mit Berliner Msuer davor schauend 1986y
Palast der Republik in Ostberlin 1986.
Bildrechte der Fotos bei Friedhelm Poschadel, Fotos Farbanpassungen, Bildausschnitte

DNA des Ostens und speziell der fünfteilige Podcast wurde mir von Sonia empfohlen – zurecht. Eine sehr detaillierte Auseinandersetzung, in der viele Facetten von Ost und West beleuchtet werden, eine Rekonstruktion des Entstehens unf eine Deutung. Es werden keine einfachen Antworten auf ein komplexes Themenfeld gegeben, sondern Gedankenanstöße, Einordnungen und es wird Mut gemacht.

Die DNA des Ostens[1] ist ein crossmedialesDokumentarprojekt, das sich mit den besonderen Prägungen und Erfahrungshorizonten ostdeutscher Generationen befasst. Ursprünglich vom Mitteldeutschen Rundfunk entwickelt, wurde das Projekt in den Jahren 2024/25 in enger Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erweitert und am 11. September 2025 in Leipzig unter dem Titel „Identitäten ohne Mauern. Auf der Suche nach der DNA des Ostens“ veröffentlicht.[2] Ziel des Projekts ist es, individuelle und kollektive Prägungen in Ostdeutschland nachzuvollziehen und dabei sowohl Unterschiede als auch verbindende Erfahrungen sichtbar zu machen.

Wikipedia
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Tschernobyl: 40 Jahre her

Schwarz-Weißfotos des havarierten AKW in Tschernobyl 1986.
Reaktor Nr. 4, einige Monate nach der Explosion im AKW Tschernobyl, damalige UdSSR, heutige Ukraine • IAEA ImagebankCC BY-SA 2.0

 

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 um 01:23 Uhr Ortszeit (entspricht 23:23 Uhr MESZ am Vortag) im Reaktor Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der 1970 gegründeten ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall(INES 7) eingeordnet. Es ist der folgenschwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie

Wikipedia.de
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