Heute haben wir Maria gesehen. Die La Divina, sie wirkte authentisch, zuweilen ungeschminkt. Es waren die letzten 7 Tage ihre Lebens. Manche Musikzitat (die Opernarien mit Rückblenden auf zum Teil Originalaufnahmen) erzeugten Gänsehaut. Maria Callas (1958) • CBS Television • Public domain
Sie wird zur Stil-Ikone, vergöttert und zugleich gehasst. Ihren absoluten Perfektionismus ringt sie sich nicht nur selber ab, sondern verlangt diesen auch von ihren Kolleginnen und Kollegen. Sie gilt als schwierig, launenhaft und unkollegial.
Kaum eine andere weibliche Opernstimme als die der Maria Callas zieht die Menschen, immer noch, viele Jahre nach ihrem Tod, in den Bann. Die einen vergöttern sie als La Divina, die anderen hassen sie. Dazwischen geht fast nichts bei dieser Frau, die mal als Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou am 2. Dezember 1923 in New York geboren wurde.
Maria Callas sings "Casta Diva" (Bellini: Norma, Act 1)
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Casta Diva – Maria Callas in Paris 1958 – (Bellini: Norma)
Die AfD will dem Klimawandel freien Lauf lassen – das würde auch in Deutschland immer häufiger zu extremen Wetterereignissen und Folgeschäden führen.>
Die AfD bezweifelt, dass der Klimawandel menschengemacht ist, und stützt sich dafür auf Pseudo-Experten. Politik für den Klimaschutz lehnt sie ab und will unter anderem aus dem Pariser Klimaabkommen austreten (darin verpflichteten sich fast alle Staaten, den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 °C, auf jeden Fall aber auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen – dafür muss der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 reduziert werden). Die AfD sieht daher auch keine Notwendigkeit, die Nutzung fossiler Energien zu beschränken. Sie will die Laufzeiten von Kohlekraftwerken verlängern, Kraftwerke wieder in Betrieb nehmen und ausbauen. Sie will auch wieder Kernkraft einsetzen und neue Kernkraftwerke bauen, und bis dahin auf Kohle, Erdgas (bevorzugt über die Nord Stream – Pipelines aus Russland) und Erdöl setzen.
Das ist fatal, denn es besteht ein breiter wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist – hauptsächlich durch die Emission von Treibhausgasen, vor allem bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung. Und auch wenn es in der Erdgeschichte schon immer über Jahrtausende entwickelte Klimaveränderungen gab, so geht es jetzt doch deutlich schneller: Laut dem Weltklimarat (IPCC) ist die weltweite Temperatur seit 1970 schneller angestiegen als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der mindestens letzten 2.000 Jahre.
Laut dem Weltklimarat erfordert die Begrenzung der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung netto Null CO2-Emissionen (es muss also die gleiche Menge aus der Atmosphäre entfernt werden, wie ausgestoßen wird). Die Senkung muss demnach schnell und tiefgreifend erfolgen, da sich das Zeitfenster für den Erhalt einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft rapide schließt; mit jeder noch so kleinen Zunahme der globalen Erwärmung steigen die Risiken und die projizierten negativen Folgen an. Bereits jetzt wirkt sich der Klimawandel auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus.
Deutschland hat eine besondere Verantwortung, denn es gehört zu den zehn Ländern, die über zwei Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verursachen (auch der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß ist im weltweiten Vergleich hoch). Und auch in Deutschland ist der Klimawandel spürbar angekommen: Die Temperatur ist bereits angestiegen – dadurch gab es messbar häufigere und intensivere Hitzewellen und Dürren.
Ein weiterer Anstieg der Temperatur in Deutschland ist zu erwarten. Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken für extreme Wetterereignisse künftig stark ansteigen. Laut Experten würden in 25 Jahren Tage mit Temperaturen um die 40 °C dann regelmäßig auftreten, die Zahl der tropischen Nächte mit mehr als 20 °C zunehmen. Frost in Winternächten würde es hingegen seltener geben. Im Winter würde es mehr, im Sommer weniger regnen. Weil es im Sommer neben länger werdenden Trockenperioden jedoch auch mehr Starkregen geben würde, ausgetrocknete Böden dieses Wasser aber nicht aufnehmen und speichern können, könnte es zu mehr Sturzfluten und Überschwemmungen kommen. Die zunehmende Häufigkeit und Dauer von Hitzewellen würde mehr Opfer fordern, und der Landwirtschaft drohen Ernteausfälle (neben vielen weiteren möglichen negativen Folgen).
Außerdem hält an dem Ziel eines Nato-Beitritts seines Landes fest. Er werde diesen Aspekt nicht vom Verhandlungstisch nehmen, sagte er. Das Problem sei aber, dass Russlands Präsident Wladimir Putin derzeit snscheinend das einflussreichste Mitglied der Nato sei. »Seine Launen haben die Macht, Nato-Entscheidungen zu blockieren.«
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