Zitat der Nacht

Robert Habeck versucht, durch einen anderen Stil ein Gegengewicht zu finden. Hat das Aussicht auf Erfolg?

Was Habeck versucht, ist authentisch. Er bietet etwas an, mit dem er sich selbst wohlfühlt. Doch der kurze Winterwahlkampf erschwert diesen Versuch. Im Übrigen wird man für Fehlerkultur – so wichtig sie ist und auch anderen gut zu Gesicht stünde – allein nicht gewählt. Die Kunst ist, eine Mischung zu finden zwischen selbstkritischer Rückschau und dem Ausblick auf das, was kommen soll.

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Zitat zur Nacht

Graf Lambsdorff solle seine Aufrufe an den Westen und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj richten, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf ihrem Telegramkanal. „Die direkte Verantwortung für den Tod der Menschen liegt beim kollektiven Westen, der mit Waffenlieferungen die Fortsetzung des Blutvergießens stimuliert.“
[…]
Russlands Präsident Wladimir Putin hat vor knapp drei Jahren die Invasion der Ukraine mit einem massiven Raketenangriff auf das Nachbarland begonnen. Seither wurden Hunderte Städte und Gemeinden in der Ukraine zerstört. Schätzungen zufolge wurden Zehntausende Menschen, darunter auch viele Zivilisten, getötet.

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La Bohéme

La Boheme-Plakat Plakat aus dem Jahr der Premiere 1896.
Adolfo Hohenstein • Public domain

Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern.[1] Es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt vielen als sein Meisterwerk.[2][3]

La Bohéme ist eine sehr ehrliche, pathetische und herzliche Oper. Es sind keine Könige, Königinnen oder andere Adelige in ihrem Zwiespalt von Liebe – Missgunst – Tod. Nein, es sind Menschen aus dem vollen Leben, nicht reich, immer – wenn es hoch kommt – gerade das Nötigste. Dafür aber eine echte Herzlichkeit.

„im Winter, das ist zum Sterben! Einsam“
doch
„im Frühling, da ist die Sonne unser Genosse!“

„Mimì … Mimì“

La Bohéme
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Zitat zur Nacht

Martin Hartmann, Professor für Philosophie an der Universität Luzern: Alle wollen Vertrauen - aber niemand will vertrauen.

„Wo es um Macht geht, ist es gut, nicht naiv zu vertrauen“, sagt Martin Hartmann. Es könnte auch so wirken, als würden sie ihr Vertrauen nun eben anderen Gruppen schenken, anderen Parteien, Populisten und Heilsversprechern. Tatsächlich ist es ja schon auffällig, dass zum Beispiel in den USA so viele Menschen einem künftigen Präsidenten zu vertrauen scheinen, der mit seinen Ausfällen und seiner eher punktuellen Liebe zur Wahrheit als Person so ganz und gar nicht vertrauenswürdig erscheint.

HAZ, rhis weekend
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