„Ja, die Börse. Sie hat in drei Wochen fünf Billionen Dollar verloren.“ Aber es gebe ja Hoffnung: „Heute hat Grönland angeboten, uns zu kaufen.“
Bill Maher („Real Time“, HBO), HAZ am Sonntag

„Ja, die Börse. Sie hat in drei Wochen fünf Billionen Dollar verloren.“ Aber es gebe ja Hoffnung: „Heute hat Grönland angeboten, uns zu kaufen.“
Bill Maher („Real Time“, HBO), HAZ am Sonntag

MAGA sind nicht die USA“, notierte dieser Tage Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln, und postete einen Link, der auf Stephen Colbert verweist, den Moderator der „Late Show“ im Fernsehsender CBS, einen Mann mit Millionenpublikum.
Colbert gehört zu jenen, die die MAGA-Bewegung („Make America Great Again“) als alles andere denn als großartig empfinden. Die Riege, die Donald Trump um sich versammelt habe, versage jämmerlich, lautet Colberts Botschaft – auch und gerade dann, wenn man sie an ihren eigenen Ansprüchen messe. Zuletzt machte sich Colbert über die Chat-Affäre um versehentlich preisgegebene Daten bevorstehender amerikanischer Luftangriffe im Jemen lustig – in brillanter Weise, wie viele Zuschauer und Zuschauerinnen innerhalb und außerhalb der USA fanden.
HAZ am Sonntag

»Wenn man hier Autos verkaufen will, braucht man Modelle, die die Kunden auch wollen«, sagt Dudenhöffer. Das gelinge den US-Herstellern bisher aber nicht. Daran, so Dudenhöffer, könnten auch Zölle nichts ändern.
»Das sind keine normalen Zeiten in unserer Nation«, sagte Booker während seiner Ausführungen. »Und sie sollten nicht als solche gehandhabt werden.« Innerhalb von nur 71 Tagen habe US-Präsident Donald Trump der Sicherheit der Amerikaner schweren Schaden zugefügt; außerdem der finanziellen Stabilität und den Grundfesten der US-Demokratie. »Es geht nicht um links oder rechts«, sagte Booker. »Es geht um richtig oder falsch.«
Nur wer sich verändert, bleibt sich treu.

»Es ist noch eine Demokratie, aber eine Borderline-Demokratie, also eine Demokratie im Übergang zu einer Oligarchie«
[…]
Die USA seien bei aller berechtigten Kritik immer der Kern des Westens gewesen, »die Garantiemacht der demokratischen Idee«, die älteste Demokratie. Nun sei das Land keine vollwertige Demokratie mehr.
Joschka Fischer bei SPON

Recherchen des Bayerischen Rundfunks hatten bereits im vergangenen Jahr ergeben, dass die Abgeordneten der AfD-Fraktion mehr als hundert Personen beschäftigt haben sollen, die Bezüge zu Organisationen haben, die von Verfassungsschutzämtern als rechtsextrem eingestuft werden. Dem BR lagen dazu mehrere interne Namenslisten aus dem Bundestag vor.
[…]
Unter den Abgeordneten im Bundestag stammen insgesamt 29 aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft werden. Und von den Abgeordneten, die neu in den Bundestag ziehen werden, sind zahlreiche bereits ins Visier des Staatsschutzes gekommen, weil sie in ihrer Vergangenheit Verbindungen in rechtsextreme Kreise pflegten
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Der neue Präsident Donald Trump hat das ganze Land in wahnwitzigem Tempo so dramatisch umgewälzt wie keiner seiner Vorgänger. Er hat Zehntausende Staatsbedienstete gefeuert, ganze Ministerien geschlossen, den Kongress entmachtet, die Diversität statt der Diskriminierung von Minderheiten zum ideologischen Hauptfeind erklärt, internationale Gewässer umbenannt, Migranten ohne Gerichtsbeschluss abgeschoben, zugesagte Zahlungen gestoppt, die Wissenschaft eingeschüchtert und Richter bedroht.
[…]
„Die Oligarchen wollen gar nicht regieren“, warnt der renommierte US-Histori-ker Timothy Snyder: „Sie wollen sich möglichst viel unter den Nagel reiBen und den Rest wirkungslos machen. Ihr Ziel ist die Zerstörung.“
HAZ, tomorrow


Der Studienleiter und Suchtexperte Rainer Thomasius betonte in einer Stellungnahme die negativen Folgen einer durch Phubbing gestörten Kommunikation für die psychische Gesundheit: „Es gibt hier eine sichtbare Verbindung zu psychischen Belastungen wie Depressivität“, so Thomasius. „Wir erleben im klinischen Alltag, dass die digitale Welt zunehmend auch als störend empfunden wird“, sagt der Ärztliche Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
HAZ, tomorrow


Russland hat die Ukraine noch nicht angegriffen, aber Truppen in der Nähe der Grenze zusammengezogen. Baerbock verweigert beim Mittagessen den angebotenen Wodka. In der Pressekonferenz spricht sie dann kühl von „fundamentalen Meinungsverschiedenheiten“. Der erfahrene, als strategisch klug geltende Lawrow konnte nicht punkten.
[…]
Manche Aussage gerät so zugespitzt, dass der Trubel darüber die inhaltliche Debatte überlagert. In einem Interview mit dem US-Fernsehen bezeichnet sie Chinas Präsident Xi Jinping als „Diktator“ – die chinesische Staatsführung reagiert empört. Nicht falsch, kritisieren politische Gegner, aber einfach undiplomatisch.
[…]
Und wo Scholz zögerlich bleibt, fordert Baerbock immer wieder Waffenlieferungen an die Ukraine. Sie ist eine der ersten Ministerinnen, die nach dem Angriff nach Kiew reist.
HAZ, tomorrow
Wer einmal die Chance hatte mit Analena Baerbock persönlich gesprochen zu haben, wird merken, dass da etwas an Mehr ist, was eine Talkrunde – live vor Ort aus der Konserve – nicht vermitteln kann. Ich nenne es eine nahbare Authentizität, die ich so noch nie erlebte.
