Aufkleber draußen in ostdeutscher Stadt in Brandenburg. Schriftzug: Remigration. Stürzt Frauen“ Auf dem Foto eine blonde langhaarige Frau im Linienbus sitzend. Rechts unten ikonische Pickelhaube mit wohl Wilhelmhackel-Schriftzug. Erzähle mir etwas zu diesem rassistischen Aufkleber, Sinn, Hersteller, politische Gesinnung..
Der Aufkleber mit dem Schriftzug „Remigration. Stürzt Frauen“ ist ein Beispiel für rassistische und fremdenfeindliche Propaganda, die in bestimmten Teilen Deutschlands, insbesondere in Ostdeutschland, verbreitet wird. Der Begriff „Remigration“ bezieht sich auf die Rückführung von Migranten in ihre Herkunftsländer und wird oft von rechtsextremen Gruppen verwendet, um eine anti-migrantische Agenda zu fördern.
Bedeutung und politische Gesinnung
Rassistische Konnotation Der Aufkleber spielt auf eine vermeintliche Bedrohung durch Migranten an, insbesondere in Bezug auf Frauen. Die Verwendung des Begriffs „Stürzt“ impliziert eine aggressive Haltung und eine Aufforderung zur Gewalt oder zum Widerstand gegen Migranten. Solche Botschaften sind Teil einer größeren Strategie, die darauf abzielt, Ängste in der Bevölkerung zu schüren und eine anti-migrantische Stimmung zu fördern.
Hersteller und Verbreitung Die genaue Herkunft des Aufklebers ist oft schwer zu bestimmen, da viele rechtsextreme Gruppen und Einzelpersonen solche Materialien anonym oder über Online-Plattformen vertreiben. In Deutschland sind Organisationen wie die **Identitäre Bewegung** oder andere rechtsextreme Gruppierungen bekannt dafür, solche Aufkleber zu produzieren und zu verbreiten.
Symbolik und Ikonographie
Pickelhaube und Wilhelmhackel Die ikonische **Pickelhaube**, die auf dem Aufkleber abgebildet ist, ist ein historisches Symbol des deutschen Militärs, das oft mit dem Kaiserreich assoziiert wird. Die Verbindung zu einem „Wilhelmhackel“ könnte auf eine nostalgische Rückkehr zu nationalistischen und militaristischen Idealen hinweisen, die in der heutigen rechtsextremen Rhetorik häufig vorkommen.
Gesellschaftliche Auswirkungen Solche Aufkleber und die damit verbundenen Botschaften können zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft führen und das Klima der Angst und Intoleranz verstärken. Sie sind Teil eines größeren Phänomens, das in vielen europäischen Ländern zu beobachten ist, wo rechtsextreme Ideologien an Popularität gewinnen.
Insgesamt ist der Aufkleber ein Beispiel für die Art von Propaganda, die in bestimmten Kreisen verbreitet wird, um Vorurteile zu schüren und eine aggressive Haltung gegenüber Migranten zu fördern.
Zu beachten:
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Die Wannseekonferenz 1942 zur „Endlösung der Judenfrage“ – also der fabrikmäßigen Tötung von Millionen Menschen – fand ja im benachbarten Berlin statt und Potsdam liegt Berlin zu Füßen.
Der obige Aufkleber fand sich an einem klerikalem Gebäude. Wenn auch etwas „angefressen“, so ist seine rassistische Ideologie deutlich zu sehen.
Die Stadt Calau hat in der Stadt einige kleine Metallfiguren und meist anbei eine Beschreibung, die oft einen Kalauer beinhaletet. Der Ort gilt auch als Urstätte der zu Unrecht als „Flachwitze“ bezeichneten Kalauer.
Erzähle mir etwas zum Plakat des Mitteldeutschen Jugendtag von 1924 mit Frauenoberkörper mit erhobener Hand. Einordnung in die Weimarer Zeit, politische Ausrichtung der Jugend und das noch heute anzutreffende ikonische Plakat.
Plakat des Mitteldeutschen Jugendtags 1924 („Nie wieder Krieg!“)
Das Plakat zum Mitteldeutschen Jugendtag 1924 mit dem bekannten Motiv eines Frauen- bzw. jugendlichen Oberkörpers mit erhobener Schwurhand wurde von der Künstlerin Käthe Kollwitz entworfen. Es entstand als Auftragsarbeit für die „Sozialistische Arbeiterjugend“ (SAJ) anlässlich einer großen Friedenskundgebung in Leipzig vom 2. bis 4. August 1924, organisiert zum 10. Jahrestag des Kriegsausbruchs des Ersten Weltkriegs[1][2][3].
Das Bildmotiv zeigt eine kämpferisch wirkende Person (u.a. als Frau gelesen, tatsächlich aber eine androgyne, jugendliche Gestalt), die mit einer leidenschaftlichen Geste ihre rechte Hand zum Schwur erhebt. Die linke Hand liegt auf dem Herzen, der Mund ist aufgerissen zum Schrei „Nie wieder Krieg!“. Besonders prägnant: Der Arm nimmt das gesamte Bild ein und überschneidet das von Kollwitz kräftig unterstrichene Wort „Krieg“ – ein graphisches Ausrufezeichen. Mit diesem Motiv verleiht Kollwitz dem emotionalen Appell große Unmittelbarkeit und ruft den*die Betrachter*in zur Identifikation auf[1][4][5].
Einordnung in die Weimarer Zeit (Kontext 1924)
Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg waren in Deutschland von politischer Unsicherheit, wirtschaftlicher Krise und gesellschaftlicher Spaltung geprägt. 1924 gilt als Beginn einer relativ stabileren Phase der Weimarer Republik, doch die Erinnerungen an den Krieg und die sozialen Folgen blieben hochaktuell. Mit dem Slogan „Nie wieder Krieg!“ artikulierte sich ein breiter pazifistischer Konsens, besonders unter der Jugend, den Gewerkschaften und linken Organisationen[6][1].
Friedensbewegungen, wie sie 1924 zum Jugendtag aufriefen, waren eine starke Kraft der Zeit: Sie reagierten auf Kriegserfahrungen und die als ungerecht empfundenen politischen und wirtschaftlichen Nachkriegsbedingungen. Die jugendlichen Trägerinnen und Träger lehnten Militarismus und nationalistisches Denken ab und forderten offen Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Verständigung. Die von der SPD und der Sozialistischen Arbeiterjugend unterstützte Veranstaltung positionierte sich damit klar gegen die erstarkenden nationalistischen und antidemokratischen Bewegungen der Rechten[3][7].
Politische Ausrichtung der Jugend
Die „Sozialistische Arbeiterjugend“ (SAJ) verstand sich als Teil der Arbeiterbewegung, vertrat demokratische, pazifistische und sozialistische Ideale. Der Aufruf „Nie wieder Krieg!“ richtete sich gegen jede Form von Militarismus und stand für den Willen, künftige Konflikte friedlich zu lösen[2][7]. Die politische Jugend der Weimarer Republik war jedoch nicht homogen: Neben sozialistischen und bündischen Strömungen gab es auch rechtsradikale und antisemitische Jugendbünde, die später zur Hitlerjugend wechselten – das Kollwitz-Plakat steht explizit für die demokratische, pazifistische Jugend[8][3][7].
Ikonisches Nachleben des Plakats
Das Kollwitz-Plakat wurde und wird bis heute als eines der bekanntesten deutschen Antikriegsplakate rezipiert. Es wurde zum Sinnbild der Friedensbewegung der 1920er Jahre, war aber auch in den 1970er und 1980er Jahren (z.B. auf den Ostermärschen) wieder zentral präsent und ist ein Bestandteil des deutschen Bildgedächtnisses für Friedenswiderstand geblieben[6][1][2].
Die Kraft des Plakats liegt dabei sowohl in seiner künstlerischen Expression als auch in seiner politischen Aussage – das Bild der straffen Schwurhand und des ausrufenden Gesichts ist über viele Generationen zum Symbol für den Widerstand gegen den Krieg geworden.
Fazit: Das 1924 von Käthe Kollwitz entworfene Plakat für den Mitteldeutschen Jugendtag steht als künstlerisch und politisch eindrucksvolles Zeugnis für die pazifistische und demokratische Jugendbewegung der Weimarer Republik. Es ist ein bis heute wirkungsmächtiges Bildsymbol für den Aufruf „Nie wieder Krieg!“ und für den Wunsch nach Frieden[6][1][2][5][3][7].
Quellen [1] Plakat »Nie wieder Krieg«, 1924 https://www.kollwitz.de/plakat-nie-wieder-krieg [2] Käthe Kollwitz – Evangelische Kirchengemeinde Baiertal-Dielheim https://evkibaiertal.de/frauenfenster/kaethe-kollwitz/ [3] Kunst und Kultur – Käthe Kollwitz: Nie wieder Krieg https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/kunst-und-kultur/kaethe-kollwitz-nie-wieder-krieg [4] Plakat „Nie wieder Krieg“ im Kölner Käthe Kollwitz Museum https://www.koeln-lotse.de/2022/03/12/plakat-nie-wieder-krieg-im-koelner-kaethe-kollwitz-museum/ [5] Objekt – Käthe Kollwitz,“Nie wieder Krieg!“, 1924 https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/kaethe-kollwitznie-wieder-krieg-1924 [6] „Nie wieder Krieg!“, „Nie wieder Auschwitz!“ – doing | public | history https://doingph.hypotheses.org/1169 [7] Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ), 1922-1933 https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Sozialistische_Arbeiterjugend_(SAJ),_1922-1933 [8] Weimarer Republik – Alltagsleben – Bündische Jugend https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/alltagsleben/buendische-jugend [9] Politisches Plakat :: Stiftung Schloß Friedenstein Gotha https://thue.museum-digital.de/object/1666 [10] Jungnationaler Bund https://de.wikipedia.org/wiki/Jungnationaler_Bund [11] Gefährdete Stabilität 1924-1929 | Weimarer Republik https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/weimarer-republik-346/332895/gefaehrdete-stabilitaet-1924-1929/ [12] Antikriegsplakat zum Mitteldeutschen Jugendtag 1924 https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/7K32JBPHPOKXQ6BXMQJJYBWT5N6GXDM2 [13] Schilljugend, 1924-1933 https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schilljugend,_1924-1933 [14] Nie wieder Krieg! https://www.staatsgalerie.de/de/sammlung-digital/nie-wieder-krieg [15] LeMO Zeitstrahl – Weimarer Republik – Innenpolitik https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik [16] Zwischen Festigung und Gefährdung 1924-1929 https://www.bpb.de/themen/erster-weltkrieg-weimar/weimarer-republik/275840/zwischen-festigung-und-gefaehrdung-1924-1929/ [17] Weimarer Republik https://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik [18] Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 – 1933 https://library.fes.de/pdf-files/historiker/08736.pdf [19] 978-3-322-93507-6.pdf https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/978-3-322-93507-6.pdf
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
Hier wurde Perplexity genutzt
Auch das gibt es in Calau. Ein DSLAM oder Stromkasten mit eindeutiger Aussage, die sehr aktuell ist.
»Gezielt schüren Akteure fremdenfeindliche Ängste in der deutschen Bevölkerung«
Als einer von vier Landesverbänden gilt die AfD Brandenburg als gesichert rechtsextrem. Die Einstufung hatte Innenministerin und Verfassungsschutzchef den Posten gekostet. Jetzt liegt die Begründung vor.
Doch es gebe eine rote Linie, die nicht überschritten werden dürfe: „den Rahmen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, so der Bericht. „Verlässt eine Partei jedoch dann, wenn sie den Parlamentarismus und die politischen Verhältnisse verächtlich macht, ohne aufzuzeigen, auf welchem Weg sie sonst dem Grundsatz der Volkssouveränität Rechnung tragen und die Offenheit des politischen Willensbildungsprozesses gewährleisten will“. Mit der Vorstellung eines homogenen Volkswillens, wie ihn die AfD postuliert, ist dieser Grundsatz der Volkssouveränität nicht vereinbar
»Eine funktionierende Demokratie organisiert einen wichtigen Teil des alltäglichen Lebens von uns allen«, sagte Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemaliger SPD-Chef, dem SPIEGEL. »Wenn aber regelmäßig die Schule ausfällt, die Kita zu hat, das Internet lahmt, der Bus nicht kommt und man zur nächsten Ärztin ewig fahren muss, dann bekommen die Menschen das Gefühl: Man lässt uns im Stich.« Wie die Autoren der Studie rät auch Schulz, die öffentliche Infrastruktur auszubauen: »Die öffentliche Versorgung kaputtzusparen, ist Gift für unsere Demokratie.«
Gefährliche Nachwuchs-Nazis Teilweise minderjährige Rechtsextreme eifern in Aussehen und Taten ihren hasserfüllten Vorgängern aus den Baseballschlägerjahren nach. Nun streiten sich die Gruppen erstmals untereinander. Was ist da los?
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