

Archiv der Kategorie: Rassismus
Denkort Deportationen am Würzburger Hauptbahnhof












Auf DenkOrt Deportationen befindet sich die Stationen-Webapp zum Depottatinsweg. Es sind fünf Statiinen. Abfahrt und Ziel war nicht der Würzburger Hauptbahnhof, sondern der Güterbahnhof an der Aumühle. Der an dieser Stelle ursprünglich geplante „DenkOrt Aumühle“ ist hingegen als „DenkOrt Deportationen“ am Hauptbahnhof entstanden.
Von 2.069 jüdischen Männern, Frauen und Kindern, die aus Würzburg und Unterfranken deportiert wurden, überlebten nur 63 den Massenmord.

Gedenkschrift für die Oper des rassistischen Anschlags in Hanau 2020



Gedenkschrift an einem offenen Treppenhaus einer Brücke in Würzburg zum Gedenken der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau 2020.
Beim Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Deutsche Tobias Rathjen (R.) an zwei Tatorten neun Hanauer Bürger mit Migrationsgeschichte, danach seine Mutter und sich selbst. Er verletzte sechs weitere Personen, einige davon schwer. Einer der Schwerverletzten starb im Januar 2026 an den Folgen.
Obiger Wikipedia-Artikel

Peter Balazs über Orban, den russischen EU-Agenten

„Orban ist ein Meister des Populismus“
Vor der Schicksalswahl betont der frühere ungarische Außenminister Peter Balazs, wie groß der Einfluss Moskaus auf sein Heimatland ist. Er erklärt, warum viele Menschen Viktor Orban trotzdem folgen und ob das für einen weiteren Sieg reicht.
HAZ am Sonntag

Again: No Kings

Bild mit artsmart.ai erstellt.
»No Kings«-Proteste in den USA
Millionen Amerikaner demonstrieren gegen Trump
Die Wut wächst, auch abseits der Küsten: Der bislang größte »No Kings«-Protesttag hat in allen 50 US-Bundesstaaten gegen Donald Trump mobilisiert. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Rocktstar Bruce Springsteen.
In allen 50 Bundesstaaten protestierten am Samstag nach Aussage der Organisatoren insgesamt mindestens acht Millionen Menschen bei mehr als 3300 Demonstrationen, von großen Städten bis zu kleinen Ortschaften.
Hier [Saint Paul, Minnesota] spielte Rockstar und Trump-Kritiker Bruce Springsteen vor Zehntausenden Demonstranten seinen Protestsong »Streets of Minneapolis«, den er für Pretti und Good geschrieben hatte

Plakat No Kings since 1776 („Keine Könige seit 1776“)mit der US-Flagge an einem Laternenmast (Portland (Oregon), Juni 2025) (Bildausschnitt) • Another Believer • CC BY-SA 4.0
•••• Mit Klick auf die Abspielschaltfläche wird das Video im eingebetten IFrame gestartet. Das Vorschaubild kann schon auf diesem Blog vorhanden sein, so dass erst beim Abspielen eine Verbindung mit YouTube aufgebaut wird und Daten übertragen werden. ••••
Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis (Official Lyric Video)


Zitat am Morgen


Es geht nicht mehr“: Heftige Kritik an Linken nach „Antizionismus“-Beschluss
Niedersachsens Antisemitismus-Beauftragter Gerhard Wegner fordert die Partei zur Kurskorrektur auf – auch aus den eigenen Reihen muss sich der Landesverband einiges anhören
Wegner rief die Partei dazu auf, die Position zum Staat Israel auf dem anstehenden Bundesparteitag zu klären. „Man kann nur hoffen, dass sich die vernünftigen Kräfte innerhalb der Linken durchsetzen.“ Entsprechende Positionen vertrete nicht einmal die AfD, so Wegner weiter. Der Parteitagsbeschluss sorgt seit dem Wochenende für heftige Diskussionen außerhalb und innerhalb der Linken.
[…]
Auf den Beschluss reagierte auch der Linken-Politiker Bodo Ramelow scharf. Wer den Kampf gegen den Zionismus zum Zentrum von Parteitagen mache und die innerparteiliche Debatte gegen die Existenz Israels richte, der missbrauche das Leid der Palästinenser, sagte der Bundestagsvizepräsident dem „Spiegel“. Die Linke müsse aufpassen, dass sie nicht zur „Sekte“ werde.
HAZ, today


Noch ein Zitat am Abend
Völkerrecht und Angriff auf Iran
Einfach mal nicht die Klappe haltenEssay von Andreas Fanizadeh
Völkerrecht, Regime und reale Bedrohung: Wie stehen die Aussichten auf eine Nach-Mullah-Ordnung für den Nahen Osten und die Welt?
Zitat zur Nacht


Kommt der Verfassungs-Check für Landtagsmitarbeiter?
In Niedersachsen gibt es bislang keine Grundlage, das Personal von Abgeordneten zu überprüfen. SPD, Grüne und CDU wollen das ändern, die AfD reagiert kritisch


Etwas Meta-Info
Es geht um den Meta-Kontern mit seinen Social Media Plattformen. Zuckerberg ist ausgewiesener Maßen sehr rechts. Was sich nicht nur in der starken Anbiederung an Donald Trump äußert. Darüber hinaus wird Meta immer wieder von der EU wegen Rechtsverletzungen seiner Plattformen verklagt. Erzähle mir etwas zu dem Themenkomplex.
Meta und die politischen Kontroversen
Mark Zuckerberg und die von ihm gegründete Firma Meta (ehemals Facebook) sind oft in der Öffentlichkeit für ihre politischen Verbindungen und ihre Geschäftspraktiken in der Kritik. Diese Kritik ist vielfältig und umfasst Aspekte der politischen Einflussnahme, Rechtsverletzungen und regulatorische Herausforderungen.
Politische Verbindungen und Einfluss
Zuckerbergs vermeintliche Anbiederung an die politische Rechte, insbesondere an Donald Trump, hat in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt. Während der Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 stand Facebook im Zentrum von Kontroversen über Desinformation und Hassrede, die auf der Plattform verbreitet wurden. Kritiker argumentieren, dass die Algorithmen von Facebook dazu beitragen, extremistische Inhalte zu fördern, was zur Verbreitung von politisch motivierten Falschinformationen führt.
Regulierung und Rechtsverletzungen in der EU
Meta sieht sich auch in Europa heftiger Regulierungswiderstände gegenüber. Die EU hat zahlreiche Klagen gegen das Unternehmen eingereicht, unter anderem wegen Datenschutzverletzungen und der Nichteinhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese Gesetze sollen den Schutz der Privatsphäre von Nutzern gewährleisten, aber viele der Praktiken von Meta wurden als nicht konform erachtet.
Zukünftige Entwicklungen
Die Auseinandersetzungen zwischen Meta und europäischen Regulierungsbehörden sind noch lange nicht vorbei. Zukünftige Regelungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Meta seine Plattformen betreibt. Sollte Meta nicht in der Lage sein, sich an die Vorschriften zu halten, könnte dies zu hohen Geldstrafen oder sogar Einschränkungen bei der Nutzung seiner Dienste in Europa führen.
Diese Themen sind Teil eines größeren Diskurses über die Rolle von Social Media in der modernen Gesellschaft und deren Verantwortung hinsichtlich der Verbreitung von Informationen sowie dem Schutz von Nutzerdaten.
Ich nehme mit, Meta als Konzern und Zuckerberg als bedeutendster Vertreter dieses agieren auf dem internationalen Wirtschaftsmarkt in einer Art und Weise, die absichtlich Rechtsverstösse zum eigenen Vorteil herbeigeführten, dabei nicht die Interessen der Kunden vertreten, sondern die eigenen Wirtschaftsinteressen. Dabei wird geltendes Recht gebogen und gebrochen.
Meta und die Rechtslage
Meta und sein CEO Mark Zuckerberg stehen im Zentrum zahlreicher Kontroversen, die die Art und Weise betreffen, wie das Unternehmen im internationalen Wirtschaftsmarkt agiert. Tatsächlich gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass das Unternehmen Entscheidungen trifft, die in erster Linie den eigenen wirtschaftlichen Interessen dienen, oft auf Kosten von bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und Nutzerinteressen.
Absichtliches Ignorieren von Rechtsvorschriften
Meta wurde immer wieder vorgeworfen, geltende Gesetze zu ignorieren oder zu umgehen. Dies umfasst:
– Datenschutzverletzungen: Trotz strenger Vorschriften wie der DSGVO zeigt die EU häufig Besorgnis über den Umgang von Meta mit Nutzerdaten.
– Inhaltsmoderation: Die Plattformen von Meta sind oft mit Fokus auf Profitmaximierung konfrontiert, was zu einer laxen Regelung von Inhalten führt, die hate speech oder Fehlinformationen verbreiten.
Interessen der Nutzer versus Wirtschaftsinteressen
Die Priorität von Meta liegt häufig auf der Maximierung der Nutzerbindung und Werbung, was im Widerspruch zu den Interessen der Kunden stehen kann. Entscheidungen, die monetär vorteilhaft sind, können die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer gefährden, was in der Öffentlichkeit oft stark kritisiert wird.
Fazit
Insgesamt kann man festhalten, dass Meta unter der Führung von Zuckerberg in einer Art und Weise operiert, die rechtliche Grenzen vielfach ignoriert und die wirtschaftlichen Interessen über die Schutzbedürfnisse der Nutzer stellt. Diese Vorgehensweise hat nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern beeinflusst auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in digitale Plattformen erheblich.
Es ist nun kein Geheimnis, dass die Meta-Plattformen (mit Member Wall) international viel genutzt werden und zum Teil marktbeherrschende Verbreitung haben. Was sagt das über die Nutzer aus? Deren Wertekanon (ethisch, moralisch, gesellschaftlich)?
Nutzung von Meta-Plattformen und deren gesellschaftliche Implikationen
Die weitreichende Nutzung von Meta-Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp spiegelt nicht nur die Marktbeherrschung des Unternehmens wider, sondern wirft auch grundlegende Fragen zu den ethischen, moralischen und gesellschaftlichen Werten der Nutzer auf.
Wertekanon der Nutzer
Die Entscheidung, diese Plattformen zu nutzen, kann folgendes über die Nutzer aussagen:
– Akzeptanz von Kommerzialisierung: Nutzer scheinen oft bereit zu sein, persönliche Daten im Austausch für kostenlosen Zugang zu Dienstleistungen preiszugeben, was auf eine Pandemie der Kommerzialisierung von digitalen Räumen hinweist.
– Ethische Relativität: Die Verbreitung von Inhalten, die potenziell schädlich oder irreführend sind, kann darauf hindeuten, dass moralische Bedenken für viele Nutzer zwar existent sind, aber oft hinter der Bequemlichkeit und der sozialen Vernetzung zurückstehen.
– Gesellschaftliche Isolation versus Bindung: Während soziale Medien Verbindungen schaffen, verstärken sie auch die Isolation. Die Nutzer zeigen ein geteiltes Bedürfnis nach Gemeinschaft und gleichzeitig eine Tendenz zur Entfremdung.
Gesellschaftliche Implikationen
Die Dominanz von Meta-Plattformen hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft:
– Erosion von Vertrauen: Die Verbreitung von Falschinformationen und das Versagen bei der Regulierung von Inhalten untergraben das Vertrauen in die digitalen Plattformen und deren Ethik.
– Polarisierung: Algorithmen, die kontoverse Inhalte fördern, können zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen, was die ethischen und moralischen Grundwerte in Frage stellt.
Fazit
Die weit verbreitete Nutzung von Meta-Plattformen lässt auf eine komplexe Beziehung zwischen Technologie und Ethik schließen. Nutzer priorisieren häufig kurzfristige Vorteile und Vernetzung über langfristige ethische Überlegungen, was schließlich die gesellschaftlichen Normen und Werte beeinflusst. Diese Dynamik zeigt, dass digitale Plattformen nicht nur technische, sondern auch tiefgreifende ethische Fragestellungen aufwerfen.
Abschließend: In der Geschichte gab es immer wieder Situationen, in denen Verhalten und Wissen nicht kongruent waren. Nach dem Ermächtigungsgesetz Anfang 1933 war für jüdische Bürger in Deutschland klar, dass sie das Land verlassen müssen. „Mein Kampf“ war schon in Festungshaft durch Hitler geschrieben. Dennoch war oft, die Vorstellung, „es wird nicht so schlimm“ vorhanden. Nenne mir passende Verhaltensmuster zur Meta-Nutzung.
Verhaltensmuster bei der Nutzung von Meta-Plattformen
Die Diskrepanz zwischen Wissen und Verhalten ist ein häufiges Phänomen, das auch bei der Nutzung von Meta-Plattformen sichtbar wird. Nutzer sind oft sich der Risiken und Probleme bewusst, ändern jedoch ihr Verhalten nicht entsprechend. Hier sind einige passende Verhaltensmuster:
1. Kognitive Dissonanz
Nutzer könnten über die Risiken von Privatsphäre und Datensicherheit informiert sein, jedoch ignorieren sie diese Informationen, um weiterhin die Plattformen nutzen zu können. Sie erleben eine innere Spannung, die sie jedoch zu rationalisieren versuchen.
2. Normalisierung von Risiken
Die wiederholte Exposition gegenüber problematischen Inhalten führt dazu, dass Nutzer Risiken und negative Konsequenzen als normal empfinden. Das Verhalten wird als weniger bedrohlich wahrgenommen, obwohl eindeutige Belege für die Schädlichkeit vorliegen.
3. Falsches Sicherheitsgefühl
Nutzer glauben oft, dass ihnen individuelle Sicherheits- oder Privatsphäreeinstellungen ausreichend Schutz bieten, obwohl diese in der Praxis oft unzureichend sind. Dieses Gefühl der Sicherheit fördert riskantes Verhalten.
4. Befriedigung durch soziale Interaktion
Die Bedürfnisse nach sozialer Bestätigung und Vernetzung überwiegen oft die rationalen Überlegungen zu den Risiken. Nutzer sind bereit, potenzielle Gefahren in Kauf zu nehmen, um soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.
5. Trivialisierung von Missbrauch
Das Bewusstsein über Datenmissbrauch oder Fehlinformationen führt oft nicht zu einem Verhaltenswechsel. Nutzer neigen dazu, die Probleme zu trivialisieren oder abzutun, etwa mit dem Gedanken, dass “es mich nicht betrifft.”
Fazit
Diese Verhaltensmuster verdeutlichen, dass, auch wenn das Wissen um die Risiken der Plattformnutzung vorhanden ist, dies nicht zwangsläufig zu einer Verhaltensänderung führt. Die Herausforderungen bei der Nutzung von Meta-Plattformen sind somit nicht nur technischer, sondern auch tiefpsychologischer Natur, was die Notwendigkeit einer umfassenden kritischen Auseinandersetzung mit diesen Themen unterstreicht.
Zu beachten:
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
Hier wurde Duck.ai genutzt.


Noch ein Zitat am Vormittag


Wie weiter mit der AfD-Verbotsdebatte?
Das Verwaltungsgericht Köln ist der Ansicht, dass nicht die gesamte AfD „gesichert rechtsextremistisch“ ist. Jetzt wird debattiert, was daraus folgt
[…]
Der Verfassungsschutz darf trotzdem in gewissen nachrichtendienstliche Mittel wie V-Leute oder Telekommunikationsüberwachung gegen die AfD einsetzen – dafür reicht die Einstufung als „Verdachtsfall“. Auch die Einstufung von insgesamt fünf Landesverbänden der AfD (Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen) als „gesichert rechtsextrem“ bleibt.
HAZ, this weekend

