
Archiv der Kategorie: Geschichte
Zitat am Morgen
»Wir sind sehr froh darüber, dass die Vereinigten Staaten unser Land befreit und uns geholfen haben, wieder eine Demokratie zu werden«, sagte er. »Und deshalb bin ich so wütend darüber, dass Elon Musk sich für die extreme Rechte einsetzt und auch nicht angemessen auf die Ermordung so vieler Juden und anderer Menschen in Europa reagiert, die von Deutschen in der Vergangenheit begangen wurde.«
Bundeskanzler Olaf Scholz, SPON
Zitat zur Nacht

In diesem Jahr wird das Gedenken allerdings von der aktuellen Lage überschattet, in Deutschland wie im Rest der Welt. Die Erfolge rechtsextremer Parteien wie der AfD verfolge er mit „Kummer und Sorge“, sagt Pfeil. „Ich hatte nicht damit gerechnet, so was noch mal zu erleben“, ergänzt Taussig. Und auch der Bundespräsident stellt nach seiner Führung durch das Lager klar: „Verantwortung kennt keinen Schlussstrich.“ Auschwitz gehöre zur deutschen Identität.
HAZ, tomorrow
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Itzhak Perlman – „Schindler’s List Theme“
Zitat am Abend
Erinnerung


For documentary purposes the German Federal Archive often retained the original image captions, which may be erroneous, biased, obsolete or politically extreme. KZ Auschwitz, Lagertor
Konzentrationslager Auschwitz, Polen 1945. Lagertor (innen) / Ausfahrt nach der Befreiung, im Vordergrund von den Wachmannschaften zurückgelassene Ausrüstungsgegenstände.
Auschwitz German Nazi Concentration and Extermination camp (1940-1945).
Stanislaw Mucha • Dieses Bild wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen dem deutschen Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland aus dem deutschen Bundesarchiv für Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt. Das deutsche Bundesarchiv gewährleistet eine authentische Bildüberlieferung nur durch die Originale (Negative und/oder Positive), bzw. die Digitalisate der Originale im Rahmen des Digitalen Bildarchivs. • Attribution: Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA 3.0
Zitat zur Nacht


Der 88-jährige Roman Schwarzman aus Odessa hält am Holocaust-Gedenktag die Rede im Bundestag.
Auf die Frage, ob er bei Angriffen in den Luftschutzbunker gehe:
Nein, meine Frau und ich gehen nicht mehr in den Keller, seit dem 29. Dezember 2023 nicht mehr. Da hat eine Rakete das Nachbarhaus getroffen.
Eigentlich ein Grund, erst recht in den Keller zu gehen, oder?
Nein, ich bin der Meinung, zweimal trifft eine Rakete ein Haus nicht. Deshalb bleiben meine Frau und ich jetzt in unserer Wohnung, wir beten zum Herrgott und warten auf die Entwarnung.
[…]
Hitler hatte das Ziel, mich als Juden zu töten; jetzt hat Putin das Ziel, mich als Ukrainer zu töten. Und so, wie es dem einen nicht gelungen ist, wird es auch dem anderen nicht gelingen. Meine Generation ist sehr abgehärtet, und wir werden auch in diesem Krieg siegen.
HAZ, tomorrow
Ermächtigungsgesetz von 1933
Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 (offiziell: Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich, RGBl. I S. 141) übertrug der Deutsche Reichstag die gesetzgebende Gewalt de facto vollständig auf die neue Reichsregierungunter Adolf Hitler und hob damit die für eine demokratische Staatsordnung konstituierende Gewaltenteilung auf. Dieses Ermächtigungsgesetz, beschlossen am 23. März und tags darauf verkündet, bildete zusammen mit der Verordnung des Reichspräsidenten vom 4. Februar und der Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 die Grundlage für die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur.


Nach der Ausschaltung der KPD, „denen im übrigen die Mandate durch Verordnung entzogen worden sind“,[33] stimmte allein die SPD (94 Stimmen) im Reichstag gegen das Gesetz. 109 Abgeordnete verschiedener Fraktionen nahmen nicht an der Abstimmung teil:
- 26 Abgeordnete der SPD waren inhaftiert oder geflohen.
- 81 Abgeordnete der KPD (die gesamte Fraktion) wurden vor der Abstimmung widerrechtlich verhaftet oder waren geflüchtet und untergetaucht.
- Zwei weitere Abgeordnete waren erkrankt bzw. entschuldigt.[34]
Ausweislich des amtlichen Protokolls wurden insgesamt 538 gültige Stimmen abgegeben, die 94 anwesenden SPD-Abgeordneten stimmten mit „Nein“.[35] Alle anderen Abgeordneten (insgesamt 444) stimmten für das Gesetz.
Weiteres Zitat am Abend
„Die Grenze der Gewalt liegt nun darin, dass sie zwar die Person des Widerstandes, nicht aber die Gesinnung des Widerstandes vernichten kann.“
„Weil ich meinen Mann liebe!“
Zitat zur Nacht


Albrecht Weinberg gehört zu den wenigen Zeitzeugen, die von der Verfolgung und Ermordung der Juden berichten können. Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz muss der 99-Jährige seine Geschichte oft erzählen
HAZ, tomorrow
Wählen kann Leben retten!





