Archiv der Kategorie: Foto
And just waiting

😉

Wundersames iOS

Das Update kam ja bereits, aber auch das Wiederkehrer-Pattern hatten wir ja schon.

Zitat am Abend
Foto am Abend


Auch mal nicht schlecht

Heute so per Zufall entdeckt. 😉

Zitat am Nachmittag

Julija Nawalnaja, 2024 • ©Belgian Presidency of the Council of the European Union / Julien Nizet • belgium24.eu • CC BY 2.0
»Befreien Sie russische politische Aktivisten und Journalisten. Befreien Sie ukrainische Zivilisten. Befreien Sie diejenigen, die wegen Anti-Kriegs-Äußerungen und Social-Media-Beiträgen inhaftiert sind. […] Sie müssen einen unumkehrbaren Schritt tun, etwas, was nicht rückgängig gemacht werden kann.«
Heute so gesehen


Antifaschistischer Schutzwall

Die sog. Berliner Mauer war vieles wie das Sinnbild der deutschen Teilung, die Manifestierung der Welt in zwei Machtbereiche, den Warschauer Pakt (Legacy), NATO und den Rest, der Eiserne Vorhang, die Grenze des westlichen Konsums und weiterer Technik .

Autor/-in unbekanntUnknown author • Bundesarchiv, Bild 183-83911-0002 • CC BY-SA 3.0 de
Die Mauer wurde auf Geheiß der SED-Führung unter Schutz und Überwachung durch Volkspolizisten, Soldaten der Nationalen Volksarmee und zum Teil Angehörigen der Kampfgruppen von Bauarbeitern errichtet – entgegen den Beteuerungen des Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht, auf einer internationalen Pressekonferenz am 15. Juni 1961 im großen Festsaal des Hauses der Ministerien in Ost-Berlin.[38] Die Journalistin Annamarie Doherrvon der Frankfurter Rundschau hatte dort damals die Frage gestellt:
„Ich möchte eine Zusatzfrage stellen. Doherr, Frankfurter Rundschau: Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?“
Walter Ulbricht antwortete:[39][40]
„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Mir ist nicht bekannt, dass [eine] solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Wir sind für vertragliche Regelung der Beziehungen zwischen Westberlin und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik. Das ist der einfachste und normalste Weg zur Regelung dieser Fragen.
Die Staatsgrenze verläuft, wie bekannt, z. B. an der Elbe usw. Und das Territorium Westberlins gehört zum Territorium der Deutschen Demokratischen Republik. In gewissem Sinne gibt es selbstverständlich staatliche Grenzfragen auch zwischen Westberlin und der Deutschen Demokratischen Republik, wenn die Neutralisierung Westberlins erfolgt. Aber es besteht ein Unterschied zwischen den Regelungen, die für die Staatsgrenze mit Westdeutschland gelten, und den Regelungen, die für Berlin getroffen werden.“
Ulbricht war damit der Erste, der den Begriff „Mauer“ in diesem Bezug öffentlich verwendete – zwei Monate, bevor sie überhaupt stand. Über den Bau der Mauer war zu jenem Zeitpunkt jedoch noch nicht entschieden.
Der legendäre und so nie genau gesagte Satz „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.“ bleibt in Erinnerung. Es bleibt zu hoffen, dass Willy Brandt Weitsicht bewies, denn andere, die blühende Landschaften sahen, taten das wohl alleine.

Foto zum Abend

Aufkleber draußen in ostdeutscher Stadt in Brandenburg. Schriftzug: Remigration. Stürzt Frauen“ Auf dem Foto eine blonde langhaarige Frau im Linienbus sitzend. Rechts unten ikonische Pickelhaube mit wohl Wilhelmhackel-Schriftzug. Erzähle mir etwas zu diesem rassistischen Aufkleber, Sinn, Hersteller, politische Gesinnung..
Der Aufkleber mit dem Schriftzug „Remigration. Stürzt Frauen“ ist ein Beispiel für rassistische und fremdenfeindliche Propaganda, die in bestimmten Teilen Deutschlands, insbesondere in Ostdeutschland, verbreitet wird. Der Begriff „Remigration“ bezieht sich auf die Rückführung von Migranten in ihre Herkunftsländer und wird oft von rechtsextremen Gruppen verwendet, um eine anti-migrantische Agenda zu fördern.
Bedeutung und politische Gesinnung
Rassistische Konnotation
Der Aufkleber spielt auf eine vermeintliche Bedrohung durch Migranten an, insbesondere in Bezug auf Frauen. Die Verwendung des Begriffs „Stürzt“ impliziert eine aggressive Haltung und eine Aufforderung zur Gewalt oder zum Widerstand gegen Migranten. Solche Botschaften sind Teil einer größeren Strategie, die darauf abzielt, Ängste in der Bevölkerung zu schüren und eine anti-migrantische Stimmung zu fördern.
Hersteller und Verbreitung
Die genaue Herkunft des Aufklebers ist oft schwer zu bestimmen, da viele rechtsextreme Gruppen und Einzelpersonen solche Materialien anonym oder über Online-Plattformen vertreiben. In Deutschland sind Organisationen wie die **Identitäre Bewegung** oder andere rechtsextreme Gruppierungen bekannt dafür, solche Aufkleber zu produzieren und zu verbreiten.
Symbolik und Ikonographie
Pickelhaube und Wilhelmhackel
Die ikonische **Pickelhaube**, die auf dem Aufkleber abgebildet ist, ist ein historisches Symbol des deutschen Militärs, das oft mit dem Kaiserreich assoziiert wird. Die Verbindung zu einem „Wilhelmhackel“ könnte auf eine nostalgische Rückkehr zu nationalistischen und militaristischen Idealen hinweisen, die in der heutigen rechtsextremen Rhetorik häufig vorkommen.
Gesellschaftliche Auswirkungen
Solche Aufkleber und die damit verbundenen Botschaften können zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft führen und das Klima der Angst und Intoleranz verstärken. Sie sind Teil eines größeren Phänomens, das in vielen europäischen Ländern zu beobachten ist, wo rechtsextreme Ideologien an Popularität gewinnen.
Insgesamt ist der Aufkleber ein Beispiel für die Art von Propaganda, die in bestimmten Kreisen verbreitet wird, um Vorurteile zu schüren und eine aggressive Haltung gegenüber Migranten zu fördern.
Zu beachten:
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
Hier wurde Duck.ai genutzt.
Es ist nun kein Zufall, dass Correctiv Anfang 2024 über die Remigrationspläne Rechtsextremer aus Potsdam berichtete.
Die Wannseekonferenz 1942 zur „Endlösung der Judenfrage“ – also der fabrikmäßigen Tötung von Millionen Menschen – fand ja im benachbarten Berlin statt und Potsdam liegt Berlin zu Füßen.
Der obige Aufkleber fand sich an einem klerikalem Gebäude. Wenn auch etwas „angefressen“, so ist seine rassistische Ideologie deutlich zu sehen.


