



Zitat am Abend

HAZ, tomorrow

Erinnerung an Oskar Schindler

Oskar Schindler in Argentinien nach Ende des Zweiten Weltkrieges • Autor/-in unbekannt • Public domain
Oskar Schindler war eine schillernde Figur seiner Zeit. Als Spion fast hingerichtet und nur durch den Einmarsch der Hitlertruppen in die Tschechoslowakei dem Tod entgangen, in die NSDAP dann eingetreten, war überzeugter Nazi, Kriegsgewinnler mit seiner Emaillienfabrik, deren jüdische Vorbesitzer enteignet waren. Dazu Weiberheld und Säufer. Und nach dem Krieg versagte sein unternehmerisches Gespür in Argentinien und dann in der Bundesrepublik. Er war aus der öffentlichen Wahrnehmung fasst ganz verschwunden. Dieses kann auch mit dem in Deuschland gelebten Umgang mit der braunen Vergangenheit zu tun haben (Stichwort: Persil, „Unter den Talaren Muff von tausend Jahren.“ oder auch „Die Justiz ist auf dem rechten Auge blind.“).
Doch dann Steven Spielberg mit der Verfilmung von Schindlers Lebensabschnitt und der Rettung von 1200 Junden vor dem drohenden Tod durch die KZ-Vernichtungslager.
Sein Fokus richtet sich zunehmend darauf, seinen jüdischen Mitarbeitern zu helfen, sie zu schützen – ungeachtet aller Kosten und Gefahren. Er selbst äußerte sich dazu später nur knapp: „Was gibt es da zu sagen? Ich würde es immer wieder tun – denn ich hasse Grausamkeit und Intoleranz.“
…
In Brünnlitz wiederum müssen die Schindlers nicht nur die Unterbringung und Versorgung der Juden bezahlen, sondern auch die des SS-Wachpersonals – Schindlers neue Fabrik gilt formal als KZ-Außenstelle. Längst geben die Schindlers mehr Geld aus, als sie verdienen. Auf rund 26 Millionen Euro nach heutiger Kaufkraft werden Historiker später die Summe an Bestechungsgeldern und Extraausgaben beziffern.
…
Schindler verbringt in den nächsten Jahren einen Teil seiner Zeit dort [in Israel], wird von „seinen“ Juden finanziell unterstützt. Auch wenn einige murren, Schindler werde das Geld wohl „wieder versaufen“ – die Mehrheit will ihm helfen. Moshe Bejski, einer der Überlebenden, sagt später über Schindlers Charakter: „Wäre er ein Durchschnittsmensch gewesen, wäre er sicher nicht fähig gewesen, das zu tun, was er für uns getan hat.“
HAZ, tomorrow
John Williams wollte den Soundtrack zu “Schindlers Liste” eigentlich nicht schreiben. “Steven, du benötigst einen besseren Komponisten, als ich es bin.” Daraufhin antwortete der Regisseur: “Ich weiß! Aber die sind alle tot.” So schritt er zur Tat und spielte es später Spielberg am Klavier vor und entschied sich auf dessen Anregung hin, den weltberühmten jüdischen Geiger Itzhak Perlman zu bitten, es für die Aufnahme einzuspielen
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John Williams: Schindler´s List Theme – Itzhak Perlman
„Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte“
aus dem Talmud


Zitat zur Nacht




HAZ, tomorrow


Zitat am Abend
Es gehört zur großen Lebenslüge der arabischen Welt, dass die Verbrechen von 07.10.2023 geleugnet werden.
ZDF Spezial


1 Jahr her: Das Hamas-Massaker


Mauer in Prag an jüdischer Synagoge mit Entführungsopfern des 7. Oktobers.
Israelischen Angaben zufolge wurden beim Angriff auf israelischer Seite 1139 Menschen ermordet oder im Kampf getötet – darunter 695 israelische Zivilisten, einschließlich 36 Minderjähriger, 373 Mitglieder der israelischen Sicherheitskräfte und 71 Ausländer.[1] 364 der insgesamt 695 getöteten israelischen Zivilisten wurden beim Angriff auf das Psytrance-Festival „Supernova Sukkot Gathering“ in der Nähe des Kibbuz Re?im ermordet.[2] Darüber hinaus wurden mehr als 5400 Menschen verletzt und bei den Geiselnahmen der Hamas während des Terrorangriffs 250 weitere in den Gaza-Streifen entführt. Bei den während des Terrorangriffs begangenen Morden handelt es sich um den größten Massenmord an Judenseit dem Holocaust.
[…]
Laut einem Bericht der israelischen Vereinigung von Krisenzentren für Vergewaltigungsopfer (ARCCI) vom Januar 2024 umfassten die Übergriffe „sadistische Handlungen brutaler und demonstrativer Art“. Die meisten Opfer seien während oder vor der Vergewaltigung ermordet worden. Zu den Opfern hätten vor allem Frauen, aber auch Kinder und Männer gezählt. Man erwarte von „internationalen Organisationen, klar Stellung zu beziehen“. Der Bericht stellte fest, dass Opfer in manchen Fällen „vor Partnern, Familie oder Freunden vergewaltigt worden“ seien, „um den Schmerz und die Demütigung für alle Anwesenden zu verstärken“. Viele der Leichen seien „mit brutal attackierten Sexualorganen, in die in einigen Fällen Waffen eingeführt worden waren“, aufgefunden worden.[291]
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Kanzler kompakt: Jahrestag 7. Oktober




Es sind die islamistischen Extremisten, allen voran im Iran, die die Region in Geiselhaft nehmen und am Ende die Zehntausenden Toten in Gaza und im Libanon zu verantworten haben. Ein demokratisches Israel, das nicht angegriffen wird, wäre keine Bedrohung für irgendwen – außer für die, die Demokratie per se als Bedrohung sehen.
HAZ, today
Attacken gegen jüdische Deutsche, Jubel nach Irans Raketenangriff auf Israel: Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein beobachtet eine Radikalisierung propalästinensischer Aktivisten, insbesondere an Universitäten.
Dalida – Il venait d’avoir 18 ans
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Dalida – Il venait d’avoir 18 ans (Clip Officiel)
Dalida (* 17. Januar 1933 in Kairo; † 3. Mai 1987 in Paris) war eine französische Sängerin und Schauspielerin italienischer Abstammung. Sie fand international Beachtung und verkaufte etwa 140 Millionen Schallplatten weltweit.
Nachdem sich Dalidas Freund Luigi Tenco 1967 das Leben genommen hatte, litt sie unter Depressionen und zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück. Sie begann im selben Jahr eine Beziehung mit einem 18-jährigen italienischen Studenten, von dem sie schließlich schwanger wurde. Dalida brach die Schwangerschaft ab, wodurch sie dann unfruchtbar wurde. Um dieses Erlebnis zu verarbeiten, schlug Pascal Sevran ihr einige Jahre später vor, ein Lied mit dem Titel Il venait d’avoir 18 ans einzuspielen.[1][2]
Am 3. Mai 1987 wurde Dalida in ihrem Pariser Haus gegen 18 Uhr von einer Hausangestellten tot aufgefunden. Die Polizei teilte mit, sie sei an einer Überdosis Schlafmittel gestorben. Im Abschiedsbrief der 54-Jährigen stand nur ein Satz: „Das Leben ist mir unerträglich – vergebt mir.“ Dalida wurde auf dem Cimetière de Montmartre (Division 18) beigesetzt. Rechts neben der Grabstätte steht ein Briefkasten, in dem die immer noch zahlreichen Fans Briefe und Fanartikel ablegen können. [6]
Spruch zum Abend
Stoße mir zum wiederholten Male an der für mich tief sitzenden Lampe mit Glasschirm den Kopf (die Lampe blieb glücklicher Weise immer heile). Sie dazu: „Das ist Karma und Katma ist eine verdammte Bitch!“ Dem hatte ich nix hinzuzufügen.


Zitat am Morgen
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Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

![Mia Gatow: Wer den Alkohol [...] genussvoll in einem schönen Glas inszeniert oder zufälligerweise etwas über Tannine oder das Bouquet weiß, kreiert den Irrglauben, hierbei handele es sich um Genuss und nicht um Drogenkonsum.](https://blog.softwing.de/wp-content/uploads/2024/10/img_6782-1-jpg.webp)