
In diesem Kontext entstand auch der Begriff „Snapchat-Dysmorphie“ – eine Kombination aus der Körper-wahrnehmungsstörung „Dysmor-phie“ und der Filter-Ursuppen-Plattform „Snapchat“
‚. Betroffene
beschäftigen sich stundenlang intensiv mit angeblichen Schönheits-makeln. Sie werden mit Psychotherapie und teilweise Antidepressiva behandelt.
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„Wenn sich alle an einem Schönheitsideal ausrichten, ist das eine große Verein-heitlichung“, sagt Petra Grimm, Professorin für Medienwissenschaft und Leiterin des Instituts für Digitale Ethik in Stuttgart. „Die Differenzierung und Individualität, die uns diese Technologie eigentlich ermöglichen würde, wird dadurch außer Kraft ge-setzt.“
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