Gut versichert mit der KI? „Es ist immer noch der Mensch, der die Entscheidung trifft“
Die Versicherungsunternehmen Talanx und Ergo versprechen sich Effizienzsteigerungen von der Künstlichen Intelligenz. Sie soll auch helfen, die Probleme des Fachkräftemangels zu lösen. Verdi erwartet einen Wegfall von Arbeitsplätzen.
Die erste Hauptversammlung des lokalen Schwergewichtes wieder in real life.
Während der Rede von Sebastian Ebel kam es zu einer „Orcas“-Aktion, die sehr schnell von den Sicherheitskräften unterbunden wurde. Ebell sagte nur ganz weltmännisch, dass man damit umgehen könne/müsse. Er hat sofort mit seiner vorproduzierten Rede weitergemacht. Das ist ganz schlechtes Kino! Wir erinnern uns an „Wetten, daß…“. Damals hat Frank Elster nicht einfach „Fernsehen as usual“ gemacht, sondern ging darauf ein. So etwas nennt man Größe. Ebel ist lange im Geschäft und ich habe ihn deutlich anders erlebt – sehr, sehr schade!
Wer es nicht mehr weiß:
Frank Elstner und die Störungen bei „Wetten, dass..?“
In der Sendung „Wetten, dass..?“ wurde Frank Elstner nicht nur für seine Fähigkeiten als Moderator geschätzt, sondern auch für seinen außergewöhnlichen Umgang mit Störungen und Protesten. Ein denkwürdiger Moment ereignete sich im Dezember 1984 als Umweltaktivisten während einer Liveshow in die Halle stürmten und ein Transparent mit der Aufforderung „Nicht wetten, Donauauen retten“ präsentierten.
Umgang mit Störungen
Als die Ordner versuchten, die Aktivisten von der Bühne zu entfernen, intervenierte Elstner schnell und sagte: „In meinem Studio wird keiner rausgeschmissen!“ Diese Entscheidung bot den Demonstranten die Möglichkeit, ihre Botschaft einem Millionenpublikum zu übermitteln und stellte einen vorbildlichen Umgang mit Störaktionen in der Live-Show dar.
Diese Vorgehensweise gilt seither als Blaupause für Moderatoren im Umgang mit ähnlichen Situationen, wie spätere Beispiele von Günther Jauch und Markus Lanz zeigen. Elstners Reaktion wird oft als Beispiel angeführt, wie man respektvoll und deeskalierend mit solchen Momenten umgeht.
Die Reaktion von Elstner setzte einen Standard in der Unterhaltung und prägte den Umgang mit Störungen in der deutschen TV-Landschaft. Es war nicht nur eine Frage des Respekts gegenüber den Störern, sondern auch eine Gelegenheit, wichtige Themen in einem breiten Forum sichtbar zu machen.
Relevanz in der heutigen Fernsehlandschaft
In der heutigen Fernsehlandschaft sind ähnliche Störungen häufiger geworden. Moderatoren wie Steffen Hallaschka haben erkannt, dass sie den Störern manchmal Raum geben müssen, um ihre Anliegen angemessen zu addressieren, anstatt sie einfach zu entfernen. Diese Strategie kann sowohl positive als auch negative Reaktionen hervorrufen, wie Experimente mit Aktivisten in verschiedenen Live-Sendungen gezeigt haben.
Zusammengefasst bleibt Frank Elsterns Umgang mit Störungen bei „Wetten, dass..?“ ein bemerkenswertes Beispiel für intelligentes Moderieren und die Herausforderung, die Balance zwischen Unterhaltung und der Ansprache ernster gesellschaftlicher Themen zu finden.
Duck.ai
Ein Aktionärsbild mit „meiner TUI“. Die Vertreterin des kritischen Aktionärsverbands mit klaren Fragen bezüglich Umwelt, Nachhaltigkeit, abhängig Beschäftigte in Zielgebieten. Nur nebenbei, was Rewe Dertour kann, sollte der Klassenprimus doch auch hinbekommen.
Dertour als Vorbild: Kein Ticketverkauf mehr
Konsequent gehandelt habe der Konkurrent Dertour im vergangenen Jahr. Seit November 2025 biete der Reiseveranstalter seinen Kunden keine Ausflüge oder Attraktionen mehr zur Buchung an, „die das natürliche Verhalten von Meeressäugern beeinträchtigen“, wie es in einer Mitteilung heißt.
EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro
Europa reagiert auf Trumps Grönland-Drohungen: Die EU-Staaten wollen sich gegen US-Zölle mit eigenen Importabgaben für amerikanische Waren wehren. Das wurde dem SPIEGEL aus EU-Kommissionskreisen bestätigt.
Dänemark stuft die USA in seinem neuesten Geheimdienstbericht erstmals als potenzielles Sicherheitsrisiko ein. […] »Die Vereinigten Staaten nutzen ihre wirtschaftliche Macht, einschließlich der Androhung hoher Zölle, um ihren Willen durchzusetzen, und die Möglichkeit des Einsatzes militärischer Gewalt – selbst gegen Verbündete – wird nicht mehr ausgeschlossen«, heißt es in dem Bericht des dänischen Geheimdienstes.
„Das ist offensichtlich extrem kontraproduktiv für die exportintensive deutsche Wirtschaft, deren außereuropäische Absatzmärkte von Chinas Erfolgen und der US-Zollpolitik gerade wegbrechen“, sagte Truger, der seit 2019 Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft ist, auch bekannt als die „Wirtschaftsweisen“.
„Und die radikalen Steuersenkungsfantasien sind aus dem Wolkenkuckucksheim”, kritisierte der Professor für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen. „Steuerausfälle von mehr als 100 Milliarden Euro würden die öffentlichen Haushalte in Bund, Ländern und Kommunen, komplett vor die Wand fahren und in Kettensägenkürzungen zwingen“, warnte er.
Die europäische Ratingagentur Scope hat die Kreditwürdigkeit der USA unter anderem wegen gesunkener Standards bei der Regierungsführung herabgestuft. Der in Berlin ansässige Finanzdienstleister senkte die Bonitätsnote der weltgrößten Volkswirtschaft am Freitag von AA auf AA-. Zwar verbesserte sich der Ausblick zugleich von »negativ« auf »stabil«. Das politische Zeugnis für die Regierung von US-Präsident Donald Trump fiel allerdings ziemlich verheerend aus.
Erzähle mir etwas über den Braunkohleabbau im Tagebau zu DDR-Zeiten. Setze die DDR-Förderung, die Landschaftsvernichtung und Umsiedlungen wegen Braunkohleabbau ins Verhältnis mit dem Braunkohleabbau in der damaligen BRD in Nordrhreinwestfalen.
Braunkohleabbau im Tagebau zu DDR-Zeiten
Braunkohle war in der DDR der wichtigste Energieträger. Aufgrund fehlender heimischer Rohstoffe und eingeschränkter Öllieferungen aus der Sowjetunion wurde die Förderung massiv vorangetrieben, besonders ab den 1970er Jahren[1][2]. In den 1980er Jahren förderte die DDR jährlich über 300Mio.t Braunkohle aus bis zu 17 tagebauartigen Großanlagen – international lag die DDR damals an der Spitze der Braunkohleförderer[1][3].
Landschaftsvernichtung und Umweltfolgen
– Die Förderung erfolgte nahezu ohne Rücksicht auf Umwelt, Landschaft und Bevölkerungsschutz[4]. – Bis 1989 wurden etwa 45.729ha Landwirtschaftsfläche in Anspruch genommen, allein im Lausitzer Revier wurden rund 900km² devastiert – eine Fläche fast so groß wie Berlin[5][6]. – Der Tagebau führte zu massiver Grundwasserabsenkung, Luft- und Wasserverschmutzung sowie Reliefveränderungen. Rekultivierung war meist unzureichend und stagnierte ab Mitte der 1970er Jahre aus finanziellen Gründen[5][7].
Umsiedlungen in der DDR
– Im gesamten Osten Deutschlands (inkl. DDR) wurden bis zu 54.000 Menschen (im Mitteldeutschen Revier), knapp 29.000 Menschen (Lausitzer Revier) und etwa 28.000 allein im heutigen Sachsen-Anhalt wegen Tagebau umgesiedelt[8]. – Von den Umsiedlungen betroffen waren vor allem kleinere Ortschaften, aber auch größere Städte wie Zittau und Spremberg standen auf den Abbauplänen[8]. – In der DDR wurden Umsiedler meist in Plattenbausiedlungen am Rand benachbarter Städte untergebracht (z.B. Cottbus, Hoyerswerda)[9].
Vergleich DDR – BRD (Nordrhein-Westfalen)
Förderung
– In der BRD lag die jährliche Braunkohleförderung im Rheinland bei etwa 90–100Mio.t pro Jahr (1960er–80er Jahre) – deutlich geringer als in der DDR[4]. – In der DDR stammten 70% des gesamten Primärenergieaufkommens aus Braunkohle, in NRW war sie schon ab dem späten 20. Jahrhundert nur einer von mehreren Energieträgern[1][10].
Landschaftsverbrauch
Umsiedlungen
– Insgesamt wurden in Deutschland rund 410 Dörfer für den Braunkohlebergbau abgerissen: Im Mitteldeutschen Revier (Ost) ca. 54.000 Menschen, im Rheinischen Revier (NRW) ca. 40.000 Menschen betroffen[8]. – In NRW waren die Umsiedlungen oft großangelegt, aber stärker geplant und mit neuen Ganzorten; in der DDR waren viele Umsiedlungen Zwangsmaßnahmen mit Umzug in Plattenbausiedlungen[9].
Fazit
– Der Braunkohleabbau in der DDR war im Verhältnis deutlich intensiver: höhere Fördermengen, größere prozentuale Landschaftszerstörung und streng zentralistisch vorangetriebene Umsiedlungen. – Die Umweltfolgen waren in der DDR besonders gravierend, da Umweltschutz und Rekultivierung nachrangig waren. – Die BRD (NRW) hatte ebenfalls massive Eingriffe, aber auf niedrigerem Niveau bei Förderung und Flächeninanspruchnahme und mit mehr Beteiligung in Umsiedlungsfragen sowie beginnender Rekultivierung[11][12].
Quellen [1] Sanierung und Rekultivierung im Lausitzer Braunkohlenrevier . – Teil 2 http://library.fes.de/fulltext/fo-wirtschaft/00342001.htm [2] Braunkohlereviere https://debriv.de/braunkohle-energie/braunkohlereviere/ [3] [PDF] Die Energiepolitik der DDR – CORE https://core.ac.uk/download/pdf/12163120.pdf [4] Braunkohlebergbau – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlebergbau [5] Ölschock – Hochschule Neubrandenburg https://www.hs-nb.de/iugr/naturschutz-hat-geschichte/1970-bis-1982/oelschock/ [6] [PDF] Das Lausitzer Braunkohlenrevier – Landschaft im Wandel https://fib-ev.de/app/uploads/2021/09/Waldbau-Bergbaufolgelandschaften.pdf [7] Lausitzer Braunkohlerevier – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Lausitzer_Braunkohlerevier [8] Braunkohlenabbau in Deutschland und Umsiedlungen https://geschichten-rheinisches-revier.lvr.de/braunkohlenabbau-in-deutschland-und-umsiedlungen/ [9] Umsiedlung Braunkohle – DFG-Graduiertenkolleg 1913 https://www.b-tu.de/dfg-graduiertenkolleg-1913/forschung/forschungsprojekte/umsiedlung-braunkohle [10] Rheinisches Braunkohlerevier – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Braunkohlerevier [11] Braunkohle und Rekultivierung – Bund NRW https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohle-und-umwelt/braunkohle-und-rekultivierung/ [12] Folgen des Braunkohlenabbaus – LANUK NRW https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/grundwasser/folgen-des-braunkohlenabbaus [13] Tagebau Greifenhain – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Greifenhain [14] Bachelorarbeit Leitz, Tilman_final.pdf https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/77679/Bachelorarbeit%20Leitz,%20Tilman_final.pdf?sequence=1&isAllowed=y [15] Braunkohleausstieg in NRW kommt früher – Bundesregierung https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kohleausstieg-2030-2139228 [16] FAQ Braunkohleabbau – GRÜNE NRW https://gruene-nrw.de/2022/12/faq-braunkohleabbau/ [17] Braunkohlebergbau in Ostdeutschland – Universität Tübingen https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/arbeitsgruppen/geographie/forschungsbereich/wirtschaftsgeographie/arbeitsgruppe/lehre/exkursionen/grosse-exkursion-mitteldeutschland-2021/themengebiete/braunkohlebergbau-in-ostdeutschland/ [18] Antiökologische Reflexe in Brandenburg – Deutschlandfunk Kultur https://www.deutschlandfunkkultur.de/antioekologische-reflexe-in-brandenburg-100.html [19] Braunkohlenplanung und Umsiedlungsproblematik in der … https://www.arl-net.de/system/files/media-shop/pdf/am_265.pdf [20] [PDF] Hintergrundpapier Braunkohle – Flussgebiete NRW https://www.flussgebiete.nrw.de/system/files/atoms/files/2022-02-09_final_hgp_braunkohle.pdf
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
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