Bei meinem Spielzeugprovider wird mir angezeigt, wieviel Angriffe es in den letzten Tagen (wie ist der genaue Zeitraumm) auf das Blog verübt wurden. Leider gibt es dann keinen Drill Down in die Angriffe, wie etwas XSS, CSRF, SQLi, LFI oder andere Vektoren. Vielleicht dannn auch nocht mit how to, wie die jeweilige Gefahr gebannt werden kann. Auch Angaben, woher denn die Angreifer kommen, finde ich nicht.
Dass das kurzfristig nachgeschobene iOS 14.7.1 mit Pegasus zusammenhängen kann, scheint offenkundig. Dass nun gerade jetzt iOS 15 Beta 4 rauskommt, mag eine Zufälligkeit sein, die Nähe zu dem Pegasus-Aktivitäten bei iOS ist aber auffallend.
Da habe ich doch heute vom Kollegen Abdullah den Tip für dieses Tool der OWASP für Pen-Tests bekommen. Das will ich gleich mal gegen kisser.name ausprobieren. 😉
Mac-Installer runtergeladen (ca.132 MB) und dann das App-Icon in Applications. Fertig. So einfach kann Softwareinstallation auf dem Mac sein. Und fängt ja mal mega ungeil an. Kein Developer Certificate, was sind das denn für Anfänger? Oder doch Maleware? Also Gatekeep auschalten überlisten. Das DMG und die App wurden mit ClamXav gescanned (ja, ich weiß, dass das auch kein 100% Schutz ist). Little Snitch merkte an, dass OWASP ZAP sich zu bit.ly und raw.githubservercontent.com verbinden wollte. Bis zum Beenden der App habe ich erlaubt. Sie muss sich erst beweisen. Die App sieht genauso aus, wie es diese häßlichen Java-Apps auf dem Mac so vormachen. Hatte in das Paketbundle geschaut (339 Dateien, so ClamXav, und viele davon Javadateien (JARs)). Ja, sieht ganz brauchbar aus das Programm, wenn gleich die Oberfläche etwas pekig ist, aber es kommt ja auf den Inhalt an. Allerdings muss sich die App durchaus erarbeitet werden.
Das Resultat ist dann auch ganz ok. Allerdings ist die Site auch nur mikrogroß: Ich hatte ja schon schlimmeres für das Blog erwartet, aber der Report ist echt schon brauchbar:
Der Punkt „Schnell sein“ sticht so etwas hervor. Hier empfiehlt 1&1 ein CDN (Content Delivery Network) von Cloudflare zu installieren. Ein wenig oversized fürs Blog. Zudem mit der DSGVO (US-Ausland und teilweise fehlen von SSL, wenn nicht Hyperpremium-Variante von Cloudflare genutzt wird) nicht wirklich vereinbar.
Durch Klaus Rodewig bin ich auf das Thema mit den COVID-19 Apps aufmerksam geworden. Der Beitrag zu Bruce Schneier habe ich auch durch ihn. Klaus ist ein cooler ITler und ein ausgewiesener Kenner der Security Szene. Leider werden wir uns dieses Jahr nicht zur macoun in FRA treffen, da diese Corona-bedingt ausfällt – sehr, sehr schade.
Der folgende Beitrag der Site mezdanak.de zeigt leider sehr deutlich, dass die Spötter wohl recht behalten. Die Corona Apps sind security mäßig überaus schlecht – zumindest, was sich bisher so zeigte. Wo soll da Vertrauen des Einzelenen entstehen für eine App, die mehr schlecht als recht zusammengeschuster wurde?
Wie immer ganz Schneier: Sehr analytisch und erhellend. Für die ganzen IT-Tekkis sehr erdend, wobei Schneier kein Wort über Sicherheit oder Datenschutz verloren hat.
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