Pack den Ami bei den Eiern#4

»Dieser Scheiß war definitiv ein Nazigruß«

Den derzeitigen Kurs der Trump-Regierung, den ihr Vater ausdrücklich unterstützt, nennt sie »karikaturhaft böse«. »Es ist erschreckend, was sie nicht nur der trans Gemeinschaft antun, sondern auch Migranten, People of Colour und so vielen marginalisierten Gemeinschaften.« Diese würden von der neuen Regierung systematisch ins Visier genommen werden, ihr Schutz aufgehoben. [..] »Er ist ein erbärmlicher, unreifer Mann«, sagt Wilson – und dass er weder eine Rolle in ihrem Leben spiele, noch dass sie Angst vor dessen Macht als reichster Mann der Welt habe. Menschen wie Musk würden von der Furcht anderer leben.

Vivian Jenna Wilson, SPON
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100 Jahre

Scharz-Weibild von Hans Rosenthal im schwarzen Sacko mit weißen StreifenHans Rosenthal (um 1970) • Autor/-in unbekannt/Unknown author • CC BY-SA 3.0 de

Hans Rosenthal, wäre am am 2. April 100 Jahre alt geworden. Durch den Blick in SPON, bin ich darauf aufmerksam geworden.

Hans Rosenthal war mir mit Dalli Dalli als beste Samstabendunterhaltungssendung Donnerstagabendunterhaltungssendung für die gesamte Familie ein Begriff und bei der Oma sogar immer in Farbe. Oma hatte immer einen ordentlichen Markenfernseher, nicht so wie zu Hause.

Damals wußte ich nicht, was der große deutsch Entertainer in diesem, seinem Deutschland erlitten hatte. Sein gesamte Familie wurde von den Nazis – ausgelöscht. Entweder ermordet oder direkt oder indirekt an den Folgen der Mißhandlung gestorben. Rosenthal überlebte die zwei letzten Jahre des Dritten Reichs nur, weil er sich in der Kleingartenkolonie „Dreieinigkeit“ in Berlin versteckte und von Berlinerinnen unterstützt wurde.

Es ist eine Geisteshaltung, die eine Hingabe, Gelassenheit und Vergebung nur erahnen läßt. Rosenthal in einem Nachkriegsdeutschland inklusive Westberlin am Samstagabend Donnerstagabend seine republikausfüllenden Unterhaltungssendungen zeigend, Politik und Geschichte ausklammernd und doch im Land der Kinder der Täter und Mörder lebend und den“ ganz normalen Antisemithismus“ immer erlebend. Dabei für das große Fernsehpublikum immer den frohen, verständlichen, einenden Fernsehunterhalter gebend. Das zeugt von wahrer Größe. Eine Haltung, so man seine Vergangenheit kennt, die erst einmal „ausgehalten“ werden muss.

Hans Rosental hätte sichtlich Spaß in einer großen Sendung im ZDF jetzt dabei zu sein und junges Publikum von „Dalli Klick“ überzeugen zu können, da bin ich mir ziemlich sicher, denn „…und Sie sind der Meinung, das war spitze!‘
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Zitat zur Nacht

Seit 50 Tagen ist nun Donald Trump am Ruder – und hat nicht nur die USA, sondern auch den Rest der Welt in einen ungesunden Alarmzustand versetzt. Das Entsetzen wächst: über die Sprunghaftigkeit Trumps, seine Ahnungslosigkeit, seine offenbar gewachsene Beratungsresistenz. Inzwischen werden sogar jene leiser, die Trump noch lange Zeit zumindest lau verteidigt hatten, etwa mit der Biertischweisheit, man könne ja gegen ihn sagen, was man will, aber Trump habe Ahnung von Wirtschaft. Man sollte dieses Märchen zuklappen und endgültig beiseite legen.

HAZ am Sonntag
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Gerade oben auf dem Lesestapel angekommen

Doch der Rassismus im Kleinen, im Alltag, hängt mit dem Rassismus im Großen zusammen – und wie, das versuche ich in diesem Buch an einem konkreten Beispiel zu erklären: mir selbst. Meine Expertise rührt in erster Linie aus meiner Existenz als Schwarze Frau. Ich erzähle von Rassismus, der mir in meinem Leben begegnet ist. Der auf den ersten Blick vielleicht harmlos wirken mag und eben doch große Auswirkungen hat. Im Alltag, in der Schule, auf meinen Körper, in der Liebe und in der Familie. So ist das Buch deswegen auch aufgeteilt.

Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

Es sind mitunter nicht frappierend, schockierenden Beispiele, sondern wenn etwa Tante Petunia beim Sonntagskaffee fast beiläufig erwähnt, dass man sich als Deutscher ja nicht mehr auf die Straße trauen kann, denn dort sind ja überhaupt keine Deutschen mehr.

Wer erinnert sich da nicht an den Wahlspot „Kreuzberg“ der Republikaner?
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