
Für schwere Corona-Zeiten mit Kontaktverbot bzw. harter Einschränkung.
iX. Versteht nicht jeder. Ist auch besser so!

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iX. Versteht nicht jeder. Ist auch besser so!
Zehn Regeln fürs Überleben im Homeoffice
Eine wirklich lesenswerte Kolumne von Margarete Stokowski.

Sie kommen noch immer
durch den aufgebrochenen Himmel.
Die friedlichen Schwingen ausgebreitet
und ihre himmlische Musik schwebt
über der ganzen müden Welt.
Das war ein ganz tolle Krimilesung mit erstklassigem und leckerem Essen in gemütlicher Atmosphäre.
Das war ganz großes Kino.

Käsekuchen im Glas

Dekorativer und pfiffiger Vasenständer
Ein paar Worte zu Juniver:
Und schon vormerken: Die nächste Autorenlesung mit Dinner ist am 08.05.2020 in den Räumen von Juniver.

Stephen Hawking bei der NASA • Public Domain
Ein kurzes, gut 250 Seiten starkes Buch, das Antworten (DES Astrophysikers) zu den wichtigen Fragen unserer Zeit bietet. Kurzweilig, tiefsinnig, ergreifen und ganz ein Buch von Hawking.
Ein paar Zitate aus dem Werk:
Bevor Stephen sich den fertigen Film anschaute, sagte er mir er mir: „Ich werde Dir mitteilen, wie ich es finde. Gut. Oder anders.“ Sollte sein Urteil „anders“ lauten, erwiderte ich, würde es vielleicht genügen, wenn er nur „anders“ sagt […] Großzügig meinte Stephan anschließend, der Film hätte ihm gefallen.
Eddie Redmayne, der Stephan Hawkings Darsteller im Vorwort
Womöglich sind die Hawking-Temperatur und Hawking-Strahlung die fundamentalsten Entdeckung der Theoretischen Physik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie öffnen uns die Augen für tiefgreifende Beziehungen zwischen der Allgemeinen Relativität (Schwarze Löcher), der Thermodynamik (Wärme-Physik) und der Quantenphysik (der Entstehung von Partikeln, wo zuvor keine waren).
Kip S. Thorne in der Einführung
Es war eine wunderbare Zeit, zu leben und in der Theoretischen Physik zu forschen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich unser Bild vom Universum erheblich verändert, und ich bin glücklich, wenn ich dazu einen Beitrag geleistet habe.
Warum wir die großen Fragen stellen müssen
Jetzt wurde jeder neue Tag zum Geschenk, nachdem meine Erwartungen auf null gesunken waren. Ich begann mich über alles zu freuen, was ich hatte. Wo Leben ist, ist auch Hoffnung.
Warum wir die großen Fragen stellen müssen
[…] das Anthropische Prinzip. Es besagt, dass das Universum mehr oder minder so sein muss, wie wir es sehen, weil niemand da wäre, der es beobachten könnte, wenn es anders wäre.
Wie hat alles angefangen?
Einstein war sehr unglücklich über den scheinbaren Zufallscharakter der Natur. Seine Auffassung fasste er in einem berühmten Ausspruch zusammen: „Gott würfelt nicht.“ Er war wohl der Ansicht, diese Ungewissheit sei nur vorläufig; dahinter verberge sich eine Wirklichkeit, in der Teilchen genau definierte Positionen und Geschwindigkeiten hätten und sich ganz im Geiste der Laplacen Gesetze deterministisch verhielten. Diese Wirklichkeit mag Gott bekannt sein, aber die Quantenbeschaffenheit des Lichts hindert uns daran, sie zu sehen.
Können wir die Zukunft vorhersagen?
Der Aufbruch ins Weltall ist vielleicht die einzige Möglichkeit, uns vor uns selbst zu retten. Die Menschen müssen, davon bin ich überzeugt, die Erde verlassen. Wir riskieren, ausgelöscht zu werden, sollten wir bleiben.
Werden wir die Erde überleben?
Wir können einen Weg erkennen: Es beginnt mit einem 16-jährigen Jungen, der davon träumt, auf einem Lichtstrahl zu reiten, und mündet in unserem Traum, den wir verwirklichen wollen. – auf unserem eigenen Lichtstrahl zu den Sternen zu reiten. Wir stehen an der Schwelle einer neuen Ära. Die Besiedlung anderer Planeten durch den Menschen ist dann nicht mehr Science- Fiction. Sie kann zum Faktum werden – zu Science-Fact. Die Gattung Mensch existiert seit rund 10 000 Jahren, und das Tempo dieser Entwicklung hat sich ständig beschleunigt. Wenn die Menschheit noch eine Million Jahre weiter existieren soll, dann liegt unsere Zukunft darin, kühn dorthin vorzudringen, wo noch kein Mensch zuvor gewesen ist. Ich hoffe das Beste. Ich muss es. Eine andere Wahl haben wir nicht.
Sollen wir den Weltraum besiedeln?
Nachdem wir das Feuer erfunden haben, haben wir uns ein paarmal dumm angestellt. Und dann den Feuerlöscher erfunden. Bei mächtigen Technologien wie Nuklearwaffen, Synthetischer Biologie und hoch entwickelter Künstlicher Intelligenz sollten wir uns vorher Gedanken machen und uns große Mühe geben, alles gleich beim ersten Mal richtig zu machen. Denn womöglich haben wir nur diese eine Chance. Unsere Zukunft ist ein Wettlauf zwischen der wachsenden Macht unserer Technologie und der Weisheit, mit der wir davon Gebrauch machen. Wir sollten sicherstellen, dass die Weisheit gewinnt.
Wird uns die Künstliche Intelligenz überflügeln?
Seid neugierig! Und ganz egal, wie schwierig euch euer Leben vorkommt: Es gibt immer etwas, das ihr tut – das ihr erfolgreich tun könnt. Gebt nie auf, das ist am wichtigsten! Lasst eurer Phantasie freien Lauf! Gestaltet die Zukunft.
Wie gestalteten wir unsere Zukunft?
Eine Formulierung in diesem Buch hat mir sein Verhältnis zu seiner eigenen Person ganz besonders deutlich gemacht: „…wenn ich dazu einen Beitrag geleistet habe.“ Ich glaube, er ist der Einzige, der diesem Halbsatz ein wenn vorausstellt. Ich bin fest davon überzeugt, alle anderen sind absolut sicher, dass er einen Beitrag geleitet hat.
Lucy Hawking im Nachwort
Gemeint ist das erste Zitat aus Warum wir die großen Fragen stellen müssen
Er achtete sorgsam auf seine Wortwahl, damit seine Worte den größtmögliche Effekt hatten, wenn sie mit dieser flachen elektronischen Stimme ausgesprochen wurden, die so bemerkenswert ausdrucksstark war, wenn er sie verwendete. Wenn er sprach, dann hörten die Leute zu, egal ob es sich um seine Ansichten über den National Health Service ging oder um die Ausdehnung des Universums. Und nie ließ er sich die Gelegenheit entgehen, einen Witz anzubringen, den er jeweils vollkommen ausdruckslos, aber mit einem vielsagenden Augenzwinkern formulierte.
Lucy Hawking im Nachwort
Von diesem Buch aber wusste er glücklicherweise noch. Es war eines der Projekte, an denen er in der Zeit arbeitete, die sich als sein letztes Jahr auf Erden herausstellen sollte. Er beabsichtige, seine aktuellen Texte in einem Band zusammenzufassen. Wie so vieles, das sich seit seinem Tod ereignet hat, wünschte ich, er könnte die fertige Fassung sehen. Ich glaube, er wäre sehr stolz auf dieses Buch, und vielleicht wäre er dann sogar bereit zuzugeben, dass er tatsächlich doch einen kleinen Beitrag geleistet hat – für uns ist es ein gewaltiger Beitrag!
Lucy Hawking im Nachwort
Die Rezension über „Beifang“ das sehr persönliche Buch Lisa Brennan-Jobs‘ ist in der aktuellen iX erschienen.
Der erste Liebeskummer bringt den Schmerz der Vergangenheit an die Oberfläche.
Steve Jobs in Beifang von Lisa Brennan-Jobs
Jobs war nicht verärgert. Er hatte Commodore unter die Lupe genommen und fand die Führungsspitze „schäbig“. Wozniak weinte dem entgangenen Geld nicht hinterher, aber seine Technikerehre wurde merklich getroffen, als das Unternehmen neun Monate später den Commodore PET herausbrachte. „Das schlug mir irgendwie auf den Magen“, sagte er. „Sie hätten Apple haben können.“
Aus Steve Jobs von Walter Isaacson
Nun da sie beschlossen hatten, eine Firma zu gründen, brauchten sie einen Namen. […] „Ich praktizierte mal wieder eine meiner Obstdiäten“, erklärte er. „Ich war gerade von der Apfelplantage zurückgekehrt. Der Name klang freundlich, schwungvoll und nicht einschüchternd. Apple nahm dem Begriff Computer die Schärfe. Zudem würden sie künftig vor Atari im Telefonbuch stehen.“ Er erklärte Wozniak, sie würden bei Apple bleiben, wenn ihnen bis zum Nachmittag des darauffolgenden Tages nichts Besseres einfiel. Und so blieb es bei Apple.
Aus Steve Jobs von Walter Isaacson
Es war Sonntag, der 29. Juni 1975, ein Meilenstein für den Personal Computer. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass jemand Buchstaben eingetippt hatte und erlebte, wie diese auf seinem eigenen Computerbildschirm wiedergegeben wurden.
Steve Wozniak in Steve Jobs von Walter Isaacson