
Russlands Truppen kommen kaum voran
Sommeroffensive bringt nur geringe Geländegewinne – Moskau verstärkt Drohnenangriffe
HAZ, this weekend


Russlands Truppen kommen kaum voran
Sommeroffensive bringt nur geringe Geländegewinne – Moskau verstärkt Drohnenangriffe
HAZ, this weekend

Der polnische Außenminister Rados?aw Sikorski hat Europa dazu aufgefordert, sich auf einen Angriff Russlands »tief in die Region« vorzubereiten. Es sei »unverantwortlich«, keine Verteidigungsanlagen wie einen Drohnenwall an der Ostflanke zu errichten, sagte er.

Schließlich hat der Präsident persönlich die Sicherheitskräfte aufgefordert, „keine Rücksicht“ zu nehmen „auf die Verrückten, die unser Land zerstören.“ Das ist die neue Realität in Amerikas Städten, wo neuerdings Soldaten mit Schnellfeuergewehren patrouillieren, vermummte Häscher aus zivilen Autos herausspringen und Menschen, insbesondere die nicht weiß sind, von der Straße verschleppen, die Autos von Reportern von Ordnungshütern absichtlich gerammt und filmende Passanten mit der Waffe bedroht werden.
Der Krieg im eigenen Land
US-Präsident Donald Trump behauptet, amerikanische Städte würden von kriminellen Ausländern und linken Randalierern belagert. Als Antwort schickt er Bundespolizisten und Militär. In Chicago und Portland droht eine Eskalation
HAZ, tomorrow

Heute hat der neue BND-Chef Martin Jäger eindringlich vor einem russischen Angriff auf die Nato in naher Zukunft gewarnt. »Wir dürfen uns nicht zurücklehnen in der Annahme, ein möglicher russischer Angriff käme frühestens 2029«, sagte Jäger in einer öffentlichen Anhörung in Berlin. »Wir stehen schon heute im Feuer.«

HAZ, this weekend

Natalie Amiri (2023) • Jan Zappner (Foto: Ausschnitt)/ re:publica • CC BY-SA 2.0
Philipp Peyman Engel (2024) • Superbass (Foto: Ausschnitt) • CC BY-SA 4.0
Spitzengespräch zum Israel-Gaza-Krieg
»Es wird nichts wieder gut. Gar nichts!«
Am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas streiten die Nahost-Expertin Natalie Amiri und der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen« Philipp Peyman Engel über die humanitäre Lage in Gaza und die Verantwortung der israelischen Regierung.

„Wir befinden uns inmitten einer Tragödie. Das ist keine politische Positionierung. Es geht hier nicht um Juden, Israelis oder Palästinenser, um rechts oder links. David Cunio war unschuldig, er war kein Soldat, und die Tatsache, dass niemand etwas darüber sagen kann, ist auch eine Tragödie.“[3]


Mauer mit verschleppten Israelischen Geiseln des 7. Oktober 2023, Foto 8. Mai 2024 im jüdischen Viertel in Prag.
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 (auch vereinfacht: 7. Oktober) war mit 1182 Todesopfern der größte Massenmord an Judenseit dem Holocaust.
Zwei Jahre nach Massaker in Israel
Deutschland gedenkt der Opfer der Hamas
Wie der 7. Oktober 2023 den Nahen Osten verändert hat


Seit dem Terrorangriff auf Israel und der folgenden israelischen Militäroffensive im Gazastreifen erleben viele Jüdinnen und Juden in Deutschland zunehmenden Antisemitismus. Das geht aus einer neuen Studie des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hervor. Der Rias sieht zudem eine Zunahme von Protesten mit antisemitischen Inhalten. „Aufrufe zur Vernichtung Israels, Befürwortung von Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, offene Unterstützung des Terrors der Hamas und die Relativierung der Schoa – all das ist zwei Jahre nach dem 7. Oktober zur bedrückenden Normalität geworden“, erklärte Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbands Rias.
HAZ, tomorrow


Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eindringlich vor der wachsenden Bedrohung Europas durch Russland gewarnt. »Neben dem Terrorismus ist Russland die größte strukturelle Bedrohung für die Europäer«, sagte er der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« . Das Land gefährde die kollektive Sicherheit durch Eingriffe in Wahlkämpfe, Cyberattacken, die Ermordung von Oppositionellen und durch Migrationsströme, die als Druckmittel eingesetzt würden. Russland teste überdies die Flugabwehr europäischer Staaten und habe seine Nukleardoktrin geändert.