Im Chat-Skandal geht es nicht allein um die versehentliche Beteiligung eines Journalisten an einem Gedankenaustausch in der Regierung. Die Beteiligten an der Chat-Gruppe – allen voran der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz, Hegseth und Vizepräsident J.D. Vance – werden in den anstehenden Anhörungen im Kongress vor allem erklären müssen, warum sie überhaupt den für alle Welt zugänglichen Messengerdienst Signal genutzt und damit auf die speziell verschlüsselten Systeme ihrer Regierung verzichtet haben. Das Verteidigungsministerium selbst warnt in internen Memos vor der Nutzung von Signal und verweist auf Risiken durch russische Hacker.
HAZ, today
Hegseth ist Fernsehmoderator. Impulsiv, inkompetent und fachlich für die sehr sensible Aufgabe eines Verteidigungsministers der Vereinigten Staaten von Amerika nicht geeignet. Zudem gibt es den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen ihn.
Betroffen sind der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Mobilnummern, teilweise verknüpft mit Messengerdiensten oder Social-Media-Konten, E-Mail-Adressen, zugehörige Passwörter – das alles findet sich öffentlich abrufbar im Netz, aufzufinden über kommerzielle Personen-Suchmaschinen oder Leaks von Kundendaten. […] »Es ist absolut verstörend zu sehen, wie wenig sich hochrangige US-Regierungsvertreter um die Sicherheit ihrer Kommunikation zu scheren scheinen«, sagt unser Investigativ-Koordinator Jörg Diehl. »Für ausländische Nachrichtendienste muss diese Unprofessionalität ein einziges Fest sein. Selten wohl war es für sie leichter, an sensibelste Informationen zu gelangen.«
„Wir haben gewußt, daß wir Kämpfer gegen die Diktatur und gegen den Faschismus waren. Wir haben gewußt, daß wir um eine neue Welt ringen wollten, daß wir ein neues Leben aufbauen wollten, in dessen Mittelpunkt wir den Menschen stellten. Aber jene Schar von Unzählbaren, die in Öfen verbrannt und in Lagern gemartert wurden, jene unzählige Anzahl von Kindern, deren bloße Füßchen blutend durch die Schneefelder des Ostens in das Verderben hineingetappt sind — sie wußten nicht, warum sie in dieses Verderben gingen —; sie gingen nur, weil eine [jüdische, anm.] Mutter sie geboren hatte.“
Hans Rosenthal (um 1970) • Autor/-in unbekannt/Unknown author • CC BY-SA 3.0 de
Hans Rosenthal, wäre am am 2. April 100 Jahre alt geworden. Durch den Blick in SPON, bin ich darauf aufmerksam geworden.
Hans Rosenthal war mir mit Dalli Dalli als beste Samstabendunterhaltungssendung Donnerstagabendunterhaltungssendung für die gesamte Familie ein Begriff und bei der Oma sogar immer in Farbe. Oma hatte immer einen ordentlichen Markenfernseher, nicht so wie zu Hause.
Damals wußte ich nicht, was der große deutsch Entertainer in diesem, seinem Deutschland erlitten hatte. Sein gesamte Familie wurde von den Nazis – ausgelöscht. Entweder ermordet oder direkt oder indirekt an den Folgen der Mißhandlung gestorben. Rosenthal überlebte die zwei letzten Jahre des Dritten Reichs nur, weil er sich in der Kleingartenkolonie „Dreieinigkeit“ in Berlin versteckte und von Berlinerinnen unterstützt wurde.
Es ist eine Geisteshaltung, die eine Hingabe, Gelassenheit und Vergebung nur erahnen läßt. Rosenthal in einem Nachkriegsdeutschland inklusive Westberlin am Samstagabend Donnerstagabend seine republikausfüllenden Unterhaltungssendungen zeigend, Politik und Geschichte ausklammernd und doch im Land der Kinder der Täter und Mörder lebend und den“ ganz normalen Antisemithismus“ immer erlebend. Dabei für das große Fernsehpublikum immer den frohen, verständlichen, einenden Fernsehunterhalter gebend. Das zeugt von wahrer Größe. Eine Haltung, so man seine Vergangenheit kennt, die erst einmal „ausgehalten“ werden muss.
Hans Rosental hätte sichtlich Spaß in einer großen Sendung im ZDF jetzt dabei zu sein und junges Publikum von „Dalli Klick“ überzeugen zu können, da bin ich mir ziemlich sicher, denn „…und Sie sind der Meinung, das war spitze!‘
Die USA streichen ihre Militärhilfen für die Ukraine. In Kiew fehlen dadurch Waffen und womöglich auch wichtige Aufklärungsdaten. Deutschland und die EU suchen nach Lösungen, HAZ, today
Russischer Angriff auf die Ukraine seit 2022 (Auszug)
An der Kontaktlinie in der Ostukraine war es andauernd relativ ruhig; in den drei Wochen bis zum 3. Februar starben keine ukrainischen Soldaten.[420] Mitte Februar lagen die Waffenstillstandsverletzungen unter dem Durchschnitt des ganzen Vorjahres.[421] Erst als (eigene) False-Flag-Aktionen durch die russische Propaganda gemeldet wurden,[422]stiegen die Zahlen.[423] Am 21. Februar 2022 erkannte Russland die staatliche Unabhängigkeit der als „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk proklamierten Gebiete in den jeweiligen Oblasten an. In dieser Woche wurden die ukrainischen Streitkräfte und Munitionsbestände dezentralisiert und die Flugzeuge von großen Flugplätzen, den offensichtlichen Primärzielen eines Aggressors, abgezogen.[424]
Am 24. Februar begann entlang der gesamten ukrainischen Grenze Russlands sowie aus Belarus der Überfall auf die Ukraine,[425]im Raum Kiew mit einer Übermacht gegenüber der Ukraine von 12:1, dies laut vorläufiger Analyse des RUSI im November 2022.[426]Als Kriegsziel gab Putin an, die Menschen schützen zu wollen, die „seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt“ wären.[427] Die „Souveränität aller neu entstandenen Länder im post-sowjetischen Raum“ wolle er respektieren, behauptete er.[428]
Der russische Angriff war offensichtlich als kurze Kommandoaktion geplant gewesen, deren eines Kriegsziel die Einnahme Kiews innerhalb einiger Tage zum Sturz der Regierung war. Die Armee hätte dabei vor allem eine Drohkulisse für die Geheimdienste sein sollen, welche diesen Plan der Enthauptung des Landes entworfen hatten. Die russischen Einheiten verfügten laut vorläufigen Erkenntnissen von RUSI über Personenlisten, welche sowohl zu eliminierende und einzuschüchternde Personen umfassten als auch solche, die vermutlich oder sicher zur Zusammenarbeit bereit waren.[426]
Nachdem der ukrainische Präsident weder geflüchtet noch gefangen genommen war und nach wochenlanger Umklammerung der Stadt von Norden, Westen und Osten musste Russland den Vorstoß nach Kiew Ende März aufgeben. Beim Abzug der russischen Truppen aus allen zuvor eroberten Gebieten in der Nordukraine offenbarten sich nach Kriegsrecht verbotene Plünderungen und ein Muster von Tötungen von Zivilisten, das auf Kriegsverbrechen hindeutete.[429][430][431] Der Ort Butscha erlangte weltweite Bekanntheit durch die dort bekannt gewordenen Gräueltaten.
Das zweite Kriegsziel war die Erweiterung der Vasallenstaaten im Osten der Ukraine; vor Donezk konnten die ukrainischen Truppen ihre Stellungen den ganzen März und April hindurch halten, ebenso die nahe der russischen Grenze liegende Großstadt Charkiw, welche in der um sie geführten Schlacht um Charkiw erheblich beschädigt wurde. Die zwischen Donezk/Luhansk und Charkiw an der russischen Grenze liegenden Gebiete wurden hingegen von Russland besetzt. Die Gebiete im Süden, wo seit 2014 eine Einnahme einer Landbrücke durch Russland zur Krim befürchtet worden war, wurden trotz der lange verteidigten belagerten Stadt Mariupol ebenfalls großenteils von Russland besetzt. Schon am 12. März gab es Meldungen, dass es in mehreren Städten im Bereich des von Russland besetzten Territoriums Versuche gegeben hatte, „prorussische“ Aktionen zu organisieren. Lokale Behörden verweigerten die Zusammenarbeit und die Bevölkerung protestierte wie zum Beispiel in Cherson.
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