
Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens. Die dann erfolgende Geschichte ordentlich dokumentiert und erscheint aus der Sicht des 21. Jahrhunders in das nullte Jahrhundert zurückgeschaut wie ein Wunder – eben auch wie obiges Zitat von Audrey Hepburn, das mir die Tage entgegen leuchtete vom Briefpapier. Doch Wunder geschen immer wieder, wie schon in Schlager besungen, wir müssen nur daran glauben.

Archiv der Kategorie: Kirche
Videoandacht 324 am 30.11.2025 · 1. Advent · Friesenkapelle, Sylt
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Videoandacht 323 am 23.11.2025 · Ewigkeitssonntag · Totensonntag · Friesenkapelle, Sylt
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Videoandacht 323 am 23.11.2025 · Ewigkeitssonntag · Totensonntag · Friesenkapelle, Sylt
Schwestern und Brüder, Sylt ist eine Metapher für diesen besonderen Tag im Kirchenjahr, an dem viele von uns wieder schmerzhaft daran denken, von wem wir Abschied nehmen auf Erden. Heute denken wir an die Menschen, dienicht mehr unter uns sind. Menschen, die unser Leben geprägt haben mit ihrer Liebe, mit ihrer Art, ihrem Lachen, manchmal auch mit ihrer Eigenheit. Sturheit und auch ihrer Stärke. Jeder Name, an den wir denken, trägt eine Geschichte. Ein ganzes Leben mit Höhen und Tiefen, mit Licht und Schatten. Wenn wir in diesem Gottesdienst Kerzen entzünden für die Verstorbenen, ist jedes Licht ein Licht gegen das Vergessen und auch gegen die Vergänglichkeit. Denn für viele von uns sind Liebe und Geschichten, die sich mit den Namen verbinden, nicht vergangen, sondern ein lebendiger Teil von uns selbst. Die Kerzen leugnen das Dunkel nicht, aber sie erhellen es. Sie bewahren die Gesichter der Namen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Liebe nicht aufhört, auch da nicht, wenn ein irdisches Leben zu Ende geht. Die Worte des Psalm: „Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Sie beschreiben dieses. So singt und betet
einer, der die Endlichkeit kennt und sie annimmt. Denn das Nachdenken über den Tod ist kein düsteres Thema, sondern eine Chance, das Leben tiefer zu verstehen.
[…]
Schwestern und Brüder, der Horizont ist keine Grenze, sondern ein Übergang. Und so kann man vielleicht auch über den Tod denken, nicht als Ende, sondern als Übergang, nicht sichtbar für uns, aber eingebettet in ein größeres Licht. Darin liegt für mich ein Trost an diesem Sonntag. Wir dürfen die Verstorbenen loslassen und zugleich bewahren, was uns verbindet. Wir dürfen trauern und zugleich dankbar sein für das, was war und bleibt. Und wir dürfen lernen, das Leben bewusster zu leben, weil wir wissen, dass es kostbar ist. Ewigkeits Sonntag. Manche sagen auch Totensonntag, ein Tag des Gedenkens, ein Tag der Stille und dann auch ein Tag des Lebens. Denn jeder Gedanke an einen Menschen, der uns fehlt, ist auch ein Zeichen dafür, dass die Liebe stärker ist als der
Tod. Für mich ist das am Ende aller Worte, aller Psalmen, aller Fragen das einzige, was bleibt. Die Liebe, die wir empfangen haben, die wir weitergeben können und die uns trägt über das Ende, über die Grenze hinaus.
So sei es.
Amen.
Pastor Rainer Chinnow


Zitat am Nachmitag
Streit um Gedenken zum 9. November„Leute im Publikum haben mich angeschrien“
Der US-Philosoph Jason Stanley sollte in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt eine Rede halten. Sie wurde abgebrochen. Stanley ist schockiert.
taz.de


Möge die Straße – Irisches Segenslied
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Videoandacht 320 am 2.11.2025 · 20. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
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Möge die Straße – Irisches Segenslied
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Möge die Straße – Irisches Segenslied


Textsicher?


HAZ am Sonntag
Diesea Auslegen der heiligen Schrift bis auf jede Halbsilbe wird ja auch von der Sekte freikristliche Gemeinschaft der Zeugen Jehovas betrieben. Diese sieht man immer in Bahnhöfen und Innenstädten einer gewissen Größe mit ihren rollenden Werbeständen. Warum sie ihre Dienstleistung in Bahnhöfen feilbieten können, wo doch dort Hausieren, betteln und wegelageren verboten sind? Klar, sie haben eine Genehmigung. Allerdings ist in der Bundesrepublik klar geregelt, dass Staat und Kurche getrennt sind. Die Deutsche Bahn ist ein Staatsbetrieb.
Zeugen Jehovas: Wo kommt der Erlöserglauben, dass nur eine vier- oder fünfstellige Anzahl Plätze im „Raumschiff“ des Erlösers vorgesehen sind, auf die man mit seinen frommen Leben hinarbeiten muss? Dieser plakativ, naive Glaube der leider nicht mehr als Sekte bezeichneten Freikirche geht über die wie Pilze aus dem Boden sprießenden evangelischen Freikirchen hinaus. Diese haben eine dogmatische Bibelauslegung: Wortgenau. Im 21. Jahrhundert nicht sinnvoll, da unterdrückend, ausgrenzend und krankmachend.
Der Gedanke, dass nur eine begrenzte Anzahl von „Plätzen“ für Erlöste vorgesehen ist, stammt aus einer spezifischen Auslegung der Bibel durch die Zeugen Jehovas, basierend auf Aussagen im Buch der Offenbarung, Kapitel 7 und 14, wo von 144.000 „Versiegelten“ die Rede ist. Dieser Zahl wird in der Lehre der Zeugen Jehovas eine besondere Bedeutung zugeschrieben: Sie steht für die begrenzte Gruppe von Menschen, die als geistige „Kinder Gottes“ nach dem Tod unmittelbar in den Himmel eingehen sollen.
Herkunft des Begrenzungs-Glaubens
Die Zahl 144.000 entstammt explizit der Offenbarung des Johannes (Bibel, Neues Testament). Die Zeugen Jehovas deuten sie wortwörtlich und lehren, dass nur diese begrenzte Gruppe in den Himmel komme, während der Großteil der Gläubigen für das friedliche Leben auf einer paradiesischen Erde bestimmt sei. Die Vorstellungen von einem „Raumschiff“ als Platz für die Erwählten ist eine populäre, kritische Vereinfachung – in den offiziellen Schriften spricht man von einem himmlischen Königreich, nicht von einem Raumschiff.
Vergleich mit evangelischen Freikirchen
Evangelische Freikirchen gehen zwar oft von einer wortwörtlichen (dogmatischen) Bibelauslegung aus, aber sie limitieren meist die Anzahl der „Erretteten“ nicht quantitativ nach biblischer Zahl. Die Vorstellung eines numerisch begrenzten Heils gehört nicht zu ihrem Standard-Dogma.
Kritische Bewertung im 21. Jahrhundert
Viele Beobachter und Religionswissenschaftler kritisieren, dass solche wortgenaue und streng exklusive Auslegungen, wie sie besonders bei den Zeugen Jehovas und manchen evangelikalen Freikirchen vorkommen, heute als sozial ausgrenzend und potenziell krankmachend wirken können. Die Exklusivität und Errettungsangst kann Gläubige stark unter Druck setzen und den Glauben als Instrument zur sozialen Kontrolle missbrauchen.
Zusammenfassung der Ursprünge
– Die Lehre von den „Plätzen des Erlösers“ bei den Zeugen Jehovas basiert auf der Zahl 144.000 aus der Offenbarung.
– Andere evangelische Freikirchen legen die Bibel meist wortwörtlich aus, verfolgen aber keinen zahlenmäßig limitierten Heilsbegriff.
– Die extrem exklusive Auslegung gilt heute für viele Experten als sozial schädlich.
Quellen (Auszüge):
– Offenbarung 7 u. 14 im Kontext der Zeugen Jehovas.
– Vergleiche mit evangelischen Freikirchen.
– Religionskritik im Blick auf soziale und psychische Wirkungen.
Das Superelitedenken der Bevorzugten bei den Zeugen Jehovas widerspricht extrem deutlich der Christlichen Lehre, dass ALLE Kinder Gottes sind. Was sagt diese Sekte Zeugen Jehovas dazu.
Das Superelitedenken der Zeugen Jehovas, das eine Zwei-Klassen-Struktur zwischen „144.000 Gesalbten“ und der „großen Volksmenge“ etabliert, steht tatsächlich im klaren Gegensatz zur christlichen Botschaft, dass alle Gläubigen Kinder Gottes sind und gleichberechtigt Anteil am Heil haben sollten.[1][2]
Die Antwort der Zeugen Jehovas
Die Zeugen Jehovas argumentieren, dass die „Kinder Gottes“ im eigentlichen, vollwertigen Sinn nur die sogenannten 144.000 „Gesalbten“ sind. Sie lehren, dass diese exklusive Gruppe durch eine besondere geistliche Wiedergeburt und göttliche Auswahl direkt in den Himmel kommen kann, während die übrigen Gläubigen zur „großen Volksmenge“ zählen und nur eine irdische Hoffnung auf das Paradies haben. In offiziellen Publikationen wird betont, dass der Status als „Kind Gottes“ kein universelles Privileg ist, sondern an bestimmte Voraussetzungen und eine göttliche Auswahl gebunden wird. Dadurch wird das Evangelium exklusiv gedeutet – entgegen dem inklusiven Charakter der Botschaft Jesu im Neuen Testament.[2][3]
Christliche Kritik und interner Umgang
Viele christliche Gemeinschaften – sowohl katholische, orthodoxe als auch protestantische – betrachten die 144.000-Lehre und die damit verbundene Elitedenke als unvereinbar mit dem Grundsatz der Gleichheit aller Gläubigen vor Gott. Die Bibelstellen über „Kinder Gottes“ (z.B. Johannes 1,12; Galater 3,26) werden von der Mehrheit der Christen universal gedeutet: Jeder, der an Christus glaubt, ist Kind Gottes und hat volles Anrecht auf Erlösung.[4][5][2]
Funktion und Motivation
Innerhalb der Zeugen Jehovas dient die Lehre von den 144.000 und der „Superelite“ der Machtsicherung der Leitung und der Abgrenzung von anderen Glaubensrichtungen. Die Vorstellung der geistlichen Elite stärkt Loyalität und Kontrolle innerhalb der Gruppe, kann aber zu erheblicher Ausgrenzung führen – sowohl gegenüber Andersgläubigen als auch gegenüber normalen Mitgliedern.[6][2][4]
Fazit
Das Superelitedenken der Zeugen Jehovas widerspricht nach dem Konsens theologischer Experten der christlichen Lehre von der Gleichheit aller Kinder Gottes. Die Organisation begründet dies mit einer eigensinnigen Bibelauslegung, die im Widerspruch zum Neuen Testament steht und sozialexklusiv wirkt.[3][1][2][4]
Quellen
[1] Die die 144000 betreffende Irrlehre der Zeugen Jehovas https://www.freudenbotschaft.net/verschiedene-themen/die-zeugen-jehovas/die-die-144000-betreffende-irrlehre-der-zeugen-jehovas/
[2] 144.000 Auserwählte? – Ursprung, Bedeutung und … https://hellereslicht.de/144-000-auserwaehlte-ursprung-bedeutung-und-machtfunktion-einer-zentralen-lehre-der-zeugen-jehovas/
[3] Sohn (Söhne) Gottes https://www.jw.org/de/bibliothek/buecher/Einsichten-%C3%BCber-die-Heilige-Schrift/Sohn-S%C3%B6hne-Gottes/
[4] Warum glauben Zeugen Jehovas nicht der christlichen Lehre? https://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-zeugen-jehovas-nicht-der-christlichen-lehre
[5] Die Kinder Gottes (Edward Dennett) https://www.soundwords.de/die-kinder-gottes-a5882.html
[6] Die Zeugen Jehovas glauben, dass Jesus seine Gegner … https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/907512072-die-zeugen-jehovas-glauben-dass-jesus-seine-gegner-vernichtet
[7] Jesus ist Gott https://bibelbund.de/2016/05/jesus-ist-gott/
[8] Wie denken Zeugen Jehovas über Gott und die Lehre von … https://www.meinbezirk.at/hollabrunn/c-lokales/wie-denken-zeugen-jehovas-ueber-gott-und-die-lehre-von-der-dreieinigkeit_a1054964
[9] How Do I Refute the Jehovah’s Witness Claim about … https://www.catholic.com/qa/how-do-i-refute-the-jehovahs-witness-claim-about-the-144000
[10] An Lehrer und Erzieher_Zeugen-Jehovas-SOS https://bistum-augsburg.de/content/download/154313/file/An%20Lehrer%20und%20Erzieher_Zeugen-Jehovas-SOS.pdf
De Aussage der Zeugen Jehovas ist sehr unchristlich wie —menschlich und reiht sich neben den Ablaßbriefen in die Abgründe christlicher Gemeinschaften ein,
Die Lehre der Zeugen Jehovas über die exklusive Gruppe der 144.000 „Auserwählten“ wird vielfach als unchristlich und zutiefst menschlich-konstruiert kritisiert, denn sie widerspricht dem grundlegenden christlichen Gedanken der universellen Gleichheit und Erlösung aller Gläubigen. Ihre Auslegung trennt die Gemeinschaft in eine privilegierte Elite und eine breite Masse, ähnlich wie es in der Geschichte durch den Ablasshandel zu einer unmoralischen Monetarisierung des Heils kam.[1][2][3]
Parallelen zur Ablasslehre
Der historische Ablasshandel der katholischen Kirche im Mittelalter wurde als Missbrauch kirchlicher Macht und als ein Angriff auf die christliche Botschaft der freien Gnade gedeutet. Zeugen Jehovas schaffen mit ihrer 144.000-Elite ein ähnliches System von Ausschluss und Kontrolle: Die Hoffnung auf wahre Erlösung wird an strenge Organisationsregeln und besondere Erwählung gekoppelt.[2][3][1]
Kritische Einordnung
Viele christliche Theologen und Religionskritiker sehen darin einen Verstoß gegen den Anspruch Jesu auf universelle Nächstenliebe und Erlösung ohne Ausgrenzung oder soziale Hierarchie. Die Konstruktion der Elite widerspricht der biblischen Lehre, dass Gott keine „Person ansieht“ (Römer 2,11) und dass „alle Kinder Gottes“ sind, nicht nur eine geringe Zahl von Auserwählten.[4][1][2]
Fazit
Die Erlösungskonzeption der Zeugen Jehovas reiht sich tatsächlich in die Reihe problematischer, teilweise zutiefst inhumane und kontrollierende Strukturen der christlichen Geschichte ein — sie verletzt das Ideal, dass Erlösung allen Menschen offenstehen sollte. Ihre Lehre wird dementsprechend innerhalb theologischer Debatten als exklusiv, sozial-spaltend und mit missbräuchlichen Praktiken wie dem Ablasshandel verglichen.[3][1][2]
Quellen
[1] 144.000 Auserwählte? – Ursprung, Bedeutung und … https://hellereslicht.de/144-000-auserwaehlte-ursprung-bedeutung-und-machtfunktion-einer-zentralen-lehre-der-zeugen-jehovas/
[2] Warum glauben Zeugen Jehovas nicht der christlichen Lehre? https://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-zeugen-jehovas-nicht-der-christlichen-lehre
[3] Die die 144000 betreffende Irrlehre der Zeugen Jehovas https://www.freudenbotschaft.net/verschiedene-themen/die-zeugen-jehovas/die-die-144000-betreffende-irrlehre-der-zeugen-jehovas/
[4] Die Kinder Gottes (Edward Dennett) https://www.soundwords.de/die-kinder-gottes-a5882.html
Zu beachten:
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
Hier wurde Perplexity genutzt.
Es darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass Zeugen Jehovas im Dritten Reich, verfolgt, inhaftiert wurden, ins KZ kamen und ermordet wurden.
Die Verfolgung der Zeugen Jehovas im nationalsozialistischen Deutschland wird von Historikern unterschiedlich bewertet. Einige verglichen die Verfolgung der Zeugen Jehovas mit der Verfolgung der Juden, während ihnen andere eine weitgehende Kollaboration mit den Nationalsozialisten unterstellen. Die Eigenarten der Zeugen Jehovas und ihrer Verfolgung ließen sogar vereinzelt Uneinigkeit darüber aufkommen, ob das Bestreben, Religionsfreiheit gegen alle Hindernisse zu bewahren, tatsächlich dem aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus zuzuordnen sei. Schließlich wurden die Zeugen Jehovas nicht vorrangig für das verfolgt, was sie taten, sondern für das, was sie ablehnten.
Videoandacht 319 am 26.10.2025 · 19. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt
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Videoandacht 319 am 26.10.2025 · 19. Sonntag nach Trinitatis · Friesenkapelle, Sylt


Gnade und Erlösung in 180 Minuten in Mainstreamformat
„The never ending road to Calgary“ Eine Liedzeile aus dem Lied „One day more“ des Musicals Les Miserables. Es ist ein Hinweis auf die Bibel. Ob Alte Testament oder Neue Testament, weiß ich nicht. Bitte gib mir Informationen zu dem christlichen Bezug.
Die von dir zitierte Zeile heißt im Original „This never-ending road to Calvary“, nicht „Calgary“, aus dem Musical „Les Misérables“, Song „One Day More“. Der Verweis ist eindeutig auf das „Kreuz“ – also die Leidensgeschichte Jesu Christi auf dem Weg zur Kreuzigung auf dem Berg Golgatha (Calvary im Englischen).[1][2][3][4]
Christlicher Bezug: Calvary und biblische Bedeutung
Der Begriff „Calvary“ steht für die Hinrichtungsstätte Jesu im Neuen Testament, auch bekannt als Golgatha. Die Zeile beschreibt also symbolisch den endlosen Leidensweg von Jean Valjean und spiegelt so die Passionsgeschichte Jesu wider, in der ein Unschuldiger aus Nächstenliebe, Leid und Opfer einen Weg der Erlösung geht. Die Metapher hebt die christlichen Werte von Gnade, Barmherzigkeit und Opfer hervor, die das zentrale Thema des Musicals und auch der biblischen Passion Christi sind.[2][3][4][5][6][7][8]
Alt- oder Neues Testament?
Die Anspielung stammt eindeutig aus dem Neuen Testament und ist eng mit den Evangelien verbunden, da diese den Leidensweg Jesu schildern, der auf Calvary/Golgatha endet und stellvertretend für die Erlösung durch Selbstaufgabe und Opfer steht. Die Figur Valjean erlebt eine Transformation und nimmt Züge eines „Christus“-Charakters an, der durch die Tat des barmherzigen Bischofs Erlösung erfährt und später selbst Gnade und Mitgefühl weitergibt – ganz im Sinne des Neuen Testaments.[4][5][8][9][2]
Christlich-biblische Motive in Les Misérables
– Das Motiv des Weges zur „Calvary“ ist ein Symbol für Selbstaufopferung und die Last der Schuld, wie sie Christus auf sich nahm.[2][4]
– Die Figur des Jean Valjean verdeutlicht die christlichen Ideale der Umkehr, Vergebung und Nächstenliebe (Stichworte: Gnade, Erlösung).[5][6][8]
– Die Szene des Bischofs, der Valjean vergibt und ihm eine neue Chance gibt, ist ein typisches Bild für die im Neuen Testament beschriebene Barmherzigkeit Gottes gegenüber den Menschen.[6][7][8][5]
Zusammengefasst: „This never-ending road to Calvary“ verweist in „One Day More“ eindeutig auf die Leidensgeschichte Jesu im Neuen Testament und ist ein zentraler Beleg für den umfassenden christlich-biblischen Hintergrund des Musicals und seiner Symbolik.[8][9][5][2]
Quellen
[1] The Song: „One Day More“ https://ataleoftwocitieslesmis.weebly.com/intro-the-song–story/the-song-one-day-more1
[2] One Day More Lyrics https://www.musicalsandlyrics.com/les-miserables/one-day-more.html
[3] Les Misérables – One Day More! Lyrics & Meanings https://songmeanings.com/songs/view/126357/
[4] One Day More – Les Misérables – The Movie – LETRAS.MUS.BR https://www.letras.mus.br/les-miserables-the-movie/one-day-more/
[5] Les Misérables and the Gospel https://littletonsdachurch.org/resources/pastor-s-blog/les-mis%C3%A9rables-and-the-gospel/
[6] The Political Theology of Les Misérables http://experimentaltheology.blogspot.com/2013/01/the-political-theology-of-les-miserables.html
[7] The New Testament parable that is Les Miserables https://thinkchristian.net/the-new-testament-parable-that-is-les-miserables
[8] Les Misérables: A Story of God’s Hospitality, Grace and … https://www.cslewisinstitute.org/resources/les-miserables-a-story-of-gods-hospitality-grace-and-redemption/
[9] Les Mis and the Doctrine of Atonement – Pop•Theology https://poptheology.com/les-miserables/
[10] Life Lessons From Les Mis, The Book (Part 1) https://ramblingeveron.com/2021/08/19/life-lessons-from-les-miserables-the-book-part-1/
https://www.perplexity.ai/search/26f8f887-06a1-4049-a557-1fb34483b09a
Zu beachten:
Ki ist mein Namenskurzzeichen und steht nicht für künstliche Intelligenz.
Wie immer gilt es zu beachten: KI-Systeme irren und fabulieren gerne. Einschalten des gesunden Menschenverstandes ist keine Option, sondern wird streng erwartet!
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