Zitat zur Nacht

Michael Bloss (Grüne), Abgeordneter im EU-Parlament, zu den Problemen alternativer Kraftstoffe für Verbrenner: Die benötigten Mengen an E-Fuels und Biokraftstoffen werden niemals verfügbar sein.

„Liebe Ursula“, schrieb Kanzler Friedrich Merz (CDU) jüngst an Parteifreundin und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem Brief, der sich liest wie die Wunschliste der Autoindustrie an den Weihnachtsmann. Die Bundesregierung fordere einen „technologieoffenen Ansatz“, die Verwendung von Biokraftstoffen und E-Fuels, Hybridfahrzeuge und Range-Extender sowie „hocheffiziente Verbrenner“. Kurz gesagt: Auch nach 2035 sollen noch Neuwagen mit Verbrennungsmotorc verkauft werden dürfen.

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Zum Erklärvideo zum Sachverhalt von dem jungen Studenten. Hat tatsächlich Tage gebraucht, bis ich erkannte, dass der junge Student Jason ist.
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Warten

AUDREY HEPBURN: Erst wenn kein Kind, kein Mensch mehr hungern muss, ist unser Kampf zu Ende!
Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens. Die dann erfolgende Geschichte ordentlich dokumentiert und erscheint aus der Sicht des 21. Jahrhunders in das nullte Jahrhundert zurückgeschaut wie ein Wunder – eben auch wie obiges Zitat von Audrey Hepburn, das mir die Tage entgegen leuchtete vom Briefpapier. Doch Wunder geschen immer wieder, wie schon in Schlager besungen, wir müssen nur daran glauben.
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Zitat zur Nacht

Bettina Kohlrausch, Direktorin des Wirtschaft- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung: Die Vorstellung, dass man die AfD politisch stellen und im Gespräch entzaubern kann, ist bestenfalls naiv.

„Das ist offensichtlich extrem kon­traproduktiv für die exportintensive deutsche Wirtschaft, deren außereuropäische Absatzmärkte von Chinas Erfolgen und der US-Zollpolitik gerade wegbrechen“, sagte Truger, der seit 2019 Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft ist, auch bekannt als die „Wirtschaftsweisen“.

„Und die radikalen Steuersenkungsfantasien sind aus dem Wolkenkuckucksheim”, kritisierte der Professor für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen. „Steuerausfälle von mehr als 100 Milliarden Euro würden die öffentlichen Haushalte in Bund, Ländern und Kommunen, komplett vor die Wand fahren und in Kettensägenkürzungen zwingen“, warnte er.

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