Zitat zur Nacht

Astrid Goltz, Verbraucherschützerin: Die Entscheidung des Europäischen Parlaments ist aus Verbrauchersicht nicht nachvollziehbar.

Scharfe Kritik an der Entscheidung äußerten die Sozialdemokraten. „Mit einem Namensverbot für Veggie-Produkte schadet die EVP-Fraktion um CDU/CSU der deutschen Wirtschaft und den europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern”, sagte die agrarpolitische Sprecherin der Europa-SPD, Maria Noichl. Und selbst innerhalb der EVP-Fraktion hagelte es Kritik. „Ich bedauere sehr, dass der Antrag eine Mehrheit gefunden hat. Wir sollten die Verbraucher nicht für dumm verkaufen“, sagte der EU-Abgeordnete Peter Liese (CDU).

HAZ, tomorrwow
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Politisches zur Nacht

Potraits von Natalie Amiri und Philipp Peyman EngelNatalie Amiri (2023)Jan Zappner (Foto: Ausschnitt)/ re:publica • CC BY-SA 2.0
Philipp Peyman Engel (2024) Superbass (Foto: Ausschnitt) • CC BY-SA 4.0
 

Spitzengespräch zum Israel-Gaza-Krieg

»Es wird nichts wieder gut. Gar nichts!«

Am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas streiten die Nahost-Expertin Natalie Amiri und der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen« Philipp Peyman Engel über die humanitäre Lage in Gaza und die Verantwortung der israelischen Regierung.

SPON

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7. Oktober

Mauer mit Postern Verschleppter in Prag.
Mauer mit verschleppten Israelischen Geiseln des 7. Oktober 2023, Foto 8. Mai 2024 im jüdischen Viertel in Prag.
 

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 (auch vereinfacht: 7. Oktober) war mit 1182 Todesopfern der größte Massenmord an Judenseit dem Holocaust.

Wikipedia.de
 

Zwei Jahre nach Massaker in Israel

Deutschland gedenkt der Opfer der Hamas

SPON
 

Wie der 7. Oktober 2023 den Nahen Osten verändert hat

Vorwärts
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Zitat am Abend

Julia Kopp, Rias-Projektleiterin: Der 7. Oktober hat einen sprunghaften Anstieg antisemitischer Vorfälle ausgelöst.

Seit dem Terrorangriff auf Israel und der folgenden israelischen Militäroffensive im Gazastreifen erleben viele Jüdinnen und Juden in Deutschland zunehmenden Antisemitismus. Das geht aus einer neuen Studie des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hervor. Der Rias sieht zudem eine Zunahme von Protesten mit antisemitischen Inhalten. „Aufrufe zur Vernichtung ­Israels, Befürwortung von Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, offene Unterstützung des Terrors der Hamas und die Relativierung der Schoa – all das ist zwei Jahre nach dem 7. Oktober zur bedrückenden Normalität geworden“, erklärte Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbands Rias.

HAZ, tomorrow
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