Videoandacht 323 am 23.11.2025 · Ewigkeitssonntag · Totensonntag · Friesenkapelle, Sylt

Videoandacht 323 am 23.11.2025 · Ewigkeitssonntag · Totensonntag · Friesenkapelle, Sylt

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Videoandacht 323 am 23.11.2025 · Ewigkeitssonntag · Totensonntag · Friesenkapelle, Sylt

Schwestern und Brüder, Sylt ist eine Metapher für diesen besonderen Tag im Kirchenjahr, an dem viele von uns wieder schmerzhaft daran denken, von wem wir Abschied nehmen auf Erden. Heute denken wir an die Menschen, dienicht mehr unter uns sind. Menschen, die unser Leben geprägt haben mit ihrer Liebe, mit ihrer Art, ihrem Lachen, manchmal auch mit ihrer Eigenheit. Sturheit und auch ihrer Stärke. Jeder Name, an den wir denken, trägt eine Geschichte. Ein ganzes Leben mit Höhen und Tiefen, mit Licht und Schatten. Wenn wir in diesem Gottesdienst Kerzen entzünden für die Verstorbenen, ist jedes Licht ein Licht gegen das Vergessen und auch gegen die Vergänglichkeit. Denn für viele von uns sind Liebe und Geschichten, die sich mit den Namen verbinden, nicht vergangen, sondern ein lebendiger Teil von uns selbst. Die Kerzen leugnen das Dunkel nicht, aber sie erhellen es. Sie bewahren die Gesichter der Namen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Liebe nicht aufhört, auch da nicht, wenn ein irdisches Leben zu Ende geht. Die Worte des Psalm: „Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Sie beschreiben dieses. So singt und betet
einer, der die Endlichkeit kennt und sie annimmt. Denn das Nachdenken über den Tod ist kein düsteres Thema, sondern eine Chance, das Leben tiefer zu verstehen.
[…]
Schwestern und Brüder, der Horizont ist keine Grenze, sondern ein Übergang. Und so kann man vielleicht auch über den Tod denken, nicht als Ende, sondern als Übergang, nicht sichtbar für uns, aber eingebettet in ein größeres Licht. Darin liegt für mich ein Trost an diesem Sonntag. Wir dürfen die Verstorbenen loslassen und zugleich bewahren, was uns verbindet. Wir dürfen trauern und zugleich dankbar sein für das, was war und bleibt. Und wir dürfen lernen, das Leben bewusster zu leben, weil wir wissen, dass es kostbar ist. Ewigkeits Sonntag. Manche sagen auch Totensonntag, ein Tag des Gedenkens, ein Tag der Stille und dann auch ein Tag des Lebens. Denn jeder Gedanke an einen Menschen, der uns fehlt, ist auch ein Zeichen dafür, dass die Liebe stärker ist als der
Tod. Für mich ist das am Ende aller Worte, aller Psalmen, aller Fragen das einzige, was bleibt. Die Liebe, die wir empfangen haben, die wir weitergeben können und die uns trägt über das Ende, über die Grenze hinaus.
So sei es.
Amen.

Pastor Rainer Chinnow
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Erinnerung an einen großen Buchautoren und Illustrator – nicht nur für Kinder

Schwarzweiß-Portrait von Helme Heine
Helme Heine (2014) • HelmeHeineArt • CC BY-SA 4.0

Wer den Zoo Hannover besucht hat, kennt Mulkewapp, den Spielplatzbereich in Zoo. Nach einem der Bücher Heines benannt und mit den Figuren aus dem Buch ausgeschmückt, die zusammen mit den Geschichten diesen besonderen Reiz bei Groß und Klein auslösen, was nicht viele der schreibenden uns illustrierenden Zunft können.

Seine Figuren füllte er mit Leben, ohne dass die Details später im Buch vorkamen. »Was für Musik würde Waldemar hören, was für Bücher würde Johnny Mauser lesen?«, fragte Heine sich. Erst eine Figur mit allen gedachten Facetten werde dann auch beim Malen authentisch.

»Ich weiß, dass meine Lebenszeit begrenzt ist, dafür bin ich dankbar, denn sie lässt mich bewusster leben«, war Heines Philosophie. Sein Leben nannte er eine Bilderbuch-Karriere. »Ich weiß, dass alles Leben aus dem Sternenstaub entstand. Der Tod wird diesen Prozess nicht beenden.«

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Zitat am Morgen

Der 9. November steht für drei einschneidende Ereignisse in der deutschen Geschichte: 1918 rief in Berlin Philipp Scheidemann die Republik aus, 1938 setzten die Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Brand und drangsalierten und ermordeten Jüdinnen und Juden, 1989 fiel die Mauer in Berlin.

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Möge die Straße – Irisches Segenslied

Möge die Straße - Irisches Segenslied

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Möge die Straße – Irisches Segenslied
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Ein kleines Stück Gerechtigkeit

»Heute hat ein ganz normales amerikanisches Mädchen aus einer ganz normalen amerikanischen Familie einen britischen Prinzen mit ihrer Aufrichtigkeit und ihrem außergewöhnlichen Mut zu Fall gebracht«, teilte Giuffres Familie in einer Stellungnahme mit. »Virginia Roberts Giuffre (…) hat nie aufgehört, dafür zu kämpfen, dass die Verantwortlichen für das, was ihr und unzähligen anderen Überlebenden wie ihr widerfahren ist, zur Rechenschaft gezogen werden.«

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Politisches zur Nacht

Potraits von Natalie Amiri und Philipp Peyman EngelNatalie Amiri (2023)Jan Zappner (Foto: Ausschnitt)/ re:publica • CC BY-SA 2.0
Philipp Peyman Engel (2024) Superbass (Foto: Ausschnitt) • CC BY-SA 4.0
 

Spitzengespräch zum Israel-Gaza-Krieg

»Es wird nichts wieder gut. Gar nichts!«

Am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas streiten die Nahost-Expertin Natalie Amiri und der Chefredakteur der »Jüdischen Allgemeinen« Philipp Peyman Engel über die humanitäre Lage in Gaza und die Verantwortung der israelischen Regierung.

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A LETTER TO DAVID // Trailer

A LETTER TO DAVID // Trailer

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A LETTER TO DAVID // Trailer

„Wir befinden uns inmitten einer Tragödie. Das ist keine politische Positionierung. Es geht hier nicht um Juden, Israelis oder Palästinenser, um rechts oder links. David Cunio war unschuldig, er war kein Soldat, und die Tatsache, dass niemand etwas darüber sagen kann, ist auch eine Tragödie.“[3]

A Letter to David
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7. Oktober

Mauer mit Postern Verschleppter in Prag.
Mauer mit verschleppten Israelischen Geiseln des 7. Oktober 2023, Foto 8. Mai 2024 im jüdischen Viertel in Prag.
 

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 (auch vereinfacht: 7. Oktober) war mit 1182 Todesopfern der größte Massenmord an Judenseit dem Holocaust.

Wikipedia.de
 

Zwei Jahre nach Massaker in Israel

Deutschland gedenkt der Opfer der Hamas

SPON
 

Wie der 7. Oktober 2023 den Nahen Osten verändert hat

Vorwärts
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Zitat zum Abend

Roman Herzog, Bundespräsident, 1994 in seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit: Nationales Irara, Fanfaren und Tschinellen sind das Letzte, was wir dabei brauchen können.
Der offizielle Staatsakt zur Deutschen Einheit mit den echten Ansprachen folgt erst ein paar Stunden später, aber in dieser leicht verstolperten, halb improvisierten Begrüßung des 3. Oktober ist schon alles enthalten, was den Feiertag seitdem ausmacht: Bundespräsidenten und Bundeskanzler, Jubel über Einheit und Freiheit, aber kaum Emotionen und noch weniger Nationalismus. Stattdessen Europa und Frieden. Und irgendwann muss die Nationalhymne kommen.

HAZ, tomorrow
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