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Die AfD will dem Klimawandel freien Lauf lassen – das würde auch in Deutschland immer häufiger zu extremen Wetterereignissen und Folgeschäden führen.>

Die AfD bezweifelt, dass der Klimawandel menschengemacht ist, und stützt sich dafür auf Pseudo-Experten. Politik für den Klimaschutz lehnt sie ab und will unter anderem aus dem Pariser Klimaabkommen austreten (darin verpflichteten sich fast alle Staaten, den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 °C, auf jeden Fall aber auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen – dafür muss der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 reduziert werden).
Die AfD sieht daher auch keine Notwendigkeit, die Nutzung fossiler Energien zu beschränken. Sie will die Laufzeiten von Kohlekraftwerken verlängern, Kraftwerke wieder in Betrieb nehmen und ausbauen. Sie will auch wieder Kernkraft einsetzen und neue Kernkraftwerke bauen, und bis dahin auf Kohle, Erdgas (bevorzugt über die Nord Stream – Pipelines aus Russland) und Erdöl setzen.

Das ist fatal, denn es besteht ein breiter wissenschaftlicher Konsens darüber, dass die globale Erwärmung menschengemacht ist – hauptsächlich durch die Emission von Treibhausgasen, vor allem bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung. Und auch wenn es in der Erdgeschichte schon immer über Jahrtausende entwickelte Klimaveränderungen gab, so geht es jetzt doch deutlich schneller: Laut dem Weltklimarat (IPCC) ist die weltweite Temperatur seit 1970 schneller angestiegen als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der mindestens letzten 2.000 Jahre.

Laut dem Weltklimarat erfordert die Begrenzung der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung netto Null CO2-Emissionen (es muss also die gleiche Menge aus der Atmosphäre entfernt werden, wie ausgestoßen wird). Die Senkung muss demnach schnell und tiefgreifend erfolgen, da sich das Zeitfenster für den Erhalt einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft rapide schließt; mit jeder noch so kleinen Zunahme der globalen Erwärmung steigen die Risiken und die projizierten negativen Folgen an. Bereits jetzt wirkt sich der Klimawandel auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus.

Deutschland hat eine besondere Verantwortung, denn es gehört zu den zehn Ländern, die über zwei Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verursachen (auch der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß ist im weltweiten Vergleich hoch). Und auch in Deutschland ist der Klimawandel spürbar angekommen: Die Temperatur ist bereits angestiegen – dadurch gab es messbar häufigere und intensivere Hitzewellen und Dürren.

Ein weiterer Anstieg der Temperatur in Deutschland ist zu erwarten. Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken für extreme Wetterereignisse künftig stark ansteigen. Laut Experten würden in 25 Jahren Tage mit Temperaturen um die 40 °C dann regelmäßig auftreten, die Zahl der tropischen Nächte mit mehr als 20 °C zunehmen. Frost in Winternächten würde es hingegen seltener geben. Im Winter würde es mehr, im Sommer weniger regnen. Weil es im Sommer neben länger werdenden Trockenperioden jedoch auch mehr Starkregen geben würde, ausgetrocknete Böden dieses Wasser aber nicht aufnehmen und speichern können, könnte es zu mehr Sturzfluten und Überschwemmungen kommen. Die zunehmende Häufigkeit und Dauer von Hitzewellen würde mehr Opfer fordern, und der Landwirtschaft drohen Ernteausfälle (neben vielen weiteren möglichen negativen Folgen).

Quellennachweise:

  1. #Faktenfuchs: Warum die Nazis rechtsextrem waren – nicht links, br.de
  2. Falschaussagen von Migration bis Nationalsozialismus, tagesschau.de
  3. Faktencheck: Die Zerstörung vom „Die Nazis waren links!“-Bullshit, volksverpetzer.de
  4. Rechtsextremismus, Bundesamt für Verfassungsschutz
  5. In welchen Branchen die deutsche Wirtschaft von Ausländern abhängig ist, Redaktionsnetzwerk Deutschland
  6. Posting auf X, René Springer, Mitglied der AfD-Fraktion im Bundestag
  7. Höckes Spiel mit der Grausamkeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
  8. Verfassungsschutzbericht 2023 (Seiten 113-117), Bundesamt für Verfassungsschutz
  9. Statement von BfV-Präsident Thomas Haldenwang zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2022, Bundesamt für Verfassungsschutz
  10. BfV-Pressekonferenz vom 12. März 2020 zum Stand der Bekämpfung des Rechtsextremismus, Bundesamt für Verfassungsschutz
  11. Rechtsextremismus, Bundeszentrale für politische Bildung
  12. Rechtsextremismus, vielfalt-mediathek.de
  13. Bundesamt für Verfassungsschutz darf AfD und JA als Verdachtsfall beobachten – Bekanntgabe der Urteilsgründe (einschließlich Urteil vom 13. Mai 2024, Aktenzeichen: 5 A 1218/22), Oberverwaltungsgericht NRW
  14. AfD-Chef Höcke: Erneutes Urteil wegen Nazi-Parole, dw.com
  15. AfD-Kandidatin Weidel: Radikal mit bürgerlichem Anstrich, tagesschau.de
  16. Nie zweimal in denselben Fluss, Björn Höcke, Seite 254
  17. Ein Bürgermeister von der AfD, ARTE Re:, Minute 24:50
  18. Begriff: Raumfremde Macht, ver.di Online-Bildungszentrum
  19. AfD-Programm zur Bundestagswahl 2025, Seiten 100-113 & 170
  20. AfD-Bundesparteitag live aus Riesa – Tag 1, ab 3:27:45

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