Hörte ich heute im Radio. Offiziell spricht man von einer telefonisch begleiteten Geburt. Das ist nicht häufig. Allerdings öfter als man zunächst denkt.
Im aktuellen Fall ist der junge Erdenbürger wohlauf und die Eltern überglücklich.
Diese Thematik ist mittlerweile auch in den Fokus des großen veganen Health Care Konzerns gerückt. Nach ersten geleakten Berichten ist die Projektierung für die Serie 14 und Ultra 5 angelaufen. Bei der SE-Serie hält sich der Konzern ob der aktuellen politischen Situation bedeckt, da diese Zielgruppe minderjährig ist und der Konzern ultrakonservativen Religiösen keine Angriffsfläche bieten möchte. Wie immer wir eine Softwarefreischaltung der verbauten Hardware auch bei der SE möglich sein.
Über die normal ermittelten Bioparameter ist eine Schwangerschaft gut begleitbar. Neu wird es dann sein, ein CTG (Kardiotokografie/Herztonwehenschreibung) zu fahren. Bei dringender medizinischer Indikation wird wie immer das Apple Worldwide Rescue Team (bzw. angebundene Partner) sofort und autonom via WiFi/Cellular/Satellite informiert und leitet die nötigen Schritte ein. Dann wird es – eine ausreichende Datenanbindung vorausgesetzt – neben telefonischer Geburtsbegleitung dann auch FaceTime-Verbindungen geben. Ein Zuschalten von Dritten in solchen Situationen in Form von Angehörigen wird explizit durch Apple unterbunden.
Es war einer jener grauen Herbstabende in der NRW Stadt Paderborn. Wenn nicht Heinz Nixdorf gewesen wäre, wäre sicherlich kaum Notiz von der Stadt genommen worden.
Er saß zusammen mit einem Kommilitonen in der Szenekneiipe „Zum freien Bit“. Sie waren schon seit Stunden aufgebracht in einer Diskussionssession, der durch die Kneipe ziehende Rauchgeruch (man kann auch deutlich sagen: Eine völlig verräucherte Spelunke) störte sie nicht im geringsten. Und anstelle des Programmierpils wurde Cola nach alter imperialistischer US-Tradition vom nicht mit Apple aufs ärgste verbundenen Brauseliieferanten getrunken.
„Also, ich hab da DIE Software die Tage gefunden, Intergalaktisch! Mosaic heißt sie. Kommt aus der Schweiz, also eigentlich aus CERN. Die Bude ist was, was die Physiker machen, Aber 1A auf UNIX entwickelt. Auf dem NeXT. Kaufe ich mir auch, wenn mein Mac dann in die Jahre gekommen ist. Sind extrem gute Maschinen. Klar, designed by Steve eben. And made in Japan.
Als ich noch mit dem Atari ST rumbastelt, habe ich mir schon eine Hypertext-Software gekauft. Dann mit dem Mac endlich Hypercard. Wir habe das ja in Neuronale Netze kennengelernt. Du traversierte durch den gerichteten Baum (ob binär oder höherer Ordnung sei ganz egal).“
Der andere schaute erwartungsfroh in sein Glas braune Zuckerbrause und hatte an den entscheidenden Stellen (NeXT, CERN, Mosaic) ein flüchtiges Lächeln auf dem Gesicht. Er war derjenige der beiden, der nicht so nerdig war. Schließlich wurde ja Wirtschaftsinformatik unterrichtet. Er hatte im Geiste schon einen kleinen Businessplan zurechtgezimmert. Er, der Denker, Lenker und das Gesicht des aufstrebenden Imperiums. Der andere, der nerdige, schlaksige war da der Macher – also Codierer – der Programmierer. Irgendwie wie bei Apple, dachte er, nur dass der andre zu schlank war, um den Vergleich „rund“ zu machen.
„Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass man mit – sagen wir 10.0000 – gleichzeitigen Mosaic-Sessions eine Zieladresse ansteuert, um sie durch die Vielzahl der Anfragen zu überlasten. Ich nenne das mal „Ki-Bulp-Infection“.“
Er grinste: „Ki, ist mein Namenskurzzeichen und außerdem kann es auch für künstliche Intelligenz stehen. Also Rechnersysteme, die ohne menschliches Zutun anhand von gelerntem Wissen, in der Lage sind in Grenzen natürlich, Neues zu schaffen. Turing etwa mit seinem alten Test: „Hey, bist Du Mensch oder Maschine?“ Oder aber auch Eliza von Weizenbaum. All das gibt es ja schon. Wir müssen nur den Missing Link finden, um ganz groß ins Geschäft einsteigen zu können. Da brauchen wir natürlich Geld. Mit dem Thema „Runterreißen von Mosaic-Adressen durch geballte Kraft, schaffen wir Aufmerksamkeit. Dann können wir unsere Sicherungssoftware anbieten. Mir schwebt vor, dass wir Mosaic-Server auf allen Kontinenten haben und Kunden als „Stütze“ für Ihre eigenen Adresse bieten, damit sie resistenter werden gegenüber Attacken. Zudem ist die Seite dann überall auf der Welt gut erreichbar.“
Der Business-made-Kommilitone staunte nicht schlecht, der Nerdige hat ja richtig Businesspotential. Vielleicht war das der Beginn einer langanhaltenden Freundschaft.
Anmerkung: Den Abend im herbstlichen Paderborn in der ersten Hälfte der 90iger hat es natürlich geben. Nicht überliefert ist die Nachweisbarkeit, dass beide Studierende jene fiktive Kneipe im erstkatholischen Bistum auch besuchten. Raucherkneipen, der Begriff wurde erst später erfunden, gab es damals immer, da Rauchen in Kneipen und Restaurants in Deutschland erlaubt war. Die vorgetragene Gedanken sind so akademisch-fiktiv, dass es reale Ausprägungen der genannten Softwaresysteme sicher nie geben wird.
Auch wenn ja der GM (Golden Master) und die Finalversion noch ausstehen. Nächsten Dienstag abends deutscher Zeit ist das große Hardwareevent und zuvor wird immer iOS gelaunched.
Nicht mehr ganz brandneu, aber dennoch die neuste Version der App.
Oder wie es der kleine Aufschneider Perplexity (KI) so sagte:
App Für iPhones existiert eine begleitende App mit Kachelansicht der Beiträge, die das Lesen und das Verfolgen neuer Inhalte erleichtert. Die App verfolgt einen minimalistischen Ansatz, legt Wert auf Bugfixes und Stabilität und zitiert im App-Store den bekannten Leitspruch von Steve Jobs: „Stay hungry, stay foolish!“.
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