„Er weiß, dass die Russen uns töten wollen“

Svetlana Sedorenko aus Dnipro über ihren elfjährigen Sohn: Wenn er bei Luftalarm mit Freunden draußen ist, versetzt mich das in Schrecken.

Der russische Krieg gegen die Ukraine zielt mit zahllosen Raketen- und Drohnenangriffen stark auf die Zivilbevölkerung. Wie zieht man Kinder in einem Land groß, in dem sich niemand sicher fühlen kann? Vier Mütter haben darüber mit uns gesprochen.

Berestova sagt, sie habe sich noch nie so lebendig gefühlt wie jetzt. „Weil ich weiß, dass ich jeden Tag alles verlieren kann, was ich habe.“ Die Europäer außerhalb der Ukraine lebten in einer Traumwelt. „Sie werden erst verstehen, was wir durchmachen, wenn sie es selbst erleben.“ Sie rechne damit, dass der Krieg nicht ende, sondern sich über die Ukraine hinaus ausweite. „Mein Sohn wird vorbereitet sein. Er weiß, dass er bei Luftalarm Angst haben muss. Er sagt dann, Mama, lass uns in den Schutzraum gehen.“

Hat am Sonntag
Ukrainische Flagge

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